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Zu viel Energie: Griechenland will Nachtstromtarif tagsüber anbieten

Von nachrichten.at/apa, 15. Mai 2024, 13:30 Uhr
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Nachtstromtarif auch tagsüber? Griechenland verfügt über zu viel Strom. Bild: (APA/AFP/ANGELOS TZORTZINIS)

ATHEN. Das griechische Umwelt- und Energieministerium plant, den günstigeren Nachtstromtarif künftig tagsüber anzubieten, um das Stromangebot und die Nachfrage wieder in Einklang zu bringen.

Das Problem sei die große Ausbeute an Sonnenenergie vor allem in den Mittagsstunden, berichtete am Mittwoch die Tageszeitung "Kathimerini".

Demnach kommt es wegen der hohen Effizienz und großen Anzahl von Photovoltaik-Anlagen in Griechenland mittlerweile immer häufiger vor, dass diese alternativen Energiequellen tagsüber zwischenzeitlich vom Netz genommen werden müssen, um die Stromversorgung stabil zu halten und Stromausfälle zu vermeiden.

Am griechisch-orthodoxen Osterfest vor einer Woche sei das Phänomen bereits gut zu beobachten gewesen, hieß es. In den meist sonnigen Tagen vor Ostersonntag hatten hunderttausende Athener die Hauptstadt verlassen, um das Fest auf Inseln und in ihren Herkunftsdörfern zu verbringen. Daraufhin gab es "Alarm bei den Elektrizitätswerken", wie das Nachrichtenportal in.gr schrieb. Die Verantwortlichen seien gezwungen gewesen, alternative Energiequellen vom Netz zu nehmen, weil die überschüssige Stromproduktion nicht vollständig verbraucht, in andere Länder exportiert oder gespeichert werden konnte.

Die Nachttarifzeiten sollen voraussichtlich auf tagsüber zwischen 11.00 und 16.00 Uhr verschoben werden. Das Ministerium erwägt laut Medienberichten sogar, ein Subventionsprogramm für intelligente Haushaltsgeräte aufzulegen, damit die Verbraucher etwa smarte Wasch- und Spülmaschinen tagsüber von der Arbeit aus per App einschalten und so den günstigeren Tarif in Anspruch nehmen können.

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4  Kommentare
4  Kommentare
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laskpedro (3.468 Kommentare)
am 16.05.2024 11:13

bei uns treibt dich die politik in investitionen zb pjhotovoltaik und der netzbetreiber sagt dir dann dass er den erzeugten strom nicht abnehmen will oder max ganz kleine mengen zu witzpreisen ( 3 cent pro kwh) ... .... ja was jetzt soll man strom erzeugen ( laut politik) oder soll man es lassen ( laut energieversorger) .. in diesem land herrscht das pure chaos

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Kukilein (323 Kommentare)
am 16.05.2024 07:42

Lokale Speicher statt milliardenteuerem Netzausbau bei in den Jahren 2022 und 2023 sinkendem Inlandsstromverbrauch aus dem öffentlichen Netz

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Ybbstaler (995 Kommentare)
am 15.05.2024 21:40

Eine gute Idee. Wenn wir zwischen 11 und 15 Uhr massive Überproduktion haben sollte der Strom möglichst preiswert abgegeben werden. Dann werden Waschmaschinen laufen, E-Autos laden und Bilder geheizt.
Allerdings müssten die Gewinnmaximierer in der heimischen E-Wirtschaft soweit umdenken, dass es allemal sinnvoller ist, Überschuss praktisch zu verschenken, als Kraftwerke vom Netz nehmen zu müssen.

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Ybbstaler (995 Kommentare)
am 15.05.2024 21:41

Boiler geheizt

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