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Udo-Jürgens-Musical mit Wien-Kolorit

Udo-Jürgens-Musical mit Wien-Kolorit

„Popstar“ Udo Bild: BARBARA GINDL

Nach ihrem Amtsantritt als Intendantin der Vereinigten Bühnen hatte Kathrin Zechner eine Idee. Sie rief Udo-Jürgens-Manager Freddy Burger in Zürich an und fragte: „Udo hat so viele tolle Lieder geschrieben. Was hältst du davon, wenn wir die besten davon zu einem Musical verbinden?“

Burgers Antwort: „Eine Super-Idee, aber es ist zu spät.“ Zu spät, weil Joop van den Ende mit seiner Firma Stage Entertainment bereits am Drücker war. Resultat: „Ich war noch niemals in New York“ steht seit fast zwei Jahren, täglich ausverkauft, in Hamburg auf dem Programm. Jüngst begrüßte man den einmillionsten Besucher.

Nun kommt es doch noch zu einem Happy-End: Mit Stage Entertainment wird eine Wiener Fassung erarbeitet. Premiere ist am 17. März im Raimundtheater. Die Grundzüge der Handlung werden sich nicht ändern, doch die neue Version wird mehr auf Wien eingehen und Figuren präsentieren, die hier ihre Wurzeln haben.

Udo Jürgens gestern im Café des Theaters an der Wien, in „großer Vorfreude“: „Es wird anstrengend werden, es wird Nerven kosten, es wird ein Mix aus Emotionen stattfinden, und all das wird hoffentlich einen Abend ergeben, an den man lange zurückdenkt.“

Er selbst möchte sich gerne für den Casting-Prozess zur Verfügung stellen: „Ohne dreinzureden, in beratender Funktion. Weil ich genau weiß: Wir müssen Schauspieler haben, aber die sollen auch ein bisschen singen können. Nur gut zu singen wäre zu wenig.“ Mitte Dezember wird die Besetzung „stehen“, Mitte Jänner beginnen die Proben.

Am Ende der gestrigen Präsentation gab es noch zwei Überraschungen. Erstens: In England denkt man daran, Udos Musical „Helden, Helden“ (Uraufführung 1973 im Theater an der Wien) als Neuproduktion auf die Bühne zu bringen. Zweitens: Von Sony/BMG erhielt der Kärntner Gold für sein Album „Einfach ich“ und Platin für seine „The Best of“-Doppel-CD.

Udo im Blitzlicht: „Es ist mir fast peinlich, so im Mittelpunkt zu stehen. Aber vielleicht komme ich jetzt ins Alter, wo ich ein richtiger Popstar werde.“ (lh)

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Artikel 20. Oktober 2009 - 00:04 Uhr
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