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Nobelpreisträger Fosse tritt nicht vor die Presse

Von OÖN/APA, 14. November 2023, 19:00 Uhr
Nobelpreis geht (auch) nach Hainburg
Fosse lebt in Oslo, Bergen und Hainburg. Er verfasst Theaterstücke, Romane, Kinderbücher und Übersetzungen. Bild: APA/AFP/TT NEWS AGENCY/JESSICA GOW

Der diesjährige Literaturnobelpreisträger Jon Fosse hat die Pressekonferenz zur Übergabe der Auszeichnung am 10. Dezember abgesagt.

Er habe alle Programmpunkte abgelehnt, zu deren Teilnahme Literaturnobelpreisträger nicht verpflichtet seien, schrieb Fosse in einer E-Mail an die norwegische Zeitung "VG". Die Schwedische Akademie habe ihm mitgeteilt, dass er auf die Pressekonferenz verzichten könne, weil er bereits so viele Interviews gegeben habe.

Die Nobelstiftung teilte mit, auch alle weiteren Interviews mit Fosse seien abgesagt worden. Der einzige Programmpunkt, den Fosse als Literaturnobelpreisträger absolvieren müsse, sei seine eigene Nobelvorlesung, sagte Pressesprecherin Rebecka Oxelström laut "VG". Diese werde er am 7. Dezember halten. Über alles andere könne er selbst entscheiden. Fosse werde auch mit Schülern über seine Arbeit sprechen.

Mag keine großen Gesellschaften

Der 64-jährige Norweger mit Nebenwohnsitz im niederösterreichischen Hainburg versicherte, sein zusammengestrichenes Programm bedeute keineswegs, dass er den Nobelpreis nicht schätze. Andere Schriftsteller seien nicht einmal zur Preisübergabe gekommen. Er selbst freue sich schon jetzt am meisten auf den Augenblick, an dem er das Programm zur Preisverleihung hinter sich habe. "Größere gesellschaftliche Zusammenkünfte bereiten mir keine Freude, im Gegenteil", schrieb er.

Die Schwedische Akademie hatte Fosse die wichtigste Literaturauszeichnung der Welt Anfang Oktober für seine innovativen Theaterstücke und seine Prosa zuerkannt. Übergeben wird der mit elf Millionen Kronen (rund 950.000 Euro) dotierte Preis traditionell am Todestag des Preisstifters Alfred Nobel (1833–1896).

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