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Wettlauf gegen die Zeit: Für Signa wird die Luft immer dünner

Von nachrichten.at, 28. November 2023, 19:03 Uhr
Konkurs in Deutschland: Rene Benkos Signa-Gruppe steht vor dem Abgrund
Sanierer Arndt Geiwitz soll das Ruder bei Signa herumreißen. Bild: APA/AFP/THOMAS KIENZLE

WIEN. Am Donnerstag wird eine Anleihe von 200 Millionen Euro fällig – bis Jahresende muss Signa 500 Millionen Euro aufstellen

Die Situation um die angeschlagene Signa-Gruppe des Tirolers Rene Benko bleibt undurchsichtig. Bis Dienstagnachmittag drangen weder Informationen zu den Gesprächen mit Investoren noch zu möglichen Insolvenzanträgen aus dem Unternehmen.

Die Signa und das Büro des deutschen Sanierers Arndt Geiwitz waren genauso wenig erreichbar wie Signa-Gesellschafter Hans Peter Haselsteiner oder der Chefkontrolleur der Signa-Unternehmen Prime und Development, Ex-Kanzler Alfred Gusenbauer.

Die Signa Real Estate Management Germany hat bereits einen Insolvenzantrag gestellt, Insider fürchten Folgekonkurse. Am Donnerstag ist eine Anleihe in Höhe von 200 Millionen Euro fällig, bis Jahresende muss Signa Gerüchten zufolge 500 bis 600 Millionen Euro aufstellen.

Signa hatte am 8. November erklärt, Benko ziehe sich aus der Führung zurück und Geiwitz übernehme den Vorsitz des Gesellschafter-Komitees der Holding. Einem Insider zufolge ist dies aber noch nicht geschehen. Geiwitz habe formell noch nicht den Posten inne und nehme damit nach wie vor nur die Rolle eines Beraters ein. Doch gesicherte APA-Informationen besagen, dass Geiwitz den Vorsitz im Signa-Komitee erst übernehme, wenn die dringend nötige Kapitalspritze von etwa einer halben Milliarde aufgestellt ist. Auf der Signa-Homepage verschwanden justament die Angaben zum Beirat.

Thema geworden sind zuletzt auch ältere Signa-Beraterkosten. Der frühere SPÖ-Chef und Bundeskanzler Alfred Gusenbauer ist seit 2010 amtierender Signa-Prime-Aufsichtsratschef sowie seit 2015 Signa-Development-Chefkontrolleur und soll der Signa Holding laut "News" für die Jahre 2020 bis Frühjahr 2022 Beraterhonorare in Höhe von gut sieben Millionen Euro in Rechnung gestellt haben. Dem Bericht zufolge begann das Engagement Gusenbauers für Signa bereits kurz nach dessen Abschied aus dem Kanzleramt Ende 2008.

Bei einer zentralen Gesellschaft der Signa-Gruppe, der "Familie Benko 2017 Zwei GmbH", kam es zu einer Rückholung der Stimmrechte von Benko zum Investor Arthur Eugster, Hersteller von Kaffeemaschinen für Jura, Melitta und Miele. Die Signa Holding trat 11,5 Prozent an zwei Schweizer Aktiengesellschaften namens Eugster/Frismag AG und AE Familienholding AG ab. Bisher waren sie treuhänderisch von Benko vertreten.

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1  Kommentar
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DonMartin (7.263 Kommentare)
am 29.11.2023 08:41

Die täglichen Artikel ändern nichts daran, dass man wenig bis nichts über die Internas und den Zustand der Signa weiß. Leider alles nur Mutmaßungen und wertlose Einzelinformationen, weil der Zusammenhang fehlt.

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