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Youki - „Ein paradiesischer Zustand“

Youki: Nele Hazod, Nachwuchsreporterin für die OÖNachrichten beim Welser Jugendmedienfest (bis 22.11.), hat Kenner des Festivals interviewt: die „Youki-Urgesteine“ Marius Hrdy und Laura-Lee Röckendorfer.

Marius Hrdy

Marius Hrdy Bild: Youki

Niemand kennt die YOUKI besser, als diejenigen, die sie schon so lange begleiten und immer noch Jahr für Jahr begeistert zu einem einmaligen Festival machen – die „YOUKI-Urgesteine“. Natürlich prägen viel zu viele Youki-Urgeisteine das 17 Jahre alte Festival, um sie alle für ein Interview aus ihrem Tun herauszureißen. Aber die OÖNachrichten haben zwei Menschen gefunden, die das Festival bestens kennen und sie über ihre Hintergründe und Geschichten zur YOUKI befragt.

Marius Hrdy kennt hier auf der YOUKI jeder, da er an der Produktion beteiligt ist und auch die Abschlussgala moderiert. Seine Arbeit für die YOUKI wurde heuer mit den Stichworten „Blumen, Unterhaltung und Moderation“ beschrieben – das trifft es sehr gut.

„Weil‘s so sche is“

Bereits in seiner Kindheit hat Hrdy kleine Filmprojekte realisiert, in denen er allerdings in seiner Schauspielrolle zum Schluss immer sterben musste. So ist er dann eben nicht vor der Kamera geblieben, sondern begann bei verschiedenen Filmfestivals zu arbeiten, wo er schließlich auch die ehemaligen YOUKI-Leiter Peter Schernhuber und Sebastian Höglinger kennenlernte, die ihn dann zur YOUKI brachten. Natürlich ließ ihn das sympathische, kleine Welser Festival nicht mehr los und er blieb: „Weil‘s so sche is“.

Diese Meinung teilt Laura-Lee Röckendorfer, die heuer mit Boris Schuld zum ersten Mal das Fest leitet und seit zwölf Jahren Teil der YOUKI ist. Ihre ersten YOUKI-Erfahrungen machte sie als Besucherin mit der Schulklasse. Bald hat sie begonnen, Filmblöcke und Gala zu moderieren und so wuchs sie immer mehr in das Festivalgeschehen hinein.

Fein klein und doch international

Doch warum lässt die YOUKI kaum jemanden wieder los, der einmal mitgearbeitet hat? Was ist das Einzigartige, das Besondere? Marius und Laura sind sich bei dieser Antwort einig: „Es ist der unverwechselbare Flair, der in dem „Festival-Dorf“ Medienkulturhaus und dem Alten Schl8hof Wels herrscht“, die gemütliche, anregende Atmosphäre und die vielen Angebote, die jedem ermöglichen, sich auf unterschiedlichste Arten einzubringen.

Auch die angenehme Überschaubarkeit der Schauplätze im Zusammenspiel mit der Internationalität des Festivals macht die jährliche YOUKI-Woche zu etwas Einzigartigem. Für Hrdy ein „paradiesischer Zustand“. Darüber hinaus hat sich das Festival natürlich mehr und mehr professionalisiert.

Als die YOUKI 1999 zum ersten Mal stattfand, passten alle Inhalte und Adressen noch in ein kleines Notizbuch. Heute zeugen unzählige Ordner, ein Büro, ein Haus, indem das Festival verankert ist, und ein Kino von einer großen Entwicklung.

So vielfältig und abwechslungsreich, wie die YOUKI jetzt ist, soll sie auch bleiben. Wobei die Veränderung natürlich in ihrer Natur steckt.

Youki-Tipps für das Wochenende

Abschlussgala, Preisverleihung, Party: Samstag, 22. 11., ab 19 Uhr im Alten Schl8thof Wels
Youki Ki.Ki.Ki.: Sonntag, 22. 11., Kino für Kinder von Kindern ab 5 Jahren, Alter Schl8thof Wels
Die Wettbewerbsfilme: 18:00 Uhr, Programmkino im MKH

Youki-Nachwuchsreporter: Jedes Jahr laden die OÖNachrichten und die Youki junge Menschen ein, internationales Filmschaffen und Kulturjournalismus kennen zu lernen. Die auf nachrichten.at veröffentlichen Berichte sind das Ergebnis dieser Zusammenarbeit

Nele Hazod

Nele Hazod


Einen abschließenden Bericht über die Youki 2015 finden Sie am Sonntag auf nachrichten.at und am Montag im Kulturteil der OÖNachrichten

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Artikel Nele Hazod 21. November 2015 - 10:30 Uhr
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