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Streik im Frühverkehr: Eine gerechtfertigte Vorgehensweise?

Von Barbara Eidenberger und Alexander Zens, 08. November 2023, 20:46 Uhr
(Symbolbild) Bild: VOLKER WEIHBOLD

Die Warnstreiks der Metallergewerkschaft brachten am Dienstag den Frühverkehr in Linz zum Stillstand. Ist diese Vorgehensweise gerechtfertigt?

Barbara Eidenberger
Barbara Eidenberger
Leiterin Online/Digitale Medien und Oberösterreich/Regional
PRO
Spürbarer Protest

Die Metallergewerkschaft hat für diese Woche mehrere Warnstreiks angekündigt. Schon am Montag war es deshalb in Wien zu massiven Staus gekommen. Der Ärger der Verkehrsteilnehmer, die nicht fahren, sondern vielmehr stehen, ist groß.

Streik ist ein in Österreich ausdrücklich gewährleistetes Recht, von dem immer noch vergleichsweise selten Gebrauch gemacht wird. Und Streik lebt – wie alle anderen Protestformen auch – von der Aufmerksamkeit und davon, auch spürbar zu sein. Die Frage, ob es ausgerechnet immer die Autofahrer sein müssen, die einen Streik, die Klimakleber oder andere Proteste spüren, ist legitim. Aber wahr ist auch, dass ein Verkehrschaos Garant für maximale Aufmerksamkeit ist.

Alexander Zens
Alexander Zens
Redakteur Wirtschaft
CONTRA
Unsolidarisch

Warnstreiks gehören zum Prozedere der Kollektivvertragsverhandlungen. Sie sind legitim, um Druck auszuüben, indem Kampfbereitschaft signalisiert wird und Betriebsprozesse gestört werden. „Wir sind solidarisch“, heißt es von den Gewerkschaften laufend. Aber genau das sind sie nicht, wenn mit Streiks viele andere Arbeitnehmer oder Schüler im Stau aufgehalten und verärgert werden, noch dazu in dieser Dimension unangekündigt. Die Arbeitnehmervertreter treffen mit solchen Aktionen die Falschen.

Hoffentlich geht die Themenverfehlung nicht am Verhandlungstisch weiter. Es braucht einen vernünftigen Lohnabschluss. Es geht nicht nur um Kaufkraft, sondern auch um Wettbewerbsfähigkeit der Firmen. Österreich ist keine Insel.

Und wie ist Ihre Meinung dazu?

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Autorin
Barbara Eidenberger
Leiterin Online/Digitale Medien und Oberösterreich/Regional
Barbara Eidenberger
Autor
Alexander Zens
Redakteur Wirtschaft
Alexander Zens

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5  Kommentare
5  Kommentare
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bausie1951 (23 Kommentare)
am 20.11.2023 14:40

Die Metaller haben sich hier auf die Ebene der Klimakleber gestellt. Schade.

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Ybbstaler (1.072 Kommentare)
am 08.11.2023 21:36

Das Anliegen der Gewerkschaft und der Arbeitnehmer ist gerechtfertigt und auch ein Streik ist für mich nachvollziehbar. Aber: die Verkehrsteilnehmer sind die falschen Ansprechpersonen. Persönlich halte ich die Strategie, durch Blockieren von Straßen Aufmerksamkeit zu erregen für problematisch. Man schafft Schlagzeilen und Pulblicity, aber sehr negative. Das Risiko, dass die Stimmung für eine an sich gute Sache dadurch kippt ist hoch. Selbiges sei den Klimaklebern ins Stammbuch geschrieben.

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westham18 (4.759 Kommentare)
am 08.11.2023 21:20

Eine feige, und absurde Aktion. Jede Art von Streiks — egal ob heute die Vöestler, Flugpersonal, Klimakleber, wo — andere Personen dadurch in stundenlange Staus verwickelt werden, ist abzulehnen.👎👎👎
Diese Leute sollen, wenn sie meinen, die Landstraße auf und ab marschieren, oder zum Parlament reisen...
Sorry...🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️

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( Kommentare)
am 08.11.2023 21:19

Von mir aus jeden Tag. Gerne auch mit Blockaden. Ganz egal. Aber es müssen alle gemeinsam auf den Putz hauen.

Dann wird man da oben vielleicht mal wach.

Ich hab eine Stunde gebraucht anstatt 20 min. Aber das war es nur wert. Lieber streikende als verunfallte

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supercat (5.637 Kommentare)
am 09.11.2023 09:02

sie dürften viel Zeit haben.......
aber andere Menschen müssen pünktlich zur Arbeit oder haben wichtige Termine, wie z.B. im Krankenhaus zur Chemo wegen Krebs.
Das sind die falschen Absprechpartner........

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