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Österreich hat die zweitgeringste Eigentumsquote in der EU

Von OÖN, 08. Dezember 2023, 18:11 Uhr
Deutschland: Mehr Mieter als Eigentümer
69 Prozent der EU-Bürger leben im Eigentum, 31 Prozent zur Miete. Bild: APA/Eva Manhart

WIEN/BERLIN. Bei Wohnungen und Häusern bleibt Deutschland das einzige EU-Land mit mehr Mietern als Eigentümern.

Der Anteil der Eigentümer sank in unserem Nachbarland im Vorjahr von 49 auf 47 Prozent. Das geht aus Daten des EU-Statistikamts Eurostat hervor.

Auch in Österreich ging die Quote zurück, nicht zuletzt wegen der strengen Kreditvergaberichtlinien. 51 Prozent der Landsleute leben im Eigentum, 49 Prozent zur Miete. Wer einen Immobilienkredit aufnehmen will, braucht seit Sommer 2022 mindestens 20 Prozent an Eigenmitteln und muss diesen mit maximal 40 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens binnen 35 Jahren zurückzahlen können.

Regional gibt es bei der Art des Wohnens große Unterschiede: Während im Burgenland fast 70 Prozent der Bewohner im Eigentum leben, sind es in Wien an die 20 Prozent. In Oberösterreich beträgt das Verhältnis von Miete und Eigentum 48,5 zu 51,5 Prozent.

Rumänien ist EU-Spitzenreiter

EU-weit sank die Eigentümerquote laut Eurostat um knapp einen Prozentpunkt. Insgesamt sind 69 Prozent Eigentümer und 31 Prozent Mieter.

Besonders hoch ist die Eigentümerquote in östlichen EU-Ländern wie Rumänien (95 Prozent), der Slowakei (93 Prozent), Kroatien (91 Prozent) und Ungarn (90 Prozent) – auch wegen der wesentlich geringeren Kosten für Häuser und Wohnungen. Die geringsten Eigentümerquoten außerhalb Deutschlands und Österreichs gibt es in Dänemark (60) und Frankreich (63).

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32  Kommentare
32  Kommentare
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supercat (5.153 Kommentare)
am 09.12.2023 16:32

Eigentum verpflichtet....und das wollen halt manche nicht.

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klettermaxl (6.699 Kommentare)
am 09.12.2023 15:52

Die vielen Leerstände gehören enteignet, ggf. renaturiert.

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Biobauer (6.014 Kommentare)
am 09.12.2023 17:20

Mein lieber Klettermaxe, vielleicht sind gerade ihre Enteignungsphantasien der Grund warum niemand mehr auf ein Eigentum sparen will.

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NedDeppat (14.053 Kommentare)
am 09.12.2023 14:18

Darauf wird doch hingearbeitet: "Ihr werde alle nichts besitzen und ihr werdet glücklich sein".

Warum haben wir noch dazu eine der höchsten Steuer- und Abgabenquoten der Welt? Extrem hohe Energiepreise und Inflationsquoten... alles Zufall?

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DonMartin (7.196 Kommentare)
am 09.12.2023 14:12

Höchste Abgabenrate und geringes Eigentum gehen mittelfristig einher.
Der Weg in Richtung Kommunismus, am Ende gehört alles dem Staat.

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her (4.383 Kommentare)
am 09.12.2023 12:58

<Ein reiches Land>?
eben

Jetzt
Berechnung der EU Nettobeitragszahlungen an die Besitslosigkeit vieler Bürgerinnen im BUndesgebiet
anpassen

EU24 - unere Wohl

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Katr (327 Kommentare)
am 09.12.2023 11:45

In den östlichen EU-Ländern leben die Menschen bescheidener und nehmen ihr Leben noch mehr selbst in die Hand. Das sieht man auch bei den Pflegerinnen, die zu uns kommen, zu Bedingungen, zu denen viele von uns nicht einmal aufstehen würden.

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susisorgenvoll (16.429 Kommentare)
am 09.12.2023 12:19

Das stimmt keineswegs! Es mag vielleicht teilweise vor 20 Jahren zutreffend gewesen sein, aber mit dermaßen wenig Qualifikation bekommt man in deren Heimatländern nie so viel bezahlt. Die Betreuerinnen haben zu 99% KEINE Pflegeausbildung! Sie werden in erster Linie für ihre Anwesenheit und vielleicht auch noch fürs Kochen und Ankleiden bezahlt. Sie sind pensions- und krankenversichert und ihre An- und Abreise wird ebenso bezahlt.

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Katr (327 Kommentare)
am 09.12.2023 13:02

@SUSISORGENVOLL
Würdest du eine 24 Stunden Pflegestelle zu den üblichen Bedingungen übernehmen? Die Trennung von der Familie muss man zusätzlich bedenken.

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susisorgenvoll (16.429 Kommentare)
am 09.12.2023 15:32

Es ist immer die Frage, welche Ausbildung man hat! Der Großteil der Betreuerinnen hat keine Ausbildung oder hat nur Hilfsjob gehabt! Ohne Ausbildung kann man keine Ansprüche stellen! Und du brauchst nicht glauben, dass Angehörige selbst bei einer 24-Stunden-Betreuung nicht auch SEHR viel mithelfen, damit die Person, welche Betreuung benötigt, auch wirklich optimal umsorgt wird! Wenn ich nicht die ganze Zeit gekocht etc. hätte, dann wäre es meinem Elternteil gar nicht gut gegangen! Wir waren jeden Tag viele Stunden ebenso beschäftigt, damit alles reibungslos läuft! Angesichts dessen ist der Verdienst nicht schlecht! Abgesehen davon: Es wird niemand gezwungen, diese Tätigkeiten anzunehmen!

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susisorgenvoll (16.429 Kommentare)
am 09.12.2023 15:37

@KATR: Es ist KEINE Pflege, sondern lediglich Betreuung! Für Pflegetätigkeit benötigt man eine qualifizierte Ausbildung, die kaum jemand hat!

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Utopia (2.289 Kommentare)
am 11.12.2023 08:04

Jede Mutter hat einen 24 Stunden Arbeitstag an 7 Tagen in der Woche, Feiertage und Urlaub sind noch stressiger und das alles ganz ohne Bezahlung weil das sind ja Frauen die nichts arbeiten. Wenn die Mutter ein Burnout bekommt werden ihr die Kinder weggenommen und sie erhält eine hohe Strafe. Da ist eine 24-Stunden-Pflegerin im Vergleich doch gar nicht so schlecht dran.

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reibungslos (14.258 Kommentare)
am 09.12.2023 14:50

Allerdings ist auch in reichen EU-Ländern die Eigentumsquote viel höher als bei uns, z.B. in Finnland, Belgien, Schweden mit über 70%. In Spanien sind es 83%, weil dort der Staat Eigentumswohnungen immer stark gefördert hat. In Einfamilienhäusern wohnen in Spanien nur sehr wenige.

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supercat (5.153 Kommentare)
am 09.12.2023 18:48

Österreich fällt nicht unter Reiche EU-Länder

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klettermaxl (6.699 Kommentare)
am 09.12.2023 16:23

daher sind sie bettelarm, diese "Erfolgreichen"

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Maxi-milian (629 Kommentare)
am 09.12.2023 09:53

Manchmal liegt es am „es sich nicht leisten können“ und manchmal auch am „es sich nicht leisten wollen“. Oft hängt es von den Prioritäten ab, die man setzt.
Es ist noch nicht sehr lange her, da haben nicht wenige Menschen der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus fast alles untergeordnet. Urlaub war über Jahre kein Thema und auch auf ein eigenes Auto wurde oft verzichtet. Mit Überstunden, Pfusch, Schichtarbeit haben sich viele ihren Traum erfüllt.
Im Laufe der Zeit haben sich die Prioritäten deutlich verschoben. Von nichts kommt nichts und die Vollkaskomentalität hat ein Ablaufdatum, weil das nicht finanzierbar ist. Man kann das Leben etwas gemütlicher angehen. Dann müssen aber auch die Ansprüche angepasst werden. Ein bescheidenes Leben kann bestimmt auch lebenswert sein.

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susisorgenvoll (16.429 Kommentare)
am 09.12.2023 15:36

Genau so ist es! Urlaub gibt es keinen über Jahre! Elektrogeräte werden solange verwendet, bis eine Reparatur unmöglich ist. Auswärts essen geht man nie bis nur sehr selten. Kleidung wird nur dann angeschafft, wenn es gar nicht anders geht. etc. etc. Ebenso verhält es sich beim KFZ! Entweder man hat gar keines oder fährt mit dem alten, bis es nieder bricht!

Es will auch nicht jeder die Arbeit, welche ein Haus mit sich bringt!

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angerba (1.461 Kommentare)
am 09.12.2023 09:46

Man könnte auch sagen: "" Besitz belastet! " Niemand kann sich was mitnehmen! Zufriedenheit ist keine Frage des Immobilienbesitzes. Wird von den prächtig daran verdienenden Banken und Maklern aber so forciert!

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Ybbstaler (919 Kommentare)
am 09.12.2023 09:41

Ich sehe das Problem mit der Miete in erster Linie darin, dass in den letzten 30 Jahren billige Mietwohnungen praktisch komplett vom Markt verschwunden sind. Alles nur noch entweder außerhalb des Kategoriebereichs oder "topsaniert", kategorieoptimiert und mit Aufschlägen versehen. Wo sind die Wohnungen, die viele vergebens suchen? Ohne Zentralheizung, nicht schön, nicht riesig aber um 10-15 % des Monatseinkommens zu haben? Das war bis in die frühen 1990er Jahre ein durchaus normaler Ansatz im Haushaltsbudget. Heute gehen 30-50 % für Wohnen drauf.

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blada (618 Kommentare)
am 09.12.2023 09:09

In Rumänien, Slowakei etc. haben die Leute auch nicht so hohe Ansprüche an ein Eigenheim. Fahrt da mal durchs Land und schaut euch um. Das sind zum Teil fast Baracken die dort herumstehen. Bei uns ist es halt ein top modernes Haus mit Pool, welches natürlich schwerer zu leisten ist

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Coolrunnings (1.983 Kommentare)
am 09.12.2023 09:41

100% richtig analysiert 👍

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NedDeppat (14.053 Kommentare)
am 09.12.2023 14:22

Sie waren aber schon lange nicht mehr in der West- oder Mittelslowakei, und in Italien (weit vor uns) auch nicht.

Rumänien leidet swsl. immer noch unter der exSozialistischen Herrschaft.

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maierei (1.116 Kommentare)
am 09.12.2023 08:41

„Dir wird nichts gehören und du wirst glücklich sein“ Der Great Reset schreitet munter voran

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Laubfrosch11 (2.734 Kommentare)
am 09.12.2023 06:51

Warum sollte Eigentum ein Indikator für ein gutes Leben sein. Österreich sollte auf sein immer noch vorhandenes System einer kollektiven sozialen Sicherheit sein, welches allerdings viele, die die Bedeutung von Eigentum so hervorheben, demontieren wollen.

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Laubfrosch11 (2.734 Kommentare)
am 09.12.2023 06:54

Stolz sollten wir sein auf freien Zugang zu Bildung und Gesundheit und ein Alter in Würde und ohne Armut für alle.

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Coolrunnings (1.983 Kommentare)
am 09.12.2023 07:40

Na dann dürften Sie nicht mehr ganz am Laufenden sein. Einen "freien"Zugang zu Bildung z.Bsp. in Form von Studium haben wir schon lange nicht mehr ,da sich viele mit 2 Kindern das hat nicht leisten können (das Studium meiner beiden hat in 5 Jahren ca 110.000 € verschlungen,obwohl beide in Mindeststudienzeit abgeschlossen haben). Der Zugang zu Gesundheit wird durch eine immer stärker in Richtung Wahlarzt getriebene Politik immer mehr zur Zwei-Klassen-Medizin (wo Ihnen ein "Zugang" zu einer bestimmten Leistung manchmal in 8-10 Monaten"angeboten" wird/) , und es hat noch nie soviel Altersarmut in Österreich gegeben wie in den letzten 2 Jahren... Tendenz leider steigend . Ich verstehe also Ihre Schönfärberei nicht ganz.

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filibustern (612 Kommentare)
am 09.12.2023 07:47

Nun, dann reden wir von monatlichen Kosten pro Kind von rund 900 Euro. Dazu können die jungen Menschen auch was beitragen und so das Familienbudget ein wenig entlasten. Und Studiengebühren können Sie ja nicht belastet haben, weil, zumindest soviel ich weiß, es solche in Österreich nicht gibt (was ich persönlich sehr schade finde, aber egal). Also, dass Kinder was kosten ist hinlänglich bekannt und geht bei der Geburt schon los.

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Coolrunnings (1.983 Kommentare)
am 09.12.2023 08:43

@Filibustern: Ich kann Ihnen garantieren dass es in Österreich Studiengebühren gibt ( und das seit Jahren) Scheinbar haben oder hatten Sie keine Kinder in einem Studium,sonst sollten Sie das eigentlich mitbekommen haben. Und ja, meine Kinder sind in den Ferien immer fleißig arbeiten gegangen,bzw haben (im Falle meines Sohnes mit einem techn. Studium) ja sogar 9 Monate Berufspraktikum im Studium absolvieren müssen. Und dennoch hat es > 100k gekostet.....und ich glaube nicht dass die große Masse in A neben Haus, Wohnung,Leben in 5 Jahren einfach so 100 k "nebenbei" ausgeben kann.....und genau um DAS ging es bei meiner Antwort. Es ging auch bei mir nur, weil ich eher überdurchschnittlich bedienen, und meinen Frau auch noch arbeiten geht. Ansonsten keine Chance .

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susisorgenvoll (16.429 Kommentare)
am 09.12.2023 06:23

Eigentumerwerb ist und war NUR dann möglich, wenn man seinen Konsum beschränkt, viel arbeitet und rigoros spart! Dass es derzeit noch schwieriger ist, als es war, ist eine unbestrittene Tatsache. Aber es war schon immer so, dass man eben das genommen hat, was man sich leisten konnte und nicht die Traumwohnung/den Traumgrund, der unleistbar war!

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watergate2000 (1.461 Kommentare)
am 08.12.2023 18:37

Na darauf kann man stolz sein. Gerade in Deutschland und Österreich, können sich die Leute kein Eigentum leisten. Irgendwas machen wir oder unsere Politiker falsch.

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kpader (11.506 Kommentare)
am 09.12.2023 07:37

Läuft die Meile mehr, dann kann man sich auch etwas leisten. Nicht wie Babler mit 32 Stunden - Woche!

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alex75 (3 Kommentare)
am 09.12.2023 08:30

Das einzige was man mit ehrlicher Arbeit erreicht - die Steuern erdrücken einen und Manager gönnen sich Millionenboni.

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