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Wieder 98 Prozent russisches Gas in Österreich: Gewessler kündigt Maßnahmen an

Von Alexander Zens, 12. Februar 2024, 10:43 Uhr
Schwarz-grüner Konflikt um ein Gender-Verbot
Leonore Gewessler Bild: APA/ROLAND SCHLAGER

WIEN. "Es geht in die falsche Richtung": Die Energieversorger sollen zur Reduktion der Gasimporte aus Russland verpflichtet werden.

Von "Marktversagen im Sinne der Versorgungssicherheit" sprach Energieministerin Leonore Gewessler (Grüne) am Montagvormittag bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz. Sie kritisierte vor allem die Energieversorger in Österreich. Es gebe genug nicht-russisches Gas auf dem europäischen Markt.  Außerdem sei der 2018 neu aufgesetzte langfristige Liefervertrag der OMV mit Gazprom ein "politisch unterstützter" Fehler gewesen. 

TV-Analyse mit OÖN-Wirtschaftsredakteur Alexander Zens:

Betrug der Anteil des russischen Gases in Österreich im August noch 43 Prozent, waren es im Oktober, wie berichtet, 90 Prozent. Und im Dezember waren es nun sogar 98 Prozent - ein Rekordwert, wie Gewessler erklärte. "Es geht in die falsche Richtung." 

Gewessler kündigt 3 Maßnahmen an

Die Politikerin kündigte drei Maßnahmen an. Erstens soll das Gaswirtschaftsgesetz dahingehend geändert werden, dass die Energieversorger zur Diversifizierung verpflichtet werden. Dafür braucht es eine Zweidrittelmehrheit im Parlament. In den nächsten Wochen solle  mit dem Koalitionspartner ÖVP und den anderen Parteien verhandelt werden, so Gewessler. "Wenn die Gasversorger auf dem liberalisierten Gasmarkt nicht aus eigenen Stücken tätig werden, dann braucht es gesetzliche Verpflichtungen." 

Zweitens soll der Ausstieg der OMV aus dem Liefervertrag mit Gazprom vorbereitet werden.  Das Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo soll bis Sommer die volkswirtschaftlichen Auswirkungen einer Vertragskündigung prüfen sowie die Gefahren einer längeren Abhängigkeit analysieren.  

Diese Lieferverträge sehen eine fixe Abnahmeverpflichtung vor (take or pay). Wegen dieses "Knebelvertrags" steige der russische Anteil (trotz mengenmäßigen Rückgangs)  bei insgesamt sinkendem Gasverbrauch. Der Gasverbrauch in Österreich ist in den vergangenen beiden Jahren  um ein Viertel auf 75,6 Terawattstunden gesunken. 

Drittens plant Gewessler eine neue Sicherheitsstrategie. Denn die Abhängigkeit von Russland im Energiebereich sei eine "Gefahr". 

 

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Autor
Alexander Zens
Redakteur Wirtschaft
Alexander Zens
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444  Kommentare
444  Kommentare
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mynachrichten1 (15.388 Kommentare)
am 15.02.2024 11:08

proaktiv gegen sauberes billiges Gas, nur weil es aus Russland ist? der Ukraine Krieg und die Leichenberge und Invaliden werden so lange anwachsen, solange der Westen die Ukraine unterstützt und wenn die Russen kein Gas an uns verkaufen ändert das auch nichts an der Unerbittlichkeit dieses gemeinen Krieges. und der gegenseitige Hass wird noch größer, je länger der Krieg dauert. es gibt keine Garantie für die Ukraine, dass wenn sie den Krieg gewinnen, der angerichtete Schaden nicht viel größer ist, als wenn man verliert. im Extremfall von Aufrüstung wird die Zerstörungskraft nur noch ärger, und die Menschen tun gut daran, sich schon im Vorhinein damit auseinanderzusetzen und zu trauern über dieses immer mehr Auslöschen, um vernünftig zu werden und lieber in Frieden zu investieren. die Aufklärung hat keinen Platz bei den Feindbild Hochhaltern.
Gescheiter wäre es für PolitikerInnen, alles was Blut direkt auslöst zu verhindern.
Es gilt für Alle die Unschuldsvermutung.

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GunterKoeberl-Marthyn (17.903 Kommentare)
am 14.02.2024 15:14

Wissen das unsere Leute nicht, wir zahlen für das Gas bis 2040, auch wenn wir kein Gas abnehmen, da wurde ein Knebelvertrag zwischen Kurz und Putin abgeschlossen. Dieser Vertrag kann rechtlich nur aufgelöst werden, wenn die Ukraine die Gasleitungen zwischen Russland und Österreich abdreht! Die Frage ist, wer macht den ersten Schritt?

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jamei (25.459 Kommentare)
am 14.02.2024 11:53

..."Gewessler kündigt 3 Maßnahmen an".... IHR seit nicht brav gewesen, deshalb gibt`s eine auf die Finger....

Früher mit dem Rohrstock - jetzt als "Strafe" mit Maßnahmen........

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her (4.383 Kommentare)
am 14.02.2024 11:58

Lass Sie doch ankündigen 📣

Ich werd Ihr kündigen
🍀

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betterthantherest (33.435 Kommentare)
am 14.02.2024 09:10

Mit dieser Forderung beweisen die GRÜNEN:

Sie sind jene Partei, die die Inflation am extremsten befeuern.
Das Ziel der GRÜNEN ist eine Rekordinflation bei gleichzeitig Rekordgewinnen der Großkonzerne.

Und der gemeine Bürger muss sich entscheiden zwischen heizen oder essen.

So sieht die Sozialkompetenz der Grünen in der Praxis aus.

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NedDeppat (14.111 Kommentare)
am 14.02.2024 07:35

Energieverteuerung,... so unbedingt bis Herbst weitermachen, dann steht dem Auszug aus dem Parlament wie im Wahljahr 2017 mit 3,8% Stimmenanteil bald wieder nichts mehr im Wege.

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betterthantherest (33.435 Kommentare)
am 14.02.2024 09:07

dann können die Grünen den Wählern wieder den ... finger zeigen.

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her (4.383 Kommentare)
am 13.02.2024 21:51

Also ich find die FlüssiggaskapitänIn 🇶🇦

auch ganz unterhaltsam

Aber nur wenn frau für den Klamauk nicht bezahlen muss

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betterthantherest (33.435 Kommentare)
am 14.02.2024 09:12

was wurde eigentlich aus dem großen Flüssiggasdeal, für den Gewessler (GRÜNE) extra per Privatjet nach Abu Dhabi geflogen ist?

Wissen Sie zufällig, wie viele TWh Energie von diesem groß gefeierten Neulieferanten inzwischen nach Österreich geliefert wurden?

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Joshik (2.871 Kommentare)
am 13.02.2024 18:28

Ministerin Gewessler macht wieder einmal alles richtig. das beweist die heftige Reaktion aus dem rechten Eck.
.
ich bin mir sicher, sie wird einmal unsere Bundespräsidentin werden. geradlinig und ehrlich. genau das, was auch VdB auszeichnet.

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reibungslos (14.284 Kommentare)
am 13.02.2024 18:34

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.

Entscheiden sind die Taten, nicht die Worte.

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Tebasa1781 (262 Kommentare)
am 13.02.2024 21:40

Definitiv mehr "taten" vollbracht als der VoKaKi, Strache und Co.

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sergio_eristoff (879 Kommentare)
am 14.02.2024 06:16

Was denn? Rekordinflation massiv angetrieben, in der Weltgeschichte rumfliegen, Armut in Österreich weiter verschlimmert, bei der Korruption tatenlos zugesehen usw.
Richtig da hat sie viel vollbracht.

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Tebasa1781 (262 Kommentare)
am 13.02.2024 19:21

wichtiger wäre kanzlerin als prasidentin.

aber immer weiter so, leonore, du machst alles richtig!

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bvb22 (1.207 Kommentare)
am 13.02.2024 20:20

Satire

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her (4.383 Kommentare)
am 13.02.2024 20:55

ist eine Kunstform

🍀

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derUhu (147 Kommentare)
am 13.02.2024 21:14

Satire bitte kennzeichnen!

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sergio_eristoff (879 Kommentare)
am 14.02.2024 06:14

Alleine das du Kritiken generell den Stempel "aus dem rechten Eck" verteilst, weiß man ja schon welches Gewicht die Aussage hat.
Zum Thema alles richtig gemacht, die OÖN schreibt schon es könnten die Gaspreise steigen. Rate mal mit was so manche Fernwärmekraftwerke befeuert werden oder was die Merit-Order ist oder was Gewächshäuser brauchen usw.

Gratulation für deinen ideologisch dummen Post!

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Strobl-Mairhofer (95 Kommentare)
am 13.02.2024 17:45

Werde das Gefühl nicht los, dass auch unsere "Top"-Ministerin lediglich "sehr verspätet" reagiert als agiert;

wo bekanntlich reagieren bequemer als agieren ist.

Zumindest offenbart sich ein Wille.

Ob es für den Weg reicht wird sich spätestens Ende September d. J. zeigen.

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her (4.383 Kommentare)
am 13.02.2024 20:57

Na ja das ist ja bei den schwarzen 🫒 auch nicht anders.

Die ham an Plan für die Zeit wenn Sie einmal den Kanzler stellen
werden

;(

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dachbodenhexe (5.537 Kommentare)
am 13.02.2024 14:05

Wer sich mit dem Bären anlegt, der muß auch dann dafür sorgen dass er sich gegen ihn verteidigen kann......wird Österreich nun desshalb mit neuen Panzern aufrüsten?

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her (4.383 Kommentare)
am 13.02.2024 15:09

Neun das erhoffte 💣 Geschäft sind 🚀

(Sky shield)

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Klettermaxe (10.174 Kommentare)
am 13.02.2024 13:02

Nach den nächsten Wahlen wird erst einmal die Abhängigkeit Österreichs von den Grünen reduziert.

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betterthantherest (33.435 Kommentare)
am 13.02.2024 13:55

... trotzdem würde die ÖVP wieder mit den Grünen koalieren und es geht weiter wie gehabt....

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DonMartin (7.263 Kommentare)
am 13.02.2024 12:59

Wurde das grüne Inflationsziel von 10% heuer nicht erreicht?

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JosefBroz (4.440 Kommentare)
am 13.02.2024 16:35

Braver Schwarzer, kriegst ein Kanzlermenü (= Hamburger + Korruption all you can vomit).

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arminrieder (3 Kommentare)
am 13.02.2024 12:40

Wir werden den Preis für unsere Sicherheit bezahlen müssen. Besser tiefer in die Tasche zu greifen und höhere Preis in Kauf zu nehmen, als Russland wirtschaftlich und somit in seinen Kriegsambitionen zu unterstützen. Denn sonst haben wir den Krieg nicht nicht nur in der Ukraine, sondern Putin direkt in Zentraleuropa und vor der eigenen Tür. Und die Tür Neutralität wird Russland ein müdes Lächeln kosten...Daher Abhängigkeiten von Russland reduzieren, die eigene und europäische Verteidigung stärken (auch das heißt Geld zu investieren!) und vor allem jetzt die Ukraine mit allen Mitteln unterstützen!

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kornblume07 (249 Kommentare)
am 13.02.2024 12:56

Ich sehe überhaupt nicht ein, dass mein gaspreis sich verdreifacht hat, obwohl es aus Russland kommt und das mit langfristigen Verträgen. Auch teureres amerikanisches Frackinggas das viel umweltschädlicher ist lehne ich ab. Hören wir doch endlich damit auf die Konzerne zu unterstützen, uns selbst zu schädigen, indem wir die von den Medien dauernd vorgekauten Meinungen zu wiederholen.

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her (4.383 Kommentare)
am 13.02.2024 15:12

Wenn Sie das wollen sollten Sie grünliberal wählen 🗳️

Ich werde und muss das hingegen unabhängig vom Wahlausgang nicht aushalten

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Hoxworth_OOE (80 Kommentare)
am 13.02.2024 12:38

Für interessierte User ein Link zur neuen AKW Technologie:

https://www.seaborg.com/

In Kombination mit der in Österreich vorhandenen Wasserkraft eine tolle Lösung.

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Hoxworth_OOE (80 Kommentare)
am 13.02.2024 11:57

Ich habe leider keine guten Erfahrungen mit PV.

- Wir möchten auf einer geeigneten landwirtschaftlichen Fläche ca. 1ha eine PV Freifeldanlage errichten. Der Einspeisepunkt ist ebenfalls geeignet (Distanz < 5km). Wenn es überhaupt was wird, dauert es noch mind. 5 Jahre. Grund: Das Netz ist in weiten Teilen in OÖ dafür nicht ausgelegt. Will man das ändern, reden wir von Milliardenkosten.

- Die PV Anlagen am Dach sind ja recht lieb. Jedoch wohl nur für den Eigenverbrauch, oder? Ins Netz speisen die soviel ich weiß nicht allzu viel ein. Das wäre aber erforderlich, um auch der Industrie den benötigten Strom zur Verfügung zu stellen

1/2

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Hoxworth_OOE (80 Kommentare)
am 13.02.2024 11:57

- Und wenn mal doch ausreichen PV und Windkraft installiert ist, was ist bei Dunkelflaute? Kein Wind, keine Sonne? Kommt vor! Dafür braucht es dann redundant wieder die konventionellen Kraftwerke. Diese müssen aber durchgehend betrieben werden, das Personal wird nicht weniger. Weitere Milliarden Kosten.

- Batterien in Autos und Speicherblöcken? Reden wir dann bitte gerne in einigen Jahren darüber, wenn die tatsächlichen Kosten für die Entsorgung von diesem erstklassigen Sondermüll evident werden.

Eine gute Lösung wären neue Mini AKW. Sogenannte SMR. Ein Block in der Größe von einem halben Fußballfeld versorgt eine Stadt wie Linz, samt VÖEST. Aber das gefällt den Grünen ja nicht, also keine Chance.

2/2

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (25.637 Kommentare)
am 13.02.2024 21:25

Garantieren Sie für die Sicherheit?
Haben Sie eine Entsorgungslösung, die nicht noch hunderte Generationen nach uns belastet?

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her (4.383 Kommentare)
am 13.02.2024 21:27

<Grossfrauensucht>

Wie kommen Sie auf die Idee das Klima sei ohne grünen EU Atomstrom
konservierbar¿

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betterthantherest (33.435 Kommentare)
am 13.02.2024 10:18

Österreich will kein Öl und kein Gas mehr verfeuern.

Dann wird Österreich seine Energiestrategie an seinen Grundfesten überdenken müssen.
Und den Bau eines Atomkraftwerkes in Erwägung ziehen müssen.

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her (4.383 Kommentare)
am 13.02.2024 10:27

Glaub ich nicht

Die importieren lieber im Dunkeln (grünen EU Atomstrom)

Wie viele EAutofahrerinnen wissen, dass Österreich auch von Stromimporten abhängig ist?

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dachbodenhexe (5.537 Kommentare)
am 13.02.2024 14:31

Dass wir den Strom teilweise mit fossilen Brennstoffen erzeugen und dass wir den Atomstrom aus Tschechien kaufen das ist vielen Autofahrern welche glauben umweltfreundlich zu fahren, wohl nicht ganz bewußt.

Anstelle die 1.8Milliarden für Panzer auszugeben, wäre es wohl sinnvoller das Stromnetz auszubauen damit die erzeugte PV Energie auch optimal genützt werden kann.

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reibungslos (14.284 Kommentare)
am 13.02.2024 18:31

Da momentan ganz Europa die Stromnetze ausbauen möchte, mangelt es an Material und Personal, und das auf unabsehbare Zeit.

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Paul44 (780 Kommentare)
am 13.02.2024 11:28

Ja, das wird eine Herausforderung. Aber da ist glücklicherweise einiges im Gange.

Die Hälfte meiner Nachbarn hat schon PV-Anlagen am Dach. Endlich wurden auch in OÖ einige neue Windräder bewilligt. Wasserkraftwerke bekommen neue Turbinen mit besserem Wirkungsgrat.

Auch bei der Speicherung ist einiges im Gange. Vor einigen Tagen gab es den Spatenstich zum Pumpspeicherkraftwerk in Ebensee. Diese grünen Batterien haben einen top Wirkungsgrad von um den 90%.

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betterthantherest (33.435 Kommentare)
am 13.02.2024 11:48

Paul44

sämtliche Speicherkraftwerke in AUT zusammen können Strom für den Bedarf von ca. 6-8 Tagen produzieren.

Damit steht Österreich übrigens im internationalen Vergleich sehr gut da - Deutschland hat Speicher für ca. 3 Stunden (!).

Die Decarbonisierung der Stahlerzeugung der VOEST bedeutet einen Strombedarf von 30 TWh. Das ist die Produktionsmenge von 25 Donaukraftwerken. Österreich hat 11.

Nur mal so zu den Relationen.

Paul44 - mit ein bisserl Optimierung kommens nicht weit wo werden die restlichen 14 Dokaws gebaut?

... dann kommen dazu:
komplette Mobilität auf Elektro
komplette Heizung auf Elektro
.........

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Paul44 (780 Kommentare)
am 13.02.2024 12:41

@betterthantherest, können Sie mir bitte eine Quelle für die 30 TWh nennen? Ich finde dazu nichts.

Sehr wohl findet man eine Zahl für 2030. Da wird die voestalpine 1 TWh benötigen.

https://www.boerse-express.com/news/articles/voestalpine-vor-schicksalsentscheidung-ueber-gruenen-stahl-561003

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betterthantherest (33.435 Kommentare)
am 13.02.2024 12:53

Paul 44

ist ganz einfach zu recherchieren;
es gab hierzu Wortmeldungen von mehreren Seiten.
Von der Voestalpine genauso wie vom Verbund.

Ich poste hier keine Links mehr - diese Postings werden oftmals gelöscht.

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betterthantherest (33.435 Kommentare)
am 13.02.2024 12:58

Paul 44

eine Hilfestellung habe ich noch für Sie:

"Eine Umstellung auf Strom (statt Kohle) als Energieträger bedeutet, dass die voestalpine den Energiewert der halben österreichischen Stromproduktion bräuchte. „Wenn wir einen Elektro-Ofen einschalten, geht in Linz das Licht aus“, beschrieb das der neue Vorstandschef plastisch."

Österreich verbraucht pro Jahr ca. 60 TWh Strom.

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Paul44 (780 Kommentare)
am 13.02.2024 13:39

@betterthantherest, nach langem Suchen habe ich jetzt eine vertrauenswürdige Quelle gefunden - der voestalpine selbst:

"Der Betrieb von zwei Elektroöfen würde zu einem zusätzlichen Bedarf an Fremdstrom von rund 2 TWh pro Jahr führen. Derzeit kauft der voestalpine-Konzern nur rund 1,2 TWh an externem Strom zu. Der weitaus überwiegende Teil wird durch Umwandlung fossiler Prozessgase zu Strom in werkseigenen Kraftwerken selbst produziert (siehe auch Kapitel „Energie“)."

Quelle: https://reports.voestalpine.com/2022/cr-bericht/fokus/klimaschutz.html

PS: erst der vollständige Umstieg würde 33 TWh erfordern. Das scheint momentan aber nicht geplant zu sein.

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betterthantherest (33.435 Kommentare)
am 13.02.2024 13:58

selbstverständlich ist der komplette Umstieg geplant!

"Der langfristig angestrebte vollständige Ersatz von Kohlenstoff durch Wasserstoff würde den Strombedarf auf rund 33 TWh erhöhen. Davon sind 27 TWh für Elektrolyse und den Betrieb der Grünstahlproduktion erforderlich, weitere 6 TWh für die nachgeschaltete Prozesskette der Weiterverarbeitung und für die Infrastruktur."

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kulesfak (2.698 Kommentare)
am 13.02.2024 20:05

@paul: die better.... solltens mittlerweile kennen.
Präsentiert hier obergscheit alle mögliche Zahlen. Man sollte halt nur nicht versuchen, diese Zahlen irgendwie nachzuvollziehen.
Dabei kommt man nämlich sehr schnell drauf, daß sie lügt wie gedruckt.

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betterthantherest (33.435 Kommentare)
am 13.02.2024 20:25

Lügen?
Dann müssen Sie sich bei der Voestalpine beschweren.

denn die Zahlen gibt die Voestalpine selbst so bekannt.

Und jene Zahlen hinsichtlich Speicherkapazitäten in Österreich sind auch öffentlich einsehbar.
Man braucht nur ein bisserl recherchieren.

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mynachrichten1 (15.388 Kommentare)
am 13.02.2024 10:18

es lauft so viel total falsch in Österreich, die Linke weiß nicht was die Rechte tut. und das immer im öffentlichen und halböffentlichen Bereich.
Rufen sie einen Fernwärmebetreiber an und fragen sie denn nach den ungefähren derzeitigen Energiekosten für die gelieferten KWh, um dann mit dem Energieausweis ungefähr nachrechnen zu können.

das ist ungefähr so, als wenn man in den Wald hineinruft und eine sinnvolle Antwort erhalten will.

Gesundheit: inzwischen werden ja viele OP´s bei z. B. Gelenken nachgeholt. Früher hat man nach 4 bis 6 Wochen einen Rehaplatz bekommen.
Heute kann es sein, dass die ersten Termine, die da nach Genehmigung erfolgen, 6 Monate dauern.
Dass das für die Genesung wohl nicht so optimal sein kann, ergibt sich aus dem Umstand, dass die medizinischen Empfehlungen ziemlich gleich geblieben sind.
Da wäre es interessant, wenn AltpolitikerInnen oder erste Klasse Patienten dran sind?

Darüber hört man in Medien auch nichts genaues.

Es g d UV.

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reinmar (379 Kommentare)
am 13.02.2024 10:17

Einfach nur zum Schämen, Österreich als Sponsor der Kriegsverbecher in Moskau.

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betterthantherest (33.435 Kommentare)
am 13.02.2024 10:19

die Ukraine bezieht ebenfalls Gas aus Russland.
Die Ukraine lässt sich von Russland auch gut bezahlen für die Durchleitung von Gas.

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