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Très chic, dieser vornehme Franzose!

Der Premium-SUV DS7 Crossback verwöhnt im OÖN-Dauertest Fahrer wie Passagiere

Im Inneren fühlen sich die Passagiere wie echte Könige: viel Platz, sehr angenehme Sitze und ein fantastischer Federungskomfort Bild: RVZ

Schick, vornehm, fein, glamourös, stattlich: Wer "très chic" vom Französischen ins Deutsche übersetzen will, findet all diese schönen Wörter im Duden. Très chic ist auch der DS7 Crossback. Egal, ob wir in der Stadt oder auf dem Land unterwegs waren, zog unser Edel-SUV (wir waren mit dem Modell "BE CHIC" unterwegs) die Blicke auf sich. Mit dem Premium-Modell kann DS durchstarten.

Design: Ästhetisch knüpft der DS7 nahtlos an die historische "Déesse"-Göttin an. So wirkt der noble SUV mit dem sechseckigen Kühlergrill von vorne selbstbewusst und mächtig, die Seitenansicht ist schnörkel- und damit zeitlos. Dazu kommt eine einzigartige Leuchtgrafik. So rückt sich der DS7 Crossback ins Rampenlicht, wenn er beim Aufsperren einen Willkommensgruß mit den sich drehenden LED-Elementen in den Frontscheinwerfern aussendet. Ein Scheinwerfer-Ballett, dem man immer wieder gerne zusieht.

Innenraum: Patiniertes Leder, Nähte wie Perlenketten, ein Rauten-Design, das in allen Bereichen durchgezogen wird, eine Mittelkonsole in Metalloptik – hier macht alles einen hochwertigen Eindruck. Wieder stoßen wir auf einen ganz speziellen Blickfang: Die Uhr des DS7 (entstammt einer Kreation des französischen Uhrenherstellers B.R.M.) ist über den Lüftungsdüsen eingebaut und dreht sich erst beim Druck auf den Startknopf zum Betrachter. Infotainment-technisch ist der SUV ebenso auf der Höhe, digitale Instrumente und ein Touchscreen von zwölf Zoll lassen das Herz des Autofahrers höher schlagen. Dazu kommen die herrlichen Massagesesseln in der Vorderreihe und die kaum wahrnehmbare Geräuschkulisse während der Fahrt. Kurzum: Hier erlebt man Wohnzimmer-Atmosphäre.

Fahrwerk: Gediegen: Unebenheiten "schluckt" der vorderradgetriebene DS7 großteils weg, dazu ist der SUV leicht zu manövrieren, selbst zügige Kurvenfahrten bringen den Franzosen nicht aus der Fassung. Top für die Sicherheit: der Nachtsicht-Assistent, der auf Fußgänger aufmerksam macht.

Motor: Unser Modell, der stärkste Diesel Blue HDI 180 mit zwei Litern Hubraum und Acht-Stufen-Automatik, lässt keine Wünsche offen. In 9,4 Sekunden geht es von 0 auf 100, der Diesel-Durchschnittsverbrauch mit knapp mehr als fünf Litern hielt sich in absoluten Grenzen. Einen gewichtigen Anteil am geringen Verbrauch hat auch das neue Getriebe "Efficient Automatic Transmission 8", kurz EAT8.

Fazit: Selbst in den Köpfen autoaffiner Menschen hat es sich noch nicht festgesetzt, dass DS seit dem Jahr 2014 nicht eine bloße Modellbezeichnung im Citroen-Portfolio ist, sondern als eigenständige Marke im PSA-Konzern agiert. Diese Erfahrung mussten wir in den vergangenen Wochen immer wieder machen. Mit dem DS7 Crossback könnte sich das bald ändern. Weil er "très chic" ist.

 

Preis: ab 33.585 Euro
OÖN-Testwagen 52.827 Euro

Motor: 4-Zylinder-Turbo-Diesel
Hubraum 1997 ccm
Leistung 130 kW / 180 PS bei 3750 U/min
max. Drehmoment 400 Nm bei 2000 U/min

Verbrauch (NEFZ)
tadt/Land/Mix 5,6/4,4/4,9
OÖN-Test 4,9 l
Tank/Kraftstoffart 55 l / Diesel

Umwelt: Euro-6
CO2-Ausstoß 128 g/km

Antrieb: Front
Getriebe 8-Gang-Automatikgetriebe

Fahrleistungen:
0 auf 100 km/h 9,4 Sekunden
Spitze 215 km/h

Abmessungen & Gewichte:
L/B/H 4595 / 1895 / 1618 mm
Radstand 2735 mm
Leergewicht 1627 kg
Zuladung 508 kg
Anhängelast 750 / 1550 kg
Kofferraum 555 - 1752 Liter

Garantie: 2 Jahre plus 8 Jahre DS Assistance

Plus: hochwertige Ausstattung, viele Sicherheitssysteme

Minus: Der Tempomat-Hebel ist etwas unglücklich hinter dem Lenkrad angebracht.

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Artikel Roland Vielhaber 02. Juni 2018 - 00:04 Uhr
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