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Dicke Luft bei HALI: Betriebsrat ausgesperrt

18. April 2009, 00:04 Uhr
Dicke Luft bei HALI: Betriebsrat ausgesperrt
HALI-Geschäftsführer Christoph Königslehner und Mehrheitseigentümer Siegmund Gruber (v.l.) Bild: Famler

EFERDING. Mit tiefen Einschnitten sind die Mitarbeiter des Büromöbelherstellers HALI konfrontiert. Die dabei angewandten Methoden riefen Gewerkschaft und Arbeiterkammer auf den Plan.

EFERDING. Mit tiefen Einschnitten sind die Mitarbeiter des Büromöbelherstellers HALI konfrontiert. Die dabei angewandten Methoden riefen Gewerkschaft und Arbeiterkammer auf den Plan.

In den vergangenen Wochen wurde die Belegschaft von Geschäftsführer Christoph Königslehner und Hauptgesellschafter Siegmund Gruber in ein betriebsfremdes Gebäude am HALI-Gelände zitiert. Dort forderte man die Mitarbeiter auf, Einzelvereinbarungen zu unterschreiben. Betriebsratsvorsitzender Josef Jungreithmayr war von den Gesprächen ausgesperrt. Nachdem sich er und Eferdings AK-Leiter Franz Brutter Zutritt verschaffen wollten, verständigten die HALI-Chefs die Polizei.

Zähneknirschend hat inzwischen die Mehrzahl der Mitarbeiter den Lohnverzicht unterschrieben. Die Arbeiter verlieren ihre Zuschläge und einen Teil des Leistungsentgelts. Beschäftigte, die Widerstand leisten, werden gekündigt. Betriebsratsvorsitzender Josef Jungreithmayr ist entsetzt. „Wir hätten befristet auf ein Jahr alle Einschnitte hingenommen. Das war ihnen aber zu wenig.“ Geschäftsführer Königslehner hält dagegen: „Die Auftragslage ist katastrophal. Wir müssen nun den Standort sichern.“ (fam)

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1  Kommentar
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( Kommentare)
am 18.04.2009 12:42

Gestern ärgerte ich mich beim Lesen des Artikels "Ein Renner für Inline-Skater" darüber, wie sich HALI Geschäftsführer Königslehner als Sponsor des Linz Marathons feiern ließ, obwohl ich mich daran erinnerte, dass es da kürzlich ganz und gar unschöne Diskussionen um Lohnkürzungen gab.
Der heutige Artikel stellt das noch in den Schatten; als ebenfalls Unternehmer sage ich: schämen Sie sich Herr Königslehner!
Bei einer (O-Ton) "katastrophalen Wirtschaftslage" kann ich mich nicht als Sponsor feiern lassen, da muss der Betrieb samt der Belegschaft Vorrang haben!

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