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2024 wird New York 400 Jahre alt

Von OÖN, 13. Jänner 2024, 14:53 Uhr
Happy Birthday, New York! 2024 wird die Metropole 400 Jahre alt
Die heutige Skyline von New York – dem ehemaligen Neu-Amstardam Bild: Reuters

NEW YORK. Die Handelsstadt an der Ostküste hat eine bewegte Geschichte hinter sich, geprägt von Toleranz und den holländischen Gründern.

Im 16. Jahrhundert entdeckten europäische Seefahrer wie Henry Hudson das Gebiet rund um die Insel an der Ostküste der heutigen USA. Kurz darauf begann der erste Handel – mit einem Monopol der niederländischen Kompanie. Die ersten Einwanderer kamen 1624 aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich und siedelten sich auf der Insel an. In diesem Jahr, also 2024, feiert New York seinen 400. Geburtstag. Es hat sein Stadtgebiet auf zwei weitere Inseln und das amerikanische Festland ausgedehnt und ist zu einer bedeutenden Weltmetropole mit rund acht Millionen Einwohnern geworden.

Die ersten Jahre prägen die Metropole aber bis heute. "Die Niederländer haben Kapitalismus und eine bahnbrechende Politik der Toleranz mitgebracht und damit den Grundstein für die dynamischste Stadt der Welt gelegt", sagt Wissenschafter Russell Shorto vom "New Amsterdam Project". Benannt ist es nach dem ersten Namen der Stadt, Neu-Amsterdam. Die Einwanderer siedelten sich zunächst alle an der Südspitze Manhattans an, dem heutigen Finanzzentrum. Angeblich soll Mitgründer Peter Minuit den Ureinwohnern 1626 die Insel Manhattan abgekauft haben, der Legende nach für Perlen und andere Kleinigkeiten. Das Konzept von Landbesitz gab es unter den Ureinwohnern damals nicht, argumentieren Wissenschafter heute. 1653 erhielt Neu-Amsterdam die Stadtrechte.

Einst sogar Hauptstadt der USA

Das Verhältnis zwischen den Neuankömmlingen aus Europa und den Ureinwohnern war geprägt von Handel und von Bemühen um gegenseitiges Verständnis – aber auch brutaler Verdrängung durch die Europäer, schreibt Shorto in seinem Buch "The Island at the Center of the World". Zum Schutz vor Überfällen bauten die Europäer einen Schutzwall, der später zur Wall Street werden sollte. Aus dem einstigen Handelspfad der Ureinwohner quer durch Manhattan wurde der Broadway. Bis heute ist New York charakterisiert durch die Hafenlage am Atlantik, die Stadt gilt als Zentrum des Welthandels und als "sanctuary city", in der zumindest auf dem Papier Menschen jeglicher Herkunft, Religion und Identität sicher leben können. 1664 ging Neu-Amsterdam an die Engländer und wurde zu Neu-York, blieb aber umstritten, bis die Vereinigten Staaten 1774 unabhängig wurden. In den Anfangsjahren der USA war New York sogar kurzzeitig Hauptstadt, der erste Präsident, George Washington, wurde in Manhattan vereidigt. New York blieb neben Washington Toleranzhauptstadt. "Wir können unsere Ideale der individuellen Freiheit hier zurückverfolgen", sagt Shorto. "Sie haben uns zu dem gemacht, was wir sind, und sie geben uns Hoffnung für die Zukunft."

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