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Notre-Dame – ein Besuch auf der Baustelle

Von Valerie Hader, 20. August 2023, 14:00 Uhr
Notre-Dame – ein Besuch auf der Baustelle
Restauriert wurde auf 15 Ebenen und bis zu einer Höhe von 33 Metern. Bild: APA/AFP/BERTRAND GUAY

Die berühmte Kathedrale im Herzen von Paris ist trotz der Restaurierungsarbeiten nach dem verheerenden Brand ein Touristenmagnet. Auch die OÖN haben vorbeigeschaut.

Die Kräne sieht man schon von Weitem, oft noch vor den weltberühmten Türmen: Im Dachstuhl der Kathedrale war am Abend des 15. April 2019 ein Feuer ausgebrochen, das große Teile des Gotteshauses zerstörte. Die Bilder mit der Rauchwolke über dem Zentrum von Paris gingen um die Welt. Stundenlang bangte die Öffentlichkeit um die berühmte Kathedrale – bis es der Feuerwehr gelang, die Flammen einzudämmen. Seither laufen die Aufbau- und Restaurierungsarbeiten auf Hochtouren.

Trotzdem "wonderful"

Bis zur Fertigstellung im kommenden Jahr ist die Kirche für Besucher gesperrt, was viele Touristen allerdings nicht davon abhält, wenigstens eine kleine Runde um das mit Gerüsten verbaute und mit Schautafeln abgesperrte Wahrzeichen der französischen Hauptstadt zu drehen. Selbst Regen schreckt kaum jemanden ab – auch nicht die drei Damen aus Amerika, die die Kirche "absolutely wonderful" finden und auf dem Weg ins quirlige Quartier Latin hier Station machen. Rund um Notre-Dame ist auch alles wie immer. Die Stände mit Souvenirs sind bestens bestückt mit Schneekugeln, Häferln und Mini-Eiffeltürmen. Auch die Bistros haben geöffnet, Kellner im Frack servieren Kaffee und Croissants, während die Gäste die Bauarbeiten verfolgen.

Notre-Dame – ein Besuch auf der Baustelle
Wiederaufbau: Die berühmte Kathedrale wurde bei einem Brand am 15. April 2019 schwer beschädigt. 2024 soll sie in neuem Glanz eröffnet werden. Bild: had

Die Wiedereröffnung des Gotteshauses für die Öffentlichkeit noch Jahr 2024 wird immer wahrscheinlicher. Sogar ein genaues Datum wurde bereits genannt: Es soll der 8. Dezember sein, das Fest der unbefleckten Empfängnis, eines der höchsten Marienfeste der Christen. Mittlerweile wurden vier durch den Brand der Pariser Kathedrale Notre-Dame zerstörten und in Köln restaurierten Kirchenfenster wieder eingebaut. Sie waren zehn Monate in der Kölner Dombauhütte restauriert worden. Die Fenster mussten in einer eigens eingerichteten Dekontaminationskammer zunächst von Bleistaub befreit werden. Danach reinigten die Mitarbeiter die Scheiben, klebten Sprünge im Glas, löteten Brüche im Bleinetz, erneuerten die Randbleie und verkitteten die Außenseiten der Fensterpaneele neu. "Es war für uns eine ganz besondere Ehre, dabei mithelfen zu dürfen, dass die Kathedrale von Paris bald wieder erstrahlen kann", sagt der Kölner Dombaumeister Peter Füssenich. "Unser Eindruck war, dass die französische Bauleitung mit dem Ergebnis sehr zufrieden war."

Bildergalerie: Notre-Dame in Flammen

Notre-Dame in Flammen
(Foto: (APA/AFP/GEOFFROY VAN DER HASSELT)) Bild 1/20
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Noch schöner als zuvor

Wer die Pariser Kathedrale Notre-Dame vor dem Brand 2019 besucht hat, werde sie nach ihrer Restaurierung kaum wiedererkennen, heißt es schon heute. "Durch die gesäuberten Fenster wird viel mehr Licht hineinkommen", sagt Lisa Bergugnat, Kuratorin einer vor Kurzem eröffneten Ausstellung über die Kathedrale im Pariser Architekturmuseum.

Auch die Mauern wurden inzwischen vom Ruß des Brandes und vom Dreck der Jahrhunderte befreit. "Wir werden eine Kathedrale entdecken, wie wir sie nie zuvor gesehen haben", ist auch Philippe Jost, Vizechef der Wiederaufbau-Behörde überzeugt. Dementsprechend groß sind die Erwartungen. Man rechne dann mit 14 Millionen Besuchern jährlich statt zwölf Millionen vor dem Brand.

Bildergalerie: Was von Notre-Dame übrig geblieben ist

Was von Notre-Dame übrig geblieben ist
(Foto: (REUTERS)) Bild 1/20
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Autorin
Valerie Hader
Valerie Hader
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