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Ge- und enttäuscht

Von Günther Mayrhofer, 02. März 2016, 13:54 Uhr

LINZ. Die Niederlage zum Frühjahrsauftakt in Wiener Neustadt war ein Tiefschlag für die Mannschaft und die Fans.

René Gartler, Philpp Huspek, Christopher Drazan, Manuel Kerhe - diese Offensivreihe war der Grund dafür, warum Innsbruck und St. Pölten dem LASK die Favoritenrolle im Aufstiegrennen zuspielten und die LASK-Fans euphorisch die Rückkehr in die Bundesliga erwarteten. Auch ich bin davon ausgegangen, dass dieses Quartett im Frühjahr den Unterschied ausmachen wird. Doch ich habe mich getäuscht - und die Anhänger sind nach dem 1:2 in Wiener Neustadt enttäuscht.

Ich habe jenen Gartler erwartet, der in Ried verlässlich traf, jenen Huspek, der in Grödig wirbelte, jenen Drazan, der bei Rapid auf dem Flügel flitzte und jenen Kerhe, der in Wolfsberg verlässlich Meter machte und Leistungsträger war. Doch das ist bei allen zwei, drei oder sogar mehr Jahre her. Seitdem waren sie nach maximal Reservisten oder sogar Zuschauer auf der Tribüne - ein Teufelskreis: Ohne Spielpraxis leidet das Selbstvertrauen, was wiederum die Leistung verschlechtert.

Der LASK verpflichtete sie in der Hoffnung, dass sie wieder zu alter Stärke finden. Das ist aus verschiedenen Gründen (noch) nicht gelungen. Der Vorwurf, dass die Spieler nicht zu 100 Prozent bei der Sache sind, ist aber unfair. Alle wollen um jeden Preis gewinnen, niemand will eine weitere Saison gegen Liefering, Austria Lustenau oder Wiener Neustadt spielen. Im Gegenteil: Der unbedingte Wille führt eher zur Verkrampfung. Was früher für manchen Ex-Bundesliga-Profi spielerisch leicht ging, gelingt aktuell nicht mehr - das hat nichts mit der Einstellung zu tun, sondern mit der aktuellen Leistungsfähigkeit. Man muss eingestehen, dass ohne Selbstvertrauen und Selbstverständlichkeit momentan nicht mehr möglich ist.

Deswegen versuchte Trainer Oliver Glasner im Training am Mittwoch, seiner Mannschaft kleine Erfolgserlebnisse zu ermöglichen - mit einfachen Torschussübungen, in denen viele Treffer fielen. Wie dankbar die Spieler über kleine Erfolge sind, zeigte schon der zwischenzeitliche Führungstreffer in Wiener Neustadt, auch wenn dort die Erleichterung noch größer als die Freude war.

 

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1  Kommentar
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neptun (4.119 Kommentare)
am 16.09.2016 18:40

Nach 7 Minuten derappeln die eh noch ein X gegen Lustenau. Bin dort und schau mir das Trauerspiel vor schütterer Kulisse an- FORZA Lask Burlis!

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