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Heimische Apotheken wollen sich das Onlinegeschäft zurückholen

Von Susanne Dickstein, 24. März 2017, 00:04 Uhr
Heimische Apotheken wollen sich das Onlinegeschäft zurückholen
Apothekerin Susanne Zauner tritt mit der Onlineapotheke Apo-Pure der ausländischen Konkurrenz entgegen. Bild: (privat)

LINZ. Der Medikamentenverkauf via Internet ist derzeit fest in der Hand ausländischer Anbieter.

Seit 2015 dürfen österreichische Apotheken rezeptfreie Medikamente im Internet verkaufen. Doch bisher überlassen sie den Markt weitgehend ausländischen Anbietern, denn hinter Adressen wie servusapotheke.at, vamida.at und shop.apotheke.at stecken Anbieter aus Tschechien, der Slowakei, den Niederlanden und Deutschland. Eine Linzerin hat sich nun zum Ziel gesetzt, verlorengegangene Wertschöpfung zurück nach Österreich zu holen.

Pharmazeutin Susanne Zauner hat gemeinsam mit dem Altenberger Apotheker Alexander Herzog die Onlineapotheke apo-pure.at gegründet. Seit Februar ist der Webshop, für den Zauner verantwortlich ist, online. "Wir können das Geschäft nicht mehr länger anderen Anbietern überlassen." Das Wissen über die Gesetzmäßigkeiten des Onlinehandels hat sich die 47-Jährige bei ihrem Vater Hans Rohregger geholt. Der Handelspionier hat unter anderem den Maximarkt gegründet und saß im Aufsichtsrat von Thalia.

Dauerrabatte auf Bestseller

Im Gegensatz zu den Webshops anderer heimischer Apotheken – sie arbeiten online zumeist mit denselben Preisen wie im Geschäft – gewährt Apo-Pure dauerhaft 20 Prozent Preisnachlass auf Bestseller. Das betrifft etwa Produkte wie den Hustensaft Mucosolvan, Aspirin-C-Brausetabletten, die Wundsalbe Bepanthen und Thomapyrin-Kopfschmerztabletten. Durch den größeren Kundenradius sollen die Preisnachlässe im Umsatz mehr als kompensiert werden.

3000 rezeptfreie Produkte werden derzeit online angeboten, das Sortiment wachse ständig. "Wir bieten aber nur Originale an", betont Zauner. Die Waren würden aus den Räumlichkeiten der Apotheke in Altenberg versendet. Die Kontrolle erfolgt durch den diensthabenden Apotheker. "Die gesamte Steuerleistung und Wertschöpfung bleiben in Österreich", sagt Zauner.

Im Sommer 2012 entschied der Oberste Gerichtshof (OGH), dass es Apotheken aus anderen EU-Ländern erlaubt ist, Medikamente via Internet nach Österreich zu schicken. Drei Jahre später wurde auch den heimischen Anbietern dieser Fernabsatz erlaubt. Zu diesem Zweck müssen sie sich beim Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen registrieren lassen. Nur vierzig Apotheker haben dies derzeit genützt, darunter beispielsweise die Apotheke der Barmherzigen Brüder und die Stern-Apotheke in Linz, die Adler-Apotheke und die Steinbock-Apotheke in Wels. Zu den ersten gehörte die Christophorus-Apotheke in Schwertberg, die seit Sommer 2015 registriert ist.

Für die Apothekerkammer ist der Verkauf von Medikamenten im Internet generell ein heikles Thema. Sie warnt Konsumenten vor Fälschungen, die eine gesundheitliche Gefahr darstellen. Durch die aggressive Preis- und Werbepolitik würde zudem eine künstliche Nachfrage geschaffen. Dies erhöhe den Konsum, verbessere aber nicht die Gesundheit.

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28  Kommentare
28  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
bennevis (98 Kommentare)
am 25.03.2017 00:40

Beste Grüße an Mag. Herzog!!!
Sternapo ist nicht mehr meine Wahl...
Wir vermissen ihn!

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Superheld (13.157 Kommentare)
am 24.03.2017 21:34

Wir brauchen im 5-Personenhaushalt glücklicherweise kaum Apothekenprodukte, daher stellt sich für uns die Onlinefrage nicht.

Kosmetika etc. werden vorwiegend in Deutschland "auf der Durchreise" gekauft, da kommt schnell ein 50er Preisdifferenz zusammen.

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Gugelbua (32.056 Kommentare)
am 24.03.2017 10:31

dann sollten sie auch die Preise anpassen !

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alf_38 (10.950 Kommentare)
am 24.03.2017 10:44

Mein Gott - eine gute Beratung bekommst du ja auch - oder?

Ich würde niemals Medikament via Internet kaufen - mir ist die Beratung durch die Apotheker wichtiger. Und diese war bis jetzt immer sehr gut! (mein Eindruck: manche Apotheker kennen sich besser aus als Ärzte)

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pepone (60.622 Kommentare)
am 24.03.2017 10:55

von alf_38

mein Eindruck: manche Apotheker kennen sich besser aus als Ärzte)

das ist nicht nur dir aufgefallen ... grinsen

Apotheker müssen die medizinischen Produkte studieren , Ärzte verschreiben sie ... hahahahahahahahahahaha

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alleswisser (18.463 Kommentare)
am 24.03.2017 21:09

Welche wichtige Beratung brauchst du, wenn du nach vier Flaschen Mucosolvan einmal eine fünfte Flasche kaufst?

Beim Versand geht es nicht um rezeptpflichte Medikamente.

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meisteral (11.944 Kommentare)
am 24.03.2017 09:02

kaufe sämtliche rezeptfreien Medis bei Shopapotheke, da Aspirin Complex z.B. mind 30% billiger als in der niedergelassenen Ö-Apotheke ist.
Noch größere Unterschiede ergeben sich bei Ergänzungsmitteln wie omnii-Biotic AAD für den Darmtrakt!
Ab 49 Euronen versandkostenfrei, prompte Lieferung nach Hause, und der Feind meines eigenen Geldes bin ich auch nicht!

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pepone (60.622 Kommentare)
am 24.03.2017 10:53

meisteral

Ok ...

ich brauche NICHTS und bin daher KEIN guter Apotherkunde ...
ich habe mein 68 Lebensjahr beendet und bin im 69. ,mache a bissl Sport und Bewegung und ernähre mich relativ gesund indem ich täglich frische Lebensmittel koche grinsen

wir brauchen im Grunde genommen KEINE Medikamente , wir sollten TÄGLICH unsere EIGENE Körperenergie aktivieren und da gibt es unzähligen Methoden , jede/r kann sich " seine " herausfinden,
für schwere Fälle gibt es Ärzte und Spitäler.

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pepone (60.622 Kommentare)
am 24.03.2017 08:53

und nicht vergessen es lauft momentan ein Ansuchen von DM um Rezeptfreie Medikamente zu verkaufen .

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pepone (60.622 Kommentare)
am 24.03.2017 08:51

Vor ca. 1 Jahr habe ich mal versucht eine Apotheke mit .at Adresse zu finden und bin in Deutschland gelandet da KEINE EINZIGE im Netz zu finden war. ( Wohl gemerkt ich wollte nichts kaufen )

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snugs (1.660 Kommentare)
am 24.03.2017 09:18

Ich kaufe auch lieber bei österreichischen Händlern. Aber die sind so dünn gestreut, dass man wirklich Probleme hat solche zu finden.

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Inmediasres (802 Kommentare)
am 24.03.2017 08:27

Ich kaufe seit vielen Jahren in Versandapotheken, da ich meine gesamten Kosmetikprodukte einer Marke verwende, die es nur in Apotheken gibt. Ich kaufe um exakt 20 Prozent billiger. Das gilt auch für Nahrungsergänzung. In Linz habe ich in meiner damaligen Stammapotheke nach gefragt, ob ich Rabatt haben kann, wenn ich mindestens € 700 Kosmetik kaufe. Die Antwort war leider nein.

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Superheld (13.157 Kommentare)
am 24.03.2017 08:59

€ 700 Kosmetik bei einem Warenwert der Feinchemikalien von geschätzt 3 EUR. Ganz ehrlich, 20% Rabatt halte ich da weniger für das Problem...

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alf_38 (10.950 Kommentare)
am 24.03.2017 10:47

Mein Tipp: Kosmetik aus der Apotheke muss nicht, bzw. ist nicht immer besser - ganz im Gegenteil. Google mal die Marken, die es dort zu kaufen gibt, da wirst schön schauen.
(kommt drauf an worauf du Wert legst)

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elend (19 Kommentare)
am 24.03.2017 08:21

wenn der erste vorschlag in der apotheke regelmäßig homoöpathieschwachsinn oder schüssler-blödsinn ist, dann brauch ich ohnehin keine beratung mehr. da kann ich gleich online bestellen.

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Plaudertasche1970 (2.682 Kommentare)
am 24.03.2017 08:38

Die Beratung in den Apotheken ist sowieso bedenklich....die empfehlen doch nur Medikamente, deren Hersteller für die Empfehlung zahlen...egal ob in bar oder in Geschenken/Urlauben...

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kleinEmil (8.275 Kommentare)
am 24.03.2017 21:13

pssst, das darf man doch nicht weitersagen.

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neuhold.werner@gmail.com (129 Kommentare)
am 24.03.2017 06:31

Was nützen 20% bei einem billigen Artikel, wenn ich über 5,00 € für´s schicken zahlen muss.

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( Kommentare)
am 24.03.2017 06:27

Ganz wichtig dieser Hinweis im Artikel: "Der Handelspionier hat unter anderem den Maximarkt gegründet und saß im Aufsichtsrat von Thalia."

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alleswisser (18.463 Kommentare)
am 24.03.2017 00:58

"Dies erhöhe den Konsum, verbessere aber nicht die Gesundheit."

Ob das die Apothekerkammer auch gegenüber ihren Mitgliedern bekrittelt, welche unnützes Zeug wie Globuli und Vitamin-C-Pulverl verkaufen und sehr gut daran verdienen?

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max1 (11.582 Kommentare)
am 24.03.2017 05:32

Zweifler, es gibt sogar eine extra Ausbildung für Globuli Hokuspokusmedizin für Ärzte und Apotheker.
Wie können sie nur daran Zweifeln?? Die im weissen Kittel nützen bei den meisten Kunden die vollkommene Unwissenheit in Bezug auf Medikamente. Früher waren es die Schwarzkittel denen alles geglaubt wurde.
Österreich ist ein Land der Abzocker und diese Geschäftsmodelle funktionieren sehr gut wie an der Gewinnsteigerung der Abzocker zu sehen ist. Dazu gehört nun einmal Bigpharma.

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alleswisser (18.463 Kommentare)
am 24.03.2017 00:36

Da das Produkt Mucosolvan im Artikel namentlich genannt wird, ein direkter Vergleich für die 100 ml-Packung:

apo-pure.at um 7,00 Euro
shop-apotheke.at um 4,94 Euro

Für die größere 200ml-Packung:
apo-pure.at um 11,04 Euro
shop-apotheke.at um 9,19 Euro

Versandkosten:
apo-pure.at: 4,90 Euro, ab 49 Euro versandkostenfrei
shop-apotheke.at: 3,95 Euro, ab 19 Euro versandkostenfrei.

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alleswisser (18.463 Kommentare)
am 24.03.2017 00:38

An sich eine lobenswerte österreichische Initiative, aber wer als Kunde online kauft, der vergleicht auch mit großer Wahrscheinlichkeit.

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HJO (1.197 Kommentare)
am 24.03.2017 05:39

Shop-Apotheke sitzt in den Niederlanden. AT bedeutet nicht immer Österreich! Daher Vorsicht bei ausländischen Onlineshops.

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neuhold.werner@gmail.com (129 Kommentare)
am 24.03.2017 08:29

Wenn ich nur Original Medikamente z.B. Sonnencreme (weißer Hautkrebs) kaufe, dann ist es mir egal von wo sie geschickt werden. Wenn der Preis deutlich weniger ist.

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Plaudertasche1970 (2.682 Kommentare)
am 24.03.2017 08:41

Bestelle alle Sonnenschutzprodukte dort - fast 30% billiger. Ist mir egal, von wo sie gesendet werden - keine Lieferkosten.

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Mof (59 Kommentare)
am 24.03.2017 07:33

Ist das gleiche Produkt wie in Österreich. Bestelle schon länger online

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alf_38 (10.950 Kommentare)
am 24.03.2017 10:48

Typischer Fall von - Geiz ist geil.

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