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Ringelröteln: Fälle häufen sich, Gefahr für Schwangere

Von Barbara Rohrhofer, 17. Mai 2024, 16:05 Uhr
Ringelröteln: Fälle häufen sich, Gefahr für Schwangere
Werdende Mütter geben das Virus an ihr Ungeborenes weiter. Bild: colourbox.de

Schwangere Frauen können die Infektion an ihr Ungeborenes weitergeben.

Die Fälle von Ringelröteln sind in Deutschland, Österreich und mehreren anderen EU-Staaten deutlich gestiegen. Obwohl Infektionen mit dem Parvovirus B19 (B19V) normalerweise erst im Frühjahr und Frühsommer gehäuft auftreten, gab es in Deutschland zwischen Jänner und März einen deutlichen Anstieg der Inzidenz. Auch die MedUni Wien registrierte zuletzt "sehr viele Parvovirusnachweise". Für Schwangere stellt die Infektion ein Risiko dar. Sie geben die Erreger an ihr ungeborenes Kind weiter, auch wenn die Infektion unbemerkt verläuft. Die Viren gelangen über die Plazenta in den Blutkreislauf des Kindes und befallen blutbildende Zellen – die Folge kann eine Blutarmut beim Ungeborenen sein. Im schlimmsten Fall droht eine Fehl- oder Frühgeburt, besonders in den ersten Schwangerschaftsmonaten.

Tröpfcheninfektion

Ringelröteln sind von den bekannteren Röteln zu unterscheiden und sehr ansteckend. Dazu kommt es durch erregerhaltige Tröpfchen, die durch Husten, Niesen oder verunreinigte Hände verteilt werden. Bei den meisten Erwachsenen und Kindern zeigen sich Grippesymptome wie leichtes Fieber mit einer Schwellung der Lymphknoten. Nicht immer entwickelt sich der typische Hautausschlag. Ansteckungsgefahr besteht für Menschen, die noch nicht an Ringelröteln erkrankt sind. Wer die Infektion überstanden hat, ist ein Leben lang geschützt.

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Autorin
Barbara Rohrhofer
Leiterin Redaktion Leben und Gesundheit
Barbara Rohrhofer
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