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Nackt und unverfälscht

Von Philipp Braun, 28. April 2023, 01:30 Uhr
Nackt und unverfälscht
Sebastian Malz und Christoph Hatheier zeigen mit "Naked", dass Bio- und Naturweine keine Spinnerei sind. Bild: (Antiform)

Zwei Tage: Die erste Bio- und Naturweinmesse Oberösterreichs

Purer Trinkgenuss, keine Zusätze, wenig bis gar kein Schwefel, ehrlich und authentisch. Wer seinen Gaumen auf eine Reise zu neuen Geschmackserlebnissen schicken möchte, ist am 5. und am 6. Mai 2023 im Offenen Kulturhaus OKH in Vöcklabruck gut aufgehoben. Mehr als 40 hochkarätige Winzer kommen zur Weinmesse "Naked" und zeigen, dass Ökologie und Genuss ein zukunftsfähiges Duo bilden.

Ein Erfolg versprechendes Team sind auch Christoph Hatheier, Betreiber der Genusskramerei, und der Event-Gastronom Sebastian Malz. Die zwei Unternehmer stehen hinter der Messe. "Naked soll als Fach- und Informationsveranstaltung dienen, die großartigen Winzerinnen und Winzern eine Bühne bietet." Bio- und Naturweine seien mittlerweile keine "Spinnerei" mehr, sondern eine ernst zu nehmende Entwicklung am Markt, sagen die Veranstalter.

Eine Selektion an international angesehenen Weinmachern aus Österreich liefert den Beweis dafür und präsentiert zwei Tage ihre Schätze.

Fünf Winzer als Beispiel

Im südlichen Burgenland, in Deutsch Schützen, geht Markus Faulhammer (Schützenhof) einen mutigen Weg. Er will sich verschlanken und mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. "Ich will nicht immer größer werden, sondern mich als kleiner Weinbauer wieder auf das Wesentliche fokussieren – nämlich auf den Wein", sagt er. 140 Kilometer nördlich betreibt die Familie Hareter ihr Bioweingut. Als "querdenkende Weinmacher" wollen sie nicht "das Letzte, sondern das Beste aus sich und aus den Pflanzen herausholen".

Im Weinviertel zeigt Herbert Zillinger seit Jahren, welches Potenzial in dem Weinbaugebiet steckt. Der biodynamische Winzer versteht sein naturverbundenes Handwerk wie nur ganz wenige, seine Weine sind völlig naturbelassen, klar und ehrlich.

Die Steiermark wird unter anderen durch Michi Lorenz vertreten – Weine aus dem Sausal mit feiner Charakteristik, die dem Gaumen eine wohltuende Abwechslung verleihen. Spannung bis zum letzten Schluck.

Eine Messe in Oberösterreich ohne das Natur-Aushängeschild Kienesberger? Undenkbar? Es dachte sich auch lange niemand, dass in Schlüßlberg Weine in dieser Güte produziert werden können. Bis Ute und Armin Kienesberger kamen und Skeptiker eines Besseren belehrten – hingehen, kosten, fallen lassen.

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Autor
Philipp Braun
Kulinarik-Redakteur
Philipp Braun
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2  Kommentare
2  Kommentare
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elang (426 Kommentare)
am 30.04.2023 10:10

Heckenklescher Nordhang .. Steiniger B… usw. das übliche eines sogenannten Sommelier Geschwafel

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nichtschonwieder (7.393 Kommentare)
am 28.04.2023 08:31

Ohne spritzen oder schwefeln?
Maximal ein "Heckenklescher". Mehr nicht.

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