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Corona: Contact Tracing allein reicht laut Studie nicht

Von nachrichten.at/apa, 31. Jänner 2024, 12:09 Uhr
Contact Tracing: "Analog zu Ferialjob"
Mit Contact Tracing ist das Nachverfolgen von Kontakten der mit dem Virus infizierten Personen gemeint. Bild: VOLKER WEIHBOLD

GENF. Rund 40 Prozent der mit Corona infizierten Personen in der Schweiz sind über das Contact Tracing identifiziert worden. Diese Resultate einer neuen Studie legen laut der Universität Genf nahe, dass alleiniges Contact Tracing nicht ausreichte, um die Ausbreitung von Covid-19 zu verhindern.

Es müsse durch weitere Maßnahmen ergänzt werden, teilte die Uni am Mittwoch mit. Mit Contact Tracing ist das Nachverfolgen von Kontakten der mit dem Virus infizierten Personen gemeint. Dies mit dem Ziel, weitere Ansteckungen zu verhindern. "Die Wirksamkeit dieser Strategie hängt hauptsächlich von den Eigenschaften der Krankheit in Bezug auf Symptome, Ansteckungsfähigkeit und Übertragungswege ab", erklärte Delphine Courvoisier von der Universität Genf. "Im Fall von Ebola zum Beispiel, wo Patienten erst nach dem Einsetzen von Symptomen ansteckend sind, oder näher an uns, im Fall von Masern, hat sich das Contact Tracing als wirksam erwiesen, um Übertragungsketten zu unterbrechen."

41 Prozent: Abdeckung reicht nicht aus, um Covid-19 zu stoppen

Um die Wirksamkeit des Contact-Tracings während der Coronapandemie zu bewerten, analysierte ein Forschungsteam um Courvoisier die Daten von mehr als 140.000 Coronafällen, die zwischen Juni 2020 und März 2022 im Kanton Genf erfasst wurden. Die im Fachblatt "Eurosurveillance" publizierten Resultate zeigen, dass im Durchschnitt 41 Prozent der Personen, die von einer im selben Haus wohnenden Person angesteckt wurden, dem Contact-Tracing von dieser Person gemeldet wurden.

Diese Abdeckung reiche nicht aus, um die Ausbreitung von Covid-19 zu stoppen, hieß es in der Studie. Die Autorinnen und Autoren schlagen vor, dass zur Eindämmung des Coronavirus jeweils auch Maßnahmen ergriffen werden sollten, die darauf abzielen, unbemerkte Ansteckungen zu vermeiden. Als Beispiele nennen sie das Tragen von Gesichtsmasken, Luftfilter und Einschränkungen von Versammlungen.

Wohlhabende meldeten Kontakte seltener

Personen, die in großen Gebäuden mit vielen Gemeinschaftsbereichen wohnten, meldeten laut der Studie ihre Kontakte dabei seltener. Dies ist laut den Forscherinnen und Forschern wahrscheinlich auf unbeabsichtigte Auslassungen zurückzuführen, weil Menschen etwa ihre Nachbarn nicht kennen, oder sich ohne direkten Kontakt im Lift angesteckt haben.

Außerdem meldeten Personen in wohlhabenden Vierteln ihre Kontakte seltener als andere, wie die Universität weiter schrieb. "Dieses Ergebnis könnte darauf zurückzuführen sein, dass Personen, die in wohlhabenden Vierteln leben, möglicherweise einen Arbeitsplatz haben, der es ihnen ermöglicht, aus der Ferne zu arbeiten, und daher weniger Bedarf an offiziellen Quarantänebescheinigungen haben", schrieben die Forscherinnen und Forscher. "Es steht aber auch im Einklang mit Studien, in denen festgestellt wurde, dass Personen aus einer höheren sozialen Schicht eher unethische Entscheidungen treffen oder eher dazu neigen, das Gesetz zu brechen." Die Erfassung von Kontaktpersonen könnte laut der Studie durch Maßnahmen verbessert werden, die auf Bevölkerungsgruppen abzielen, die beispielsweise in wohlhabenden Vierteln oder großen Wohngebäuden leben.

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14  Kommentare
14  Kommentare
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tulipa (3.205 Kommentare)
am 01.02.2024 11:28

Dass Contact-Tracing nicht ausreichen kann war logisch, denn die Ansteckungsgefahr ist am höchsten, wenn die ersten Symptome auftauchen. Bis dann die Infektion festgestellt wird und das Contact-Tracing tatsächlich erfolgt, ist die Infektionsgefahr schon wieder ziemlich abgeflaut, und bei eventuellen Kontakten die Infektion ebenfalls bereits wieder ausgebrochen.
Das ist, als ob man einen Einbrecher, der auf einem Motorrad fährt mit einem Fahrrad (ohne E--Antrieb!) verfolgen müsste. Zum Scheitern verurteilt. Aber ist für Corona ohnehin Geschichte.

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eg3006 (1.302 Kommentare)
am 31.01.2024 18:27

Wo bleibt das mahnende Lamprecht Interview?

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Gabriel_ (3.380 Kommentare)
am 31.01.2024 16:57

Auch auf die Gefahr hin, dass gleich wieder gelöscht wird:

Man suche:
Dr. Volker Eissing
(Ehemaliger Impfbefürworter und Impfarzt)

Zitate:
„Heute 700 und morgen 1250 – die Schlange ist endlos lang ... Die Stimmung bei den Leuten sei gut, die sind froh, dass sie überhaupt geimpft werden“

„Es gibt eine unglaublich lange Liste an Schäden. Angefangen von Thrombosen, Lungenembolien, Muskelentzündungen oder Gelenkentzündungen im Sinne einer rheumaähnlichen Erkrankung“

„Wir haben dieses getan mit dem Wissen, was wir von der Pharmaindustrie und der Politik zur Verfügung gestellt bekommen haben."

„Wir impfen heute nur noch auf ausdrücklichen Wunsch der Patienten. Wenn wir danach gefragt werden, EMPFEHLEN wir die Impfung NICHT. “

Warum liest man solch Berichte zB. in den OÖN nicht?

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dachbodenhexe (5.540 Kommentare)
am 31.01.2024 15:07

Es scheint so, als ob die kürzliche Insolvenz des Maskenherstellers den OÖN keine Ruhe läßt und die OÖN daher immer wieder mit dem alten ausgelaugten Thema Maskentragen die Leser zu langweilen versucht.

Solll vielleicht eine weitere Maskenfirma vor der Insolvenz bewahrt werden?

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Urwelser (1.124 Kommentare)
am 31.01.2024 14:04

Ja diese Diskussion würdet ihr gerne wieder dominieren, aber das spielt`s GsD nicht mehr. Mittlerweile sind die Bürger hellhörig geworden, wenn`s um Einschränkungen der in der Verfassung verankerten Freiheitsrechte geht und wir gesehen haben, wie einfach man diese Regeln aushebeln konnte. Jetzt wird bald gewählt, da gibt`s Saures, und dann ist hoffentlich wieder der Souverän der Chef in Österreich. Nämlich wir Bürger, vertreten durch einen echten obersten Volksvertreter.......

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Juni2013 (9.471 Kommentare)
am 31.01.2024 14:38

Urwelser stammens von den Norikern (400 v. Chr.) , oder noch den zuvor im Welser Raum ansässigen Illyrern ab? Nur Leute mit einem solchen Stammbaum dürfen sich Urwelser nennen. Alles danach sin Zugereiste, sogenannte Migranten.

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Zeitungstudierer (5.527 Kommentare)
am 31.01.2024 12:37

Warum werden die Schäden dieser ganzen schikanösen Coronamassnahmen nicht auch so penibel untersucht!

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Juni2013 (9.471 Kommentare)
am 31.01.2024 13:45

Da müssens die Coronaspezailisten der FPÖ, Kickl und Belakowitsch, fragen. Die beiden haben bereits im März 2020 als erste den Lockdown und die Einschränkung der ersönlichen Bewegungsfreiheit gefordert. Die haben sicher Studien dazu gemacht.

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Urwelser (1.124 Kommentare)
am 31.01.2024 14:06

Gääähn......

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Juni2013 (9.471 Kommentare)
am 31.01.2024 14:29

Nehmens etwa immer noch Ivermectin weils so ko sind? Somnolenz ist eine der bekannten Nebenwirkungen

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Gabriel_ (3.380 Kommentare)
am 31.01.2024 16:37

@Juni2013: "Da müssens die Coronaspezailisten der FPÖ, Kickl und Belakowitsch, fragen. Die beiden haben bereits im März 2020 als erste den Lockdown..."

Schau, Anfangs wars ja noch ok, da hat man nicht soviel über C19 gewusst wie dann a später...

Manche lernen dazu, andre, so wie du, eben nicht.

Wenigstens beginnen jetzt einige sich Schuld für ihre Fehler einzugestehen... Ich weiss schon, du gehörst nicht dazu.

https://www.evangelische-zeitung.de/wo-ungeimpfte-diskriminiert-wurden-sind-wir-als-kirche-schuldig-geworden

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Augustin65 (151 Kommentare)
am 31.01.2024 12:21

Gäääääääääääähn......

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meisteral (11.456 Kommentare)
am 31.01.2024 12:47

Chronisches Fatigue Syndrom" oder ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom) durch Long Covid? (Ihr Gäääääähnen lässt die Ferndiagnose zu…)
Oder Ivermectin-Überdosis?

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Urwelser (1.124 Kommentare)
am 31.01.2024 14:07

Long Impfung haben`s vergessen, Long Impfung!

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