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Belästigung am Welser Volksfest: Verdächtige ausgeforscht

Von nachrichten.at, 04. September 2016, 11:00 Uhr
(Symbolbild) Bild: (Volker Weihbold)

WELS. Die Polizei konnte in Wels fünf junge Männer ausforschen, die mehrere Frauen auf dem Welser Volksfest sexuell belästigt haben sollen.

Wie am Samstag berichtet, ist es in der Weinkost am Welser Volksfest zu mehreren Fällen sexueller Belästigung gekommen. Eine Gruppe junger Burschen soll Frauen festgehalten und ihnen zwischen die Beine gefasst haben. Drei Opfer hatten die Vorfälle in der Nacht auf Samstag angezeigt.

Bis jetzt acht Opfer

Im Laufe des Samstags meldeten sich noch fünf weitere Frauen bei der Polizei. Diese konnte nun fünf Asylwerber aus Afghanistan ausforschen, die für die Tat verantwortlich sein sollen. Ein Beschuldigter ist 22 Jahre alt, die anderen zwischen 15 und 16 Jahren. Ein Opfer hat einen der Verdächtigen, einen 15-Jährigen, wiedererkannt. Derzeit laufen die Einvernahmen.

Laut Polizei ist damit zu rechnen, dass sich der Kreis der Verdächtigen noch erweitert, denn Zeugen hatten von etwa sieben Männern berichtet, die Frauen belästigt haben sollen. Auch die Zahl der Opfer könnte sich erhöhen. Die Polizei ersucht Betroffene und Zeugen, sich bei der Welser Kriminalpolizei, Telefonnummer 059133-473333, zu melden.

Am Sonntagmorgen ist es am Messe-Ausgang Pollheimerstraße zu einem weiteren Fall von sexueller Belästigung gekommen. Gegen fünf Uhr früh soll ein 23-jähriger Asylwerber aus dem Irak einer 28-jährigen Frau von hinten unter den Rock gefasst haben. Die Frau wandte sich sofort an einen Polizisten vor Ort. Die Beamten nahmen den 23-Jährigen aus Wels mit zur Dienststelle. Er wird auf freiem Fuß angezeigt.

Sicherheitspersonal aufgestockt

Nach den Vorfällen haben die Verantwortlichen der Welser Messe rasch reagiert und die Anzahl der Sicherheitskräfte aufgestockt. "Wir bedauert die Vorkommnisse der vergangenen Nacht. Unsere oberste Priorität gilt der Sicherheit unserer Volksfestbesucher", hieß es in einer ersten Stellungnahme.

Auch Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) hat sich am Samstag zu den Vorkommnissen geäußert. "Null Toleranz und volle Härte für die Täter! Untragbar! Kein Asylgroßquartier in Wels!", schrieb der Stadtchef auf Facebook.

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