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Oberösterreich

Die besten Studien-Erinnerungen der Uni-Chefs

29. September 2014 00:04 Uhr

Die besten Studien-Erinnerungen der Uni-Chefs
Das Studiensemester beginnt.

Uni-Start zwischen Gestern und Heute: Oberösterreichs Rektoren über ihr damaliges Studentenleben und aktuelle Schwerpunkte.

3 Fragen und Antworten

1. Was macht ein Rektor während des Sommers?

2. Welche sind die schönsten Erinnerungen an die eigene Studienzeit?

3. Was sind die größten Herausforderungen für das kommende Studienjahr?

 

Richard Hagelauer, Kepler-Uni

Richard Hagelauer, Kepler-Uni
Richard Hagelauer, Kepler-Uni
Richard Hagelauer, Kepler-Uni
Richard Hagelauer, Kepler-Uni


Richard Hagelauer, heute und damals

1: Im Sommer führe ich immer viele Gespräche mit Professorinnen und Professoren sowie den Instituten an der Kepler-Uni – weil es da etwas ruhiger ist und Zeit dazu ist. Ich stelle auch strategische Überlegungen an, wie wir die JKU weiterentwickeln können, etwa wie sie international noch besser sichtbar wird.

2: Während des Studiums habe ich meine Leidenschaft für Elektrotechnik weiter vertieft. Insbesondere während der Zeit, als ich meine Diplomarbeit schrieb, habe ich die Muse zur Mikroelektronik für mich entdeckt.

3: Als größte Herausforderung sehe ich, den Aufbau der neuen Medizinischen Fakultät und hier insbesondere die innovative Lehre auf Schiene zu bringen.

 

Ursula Brandstätter, Bruckner-Uni

Ursula Brandstätter, Bruckner-Uni
Ursula Brandstätter, Bruckner-Uni

1: Im Präsidium nutzten wir die Zeit, um uns bei Klausuren mit grundsätzlichen Themen der Universitätsentwicklung zu beschäftigen. Abgesehen von drei Urlaubswochen (dieses Jahr in Italien) versuchte ich, meinen wissenschaftlichen Interessen zu folgen: durch Lektüre von Fachliteratur, Schreiben von Artikeln und Vorbereiten von Vorträgen.

2: Ad hoc fallen mir folgende Situationen meiner Studienzeit ein, an die ich mich gerne erinnere: faszinierende Musikgeschichte-Vorlesungen, die mich voller Fragen zurückließen und ein experimenteller Cage-Abend, den ich gemeinsam mit einer Studienkollegin initiierte und gestaltete...

3: Als besonders wichtige Herausforderungen sehe ich die Vorbereitung des Umzugs der gesamten Universität in den Neubau am Fuße des Pöstlingberges und die Planung des Eröffnungsjahres.

 

Reinhard Kannonier, Kunst-Uni

Reinhard Kannonier, Kunst-Uni
Reinhard Kannonier, Kunst-Uni
Reinhard Kannonier, Kunst-Uni
Reinhard Kannonier


Reinhard Kannonier, heute und damals

1: Der Sommer war durchwachsen: Liegengebliebenes wurde aufgearbeitet, Bauangelegenheiten organisiert. Außerdem besuchte ich die Architekturbiennale in Venedig, was unglaublich anregend war, und verbrachte ein paar Tage in Kopenhagen und in den Bergen.

2: Wir wollten die Welt verbessern, Freiräume, die es damals zeitlich und inhaltlich zur Genüge gab, produktiv nützen, konnten viel und lustvoll lernen.

3: Die größten Herausforderungen sind die Vorbereitung der kommenden Leistungsvereinbarungsperiode, der Start der Bauprojekte am Hauptplatz und in der Kollegiumgasse und die Umsetzung der neuen Institutsorganisation. Außerdem wollen wir neue Master-Angebote entwickeln.

 

Franz Gruber, Katholisch-Theologische Privat-Uni

Franz Gruber, Katholisch-Theologische Privat-Uni
Franz Gruber, Katholisch-Theologische Privat-Uni

1: Als neuer Rektor arbeitete ich mich im Sommer nach dem Urlaub in mein Amt ein und schrieb Artikel.

2: Am eindrucksvollsten waren für mich die Seminare mit dem großen Jesuitentheologen Karl Rahner in Innsbruck und die Arbeit an den eigenständigen Forschungsarbeiten wie Diplomarbeit, Dissertation und Habilitation am Institut. Hier konnte ich einige Jahre sehr intensiv in die Theologie eintauchen und mir meine eigenen Zugänge zu dieser Wissenschaft erarbeiten. Sehr schön waren aber auch die Forschungsaufenthalte in São Paulo und in Chicago.

3: Wichtig im kommenden Studienjahr ist die Implementierung der neuen Studienangebote. Nach innen hin wird es wichtig sein, die Kooperation der verschiedenen Gruppen der Universität wieder neu in Gang zu bringen.

 

Franz Keplinger, Pädagogische Hochschule, Diözese

Franz Keplinger, Pädagogische Hochschule, Diözese
Franz Keplinger, Pädagogische Hochschule, Diözese
Franz Keplinger, Pädagogische Hochschule, Diözese
Franz Keplinger

Franz Keplinger, heute und damals

1: Ich verbrachte eine Auszeit im Kloster und einen Urlaub mit der Familie in Griechenland. Zwischendurch musste ich arbeiten.

2: Ich erinnere mich gerne an die vielen bereichernden Begegnungen mit Mitstudierenden und Professoren. Ich bekam Einblick in fremde Welten, in Wissenschaft und Forschung. Wir wurden begeistert, uns in Wissensgebiete zu vertiefen, die uns wichtig waren. Besondere Highlights waren auch die praktischen Kurse für mein Sportstudium.

3: Besonders wich-tig sind mir die gute Implementierung der neuen Pädagogenbildung, die Kooperationen mit den Universitäten und die Finalisierung der neuen Studienpläne für die Primar- und Sekundarstufe.

 

Herbert Gimpl, Pädagogische Hochschule des Bundes

Herbert Gimpl, Pädagogische Hochschule des Bundes
Herbert Gimpl, Pädagogische Hochschule des Bundes

1: Wie schon viele Jahre war ich im Juli in Griechenland zum Erholen und die „Seele baumeln Lassen“. Im August war ich dann wieder als interimistischer Geschäftsführer der Pädagogischen Hochschule in Tirol tätig.

2: Mein Studium der Sportwissenschaften war von zahlreichen Höhepunkten gekennzeichnet. Besonders stolz bin ich aber auf eine spezielle Ausbildung, die auf den Sportunterricht mit körperlich und geistig behinderten Menschen abzielt.

3: Drei Herausforderungen stehen an: Erstens geht es um die Bewältigung des laufenden Studienbetriebes. Zweitens um die konsequente Vorbereitung und Umsetzung der neuen Primarstufenpädagogikausbildung. Drittens geht es um die strukturelle und inhaltliche Positionierung in der Sekundarstufenpädagogikausbildung im Cluster Mitte, also zwischen Oberösterreich und Salzburg.

 

Gerald Reisinger, Fachhochschule Oberösterreich

Gerald Reisinger, Fachhochschule Oberösterreich
Gerald Reisinger, Fachhochschule Oberösterreich
Gerald Reisinger, Fachhochschule Oberösterreich
Gerald Reisinger


Gerald Reisinger, heute und damals

1: Der Sommer ist jene Zeit, die ich planend und nachdenkend am Schreibtisch verbringen kann. Darüber hinaus geht es in den Süden auf Urlaub und ich verbringe viel Zeit mit meiner Familie.

2: Woran ich  mich in meiner Studienzeit am liebsten erinnere? Als mein Professor mit den Worten „Herr Kollege, ich hoffe Sie werden nicht juristisch tätig werden“ meine letzte Teilprüfung positiv bewertete.

3: Als größte Herausforderung sehe ich an, das Karriere-Entwicklungsmodell in der Fachhochschule Oberösterreich voranzutreiben, sowie den Internationalisierungsgrad meiner Institution noch weiter zu erhöhen.     (hes/ee)

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