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Gefahrenquelle Spielzeug: Auf diese 10 Dinge sollten Eltern unbedingt achten

Von Andrea Endt, 19. Dezember 2023, 15:06 Uhr
Kind Weihnachten Bub Geschenk Christbaum
Achten Sie besonders auch auf Kleinteile, die von jüngeren Kindern verschluckt werden könnten.

Verschluckbare Kleinteile, Batterien, giftige Schadstoffe oder scharfe Kanten gefährden das Wohl von Babys und Kindern. Was Sie beim Spielzeugkauf beachten sollten.

Welches Spielzeug ist unbedenklich für mein Kind? Welche Spielsachen eignen sich für welches Alter? Diese Fragen stellen sich Jahr für Jahr Eltern und Verwandte. So manches Spielzeug birgt tatsächlich ernste Gefahren. So können z.B. darin enthaltene Batterien lebensgefährlich sein, wenn sie verschluckt werden.

Lesen Sie auch:

Der Verein "Große schützen Kleine" (Österreichisches Komitee für Unfallprävention und Gesundheitsförderung im Kindes- und Jugendalter) erklärt auf seiner Homepage, wie man kindersicheres Spielzeug erkennt. 

Tipps, damit Spielzeug nicht zu Gefahr wird

  1. Verzichten Sie auf Spielzeug mit Knopfbatterien: Beim Verschlucken von Batterien besteht Lebensgefahr! Im Verdauungstrakt kann durch die Entladung das anliegende Gewebe geschädigt werden. Die Batterie kann im sauren Magensaft undicht werden, was zur Freisetzung von Quecksilber und anderen extrem alkalischen Bestandteilen führt. Abgesehen von der ätzenden Wirkung beinhalten manche Knopfbatterien mehr als 5 Gramm Quecksilberoxid. Das ist mehr als die geschätzte tödliche Dosis für Erwachsene. 
  2. Wählen Sie altersgerechtes Spielzeug: Kaufen Sie für unter 3-Jährige kein Spielzeug, das kleiner als ein Tischtennisball ist. "Bei kleinem Spielzeug bzw. Teilen davon besteht die Gefahr des Verschluckens, im Hals Steckenbleibens oder Einatmens", warnt Univ.-Prof. Dr. Holger Till, Präsident von "Große schützen Kleine" und Vorstand der Grazer Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie. Jüngere Kinder seien besonders gefährdet. Sie stecken Kleinteile, auch solche, die sich von größeren Spielsachen ablösen, oftmals in Nase und Ohren oder verschlucken sie. 
  3. Achten Sie darauf, dass das Spielzeug keine scharfen Ecken und Kanten oder Quetsch- und Scherstellen hat. Schnitt- und Fleischwunden kommen bei Kindern häufig vor. 
  4. Lesen Sie die Gebrauchsanweisung und achten Sie besonders auf Warnhinweise.
  5. Schauen Sie auf Prüfsiegel wie z.B. "GS“, "Toxproof“, "TÜV“ oder "Spielgut“.
  6. Unangenehm stechende oder beißende Gerüche weisen auf gefährliche Inhaltsstoffe hin.Prüfen Sie weiche Spielsachen auch kritisch auf giftige Weichmacher.
  7. Achten Sie auf nicht entflammbare Materialien.
  8. Bei Akkus besteht Brandgefahr: Deshalb unbedingt ordnungsgemäß entsorgen und beim Aufladen auf feuerfeste Unterlage und Umgebung achten. Elektrospielzeug, das auf 220 Volt Netzspannung läuft, ist höchstgefährlich. Die maximale Betriebsspannung sollte bei 24 Volt liegen.
  9. Um die Stabilität von Dreirädern und Co. zu testen, unterziehen Sie diese einem "Rütteltest“.
  10. Führen Sie regelmäßig eine Sichtkontrolle des Spielzeugs durch: Ist das Batteriefach sicher verschlossen? Beginnen sich Kleinteile abzulösen?
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Autorin
Andrea Endt
Online-Redakteurin
Andrea Endt
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1  Kommentar
1  Kommentar
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peluli (35 Kommentare)
am 07.01.2024 06:03

Leider sind die 'Warnhinweise' mit so vielen Sachen überladen die ohnehin der Hausverstand sagt und werden daher kaum mehr gelesen.

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