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Warum sich der Handel um das Weihnachtsgeschäft sorgt

Von nachrichten.at/apa, 05. Dezember 2023, 07:44 Uhr
foto: volker weihbold linz einkaufen handel taube
(Symbolbild) Bild: vowe

Heuer rechnet der Handelsverband mit Ausgaben von im Schnitt 360 Euro pro Kopf, das sind um 9 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die nach wie vor hohe Inflation dürfte sich beim Einkaufsverhalten der Österreicherinnen und Österreicher rund um Weihnachten bemerkbar machen. Heuer rechnet der Handelsverband mit Ausgaben von im Schnitt 360 Euro pro Kopf, das sind um 9 Prozent weniger als im Vorjahr. Dennoch übt sich die Interessenvertretung in Optimismus: Denn der Wintereinbruch führe zu einem spürbaren Kaufimpuls und gebe den Händlern Rückenwind für das Weihnachtsgeschäft. 

Dass die Kauflust der Konsumentinnen und Konsumenten derzeit gebremst ist, zeigte sich zuletzt auch in den Umsätzen während der "Black Week", also dem Angebotsreigen rund um den "Black Friday" sowie den "Cyber Monday". Auf den Einkaufsstraßen sei es zwar die bisher besucherstärkste Woche des Jahres gewesen, allerdings sind die Einkäufe gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozent eingebrochen, wie Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will unter Bezugnahme auf Daten der Beratungsgesellschaft Standort+Markt berichtete. "Demgegenüber fiel die Kundenfrequenz in der Woche vor dem ersten Adventsonntag wieder um 4 Prozent schwächer aus", so Will in einer Aussendung.

Der Handelsverband stützt seine gedämpften Erwartungen auf eine Studie, wonach 47 Prozent der Konsumenten heuer weniger für Weihnachten ausgeben wollen als im Vorjahr. Nur 2,5 Prozent der rund 1.000 Befragten wollen demnach tiefer in die Geldbörse greifen als im vergangenen Jahr, rund 18 Prozent planen ähnliche Einkaufsummen wie 2022. Ein Drittel der Konsumenten gab an, zwar nicht weniger Geld auszugeben, aber verstärkt von Rabattaktionen Gebrauch nehmen zu wollen.

Einkaufszentren am beliebtesten

Wie aus der Umfrage weiter hervorgeht, haben bis Anfang Dezember bereits 17 Prozent der Österreicher ihre Käufe getätigt, und fast die Hälfte hat zumindest schon einen Teil der Besorgungen erledigt. Beliebtester Ort für das Shopping seien die Einkaufszentren, gefolgt von Online-Shops und E-Commerce-Plattformen. Aber auch der stationäre Handel gewinne wieder an Bedeutung: So will sich heuer fast ein Viertel der Konsumenten in Geschäften auf Geschenksuche machen, im Vorjahr waren es nur 13,5 Prozent gewesen. Als traditionell beliebtestes Geschenk machen heuer wieder Gutscheine das Rennen.

Die Händler hoffen nun auf einen "versöhnlichen Abschluss" für den "krisengeplagten Handel", wie Will es formuliert. "Das winterliche Wetter hat dazu geführt, dass die Christkindlmärkte am Wochenende sehr gut besucht waren. Die Adventmärkte sorgen für Weihnachtsstimmung und dienen auch als Frequenzbringer für viele Innenstädte. So gesehen ist der Schnee genau zum richtigen Zeitpunkt gekommen."

Wie das Weihnachtsgeschäft letztlich ausfallen wird, dürfte auch vom Verlauf der Kollektivvertragsgespräche abhängen. Denn sollten sich die Gesprächspartner demnächst erneut nicht einigen, könnte es zu weiteren Warnstreiks kommen. Der nächste Verhandlungstermin nach vier ergebnislosen Runden ist für kommenden Donnerstag, den 7. Dezember, anberaumt.

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32  Kommentare
32  Kommentare
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Sonnentag (49 Kommentare)
am 08.12.2023 06:30

Der Vergleich lohnt sich! Jahrelang habe ich mich gewehrt Einkäufe im Internet zu tätigen, aber Preisunterschiede bis zu 50 Prozent, bei gleichzeitiger niederträchtigster Lohn und Beschäftigungspolitik in Österreich lassen kaum eine andere Wahl zu. Pierer und Freunde sollen ruhig in Billigländer produzieren! Sie sollen dann auch dort ihren Reichtum genießen, in Immobilien anlegen, Ihre Yachten in brauner Kloake dümpeln lassen!

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felixh (4.849 Kommentare)
am 06.12.2023 11:27

Niedrige Löhne und Gehälter in Österreich
hohe Lebenserhatlungskosten
hohe Spritpreise
hohe Steuern
hohe Mieten

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kpader (11.506 Kommentare)
am 06.12.2023 06:39

Entlohnt eure Mitarbeiter ordentlich!

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Steuerzahler2000 (4.025 Kommentare)
am 05.12.2023 13:58

Alle Jahre wieder wird VOR Weihnachten gejammert dass man zuwenig Umsatz befürchte, NACH Weihnachten dann die Jubelmeldungen über Umsatzsteigerungen....

Irgendwie sehe ich solche "Artikel" nur mehr als eine Art unbezahlter "Werbung" an !

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Steuerzahler2000 (4.025 Kommentare)
am 05.12.2023 13:45

Meine "Weihnachtseinkäufe" habe ich erledigt, 49,42 + 82,10 = 131,52.
Wobei die 82,10 notwenige Kleidung ausmacht - der Rest ist etwas, dass ich mir als kleines Eigengeschenk gönne.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (25.575 Kommentare)
am 05.12.2023 13:20

Gekauft wird das, was wir brauchen, und zwar dann, wann wir es brauchen.

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Gugelbua (31.633 Kommentare)
am 05.12.2023 14:48

und vieles gibts im Handel gar nicht mehr, da helfen nur Online-Händler

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docholliday (7.806 Kommentare)
am 05.12.2023 12:33

Der Handel jammert immer!
So gut kann es gar nicht laufen, dass nicht gejammert wird!😉

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Gugelbua (31.633 Kommentare)
am 05.12.2023 10:43

die Werbung hat uns fest im Griff,
nur gute Konsumenten sind auch gute Menschen🤔

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betterthantherest (33.367 Kommentare)
am 05.12.2023 10:36

die Menschen können halt den Euro nicht zweimal ausgeben.

Wenn Wohnen und Heizen extrem teurer wird.
Wenn Mobilität ständig teurer wird
Wenn Essen & Trinken massiv teurer wird
Wenn Versicherungsprämien ständig höher werden
Wenn Steuern ständig erhöht werden (CO2 Steuer)
...
...
...

und auf der anderen Seite Ersparnisse per Teuerungspolitik in Turbogeschwindigkeit entwertet werden ...

dann bleibt halt nicht mehr viel für Geschenke etc.

Danke türkis - grün.
Türkis-GRÜN - das sind die Wohlstandsräuber in Österreich.

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herst (12.740 Kommentare)
am 05.12.2023 11:59

Wenn Wohnen und Heizen extrem teurer wird.
Du sollst ja nicht bei eingeschalteter Heizung die Fenster und Türen geöffnet haben.

Wenn Mobilität ständig teurer wird
Du kannst ja das Auto verkaufen und zu Fuss, dem Rad fahren oder dir ein günstiges Jahresklimaticket kaufen.

Wenn Essen & Trinken massiv teurer wird
Du musst ja nicht jeden Tag Kaviar und Champagner haben.

Wenn Versicherungsprämien ständig höher werden
Du musst ja nicht alles Vollkasko versichert haben.

Wenn Steuern ständig erhöht werden (CO2 Steuer)
Du darfst halt nicht soviele Steuern hinterziehen.

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Steuerzahler2000 (4.025 Kommentare)
am 05.12.2023 13:46

Selten dummer Vergleich ....

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herst (12.740 Kommentare)
am 05.12.2023 14:22

Extra für dich gemacht.

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felixh (4.849 Kommentare)
am 05.12.2023 10:30

Zu niedrige Einkommen!!

Zu hohe Lebenserhatungskosten!!
noch keine KV Erhöhung

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hasta (2.808 Kommentare)
am 05.12.2023 10:27

Schön langsam müsste es den dümmsten und verbohrtesten "Grün- und Türkis-Wählern dämmern was diese Bundesregierung für einen Schaden verursacht hat.

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betterthantherest (33.367 Kommentare)
am 05.12.2023 10:02

Tipp:

noch vorhandene Gutscheine so schnell wie möglich einlösen.
Verschenkte Gutscheine gleich nach Weihnachten einlösen.

Ansonsten könnte es sein, dass die stolzen Gutscheinbesitzer ihre Forderung beim Masseverwalter anmelden können.

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sergio_eristoff (855 Kommentare)
am 05.12.2023 08:53

Schlechte KV-Abschlüsse, keine Inflationsbekämpfung seitens der Regierung, Raubrittertum durch Energieunternehmen und andere die hier fleißig erhöht haben, Zwangsabgabe für den ORF usw.
Meint man da wirklich das bleibt spurlos oder ist man der Meinung die Bank hat eh Geld und kein Problem?

Großteils kann man sich hier bei ÖVP und Grüne bedanken!

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Linzajunge (91 Kommentare)
am 05.12.2023 09:16

Ja stimmt!
Die schlechteste Regierung aller Zeiten!

Die Grünen als die grössten Kapitalisten:
Wer Geld hat wird gefördert sei es Elektroauto oder PV-Anlagen oder Heizungstausch
(da muss man schon ein Haus haben das man die Förderung bekommt und natürlich Geld!) und die ÖVP lehnt sich zurück und reibt sich die Hände und lachts sich einen runter, weil ihre Spender und ihre Leute damit voll abcashen !

Unglaublich was die in den 4 Jahren alles an die Wand gefahren haben!

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ob-servierer (4.436 Kommentare)
am 05.12.2023 10:14

Sie haben ja so recht !
Wir müssen jetzt nur noch bis zu den NR-Wahlen durchhalten, dann werden wir Türkis-Grün endlich in die Wüste schicken. Ich bin absolut überzeugt, dass es uns unter einem BK Kickl mit einem Vize namens Babler endlich wieder viel besser gehen wird. Mit der 32-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich kann die überhandnehmende Armut endlich beseitigt werden und die jährlichen KV-Verhandlungen mit den geldgierigen Arbeitgebern werden auch hinfällig, weil die Lohnerhöhung um 10% p.a. endlich in die Verfassung geschrieben wird.
Oh du glückliches Österreich !

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analysis (3.397 Kommentare)
am 05.12.2023 14:23

OB-SERVIERER , glaube nicht, dass der SPÖ-Chef zur ÖVP übertritt!
Wie bereits mehrmals seit 2000 werden FPÖ und ÖVP koalieren.
Beide haben ja auch die gleichen Hintermänner aus dem Geldadel.
Nachdem wir aktuell die System-Elastizität der Grünen erleben gilt:
Nur eine SPÖ-Stimme ist gesichert gegen FPÖ-Herrschaft!
FPÖ und ÖVP haben die gleiche Zielsetzung: Umverteilung zugunsten der Mächtigen und Reichen.
Den Gruppen im Hintergrund geht's um unbegrenzte Macht und Profit und wie bei jeder Marktbearbeitung bedient man sich dabei der (Polit-) Darsteller um den Wähler einzulullen!
Alle bisherigen FPÖ-ÖVP-Regierungen haben für den Großteil der Österreicher zu immensen Nachteilen/Schäden geführt.

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t.a.edison (2.373 Kommentare)
am 05.12.2023 16:09

Da haben Sie durchaus recht, jedoch hätte dann Doskozil das Ruder übernehmen müssen, und nicht Blabla, damit die Rechnung aufgeht. Mit Dosko wäre die SPÖ jetzt auf Platz 1, mit Blabla ist sie unwählbar!

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Linzajunge (91 Kommentare)
am 05.12.2023 08:50

9%? Sind das nicht genau die 9% die die Handelsgewerkschaft als Lohnerhöhung fordert? Also gibt es doch eine 9% Inflation?

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zlachers (7.828 Kommentare)
am 05.12.2023 08:41

Leute für die das ganze Jahr immer Weihnachten ist- die die sich sonnst auch immer alles leisten können, werden 360 Euro und mehr pro Kopf fürs Weihnachtsgeschenke usw. ausgeben. Wenn das so in diesem Artikel stehen würde,würd ich’s glauben. Meine Wenigkeit wird dieses Jahr Weihnachten gar nicht feiern weil es wegen den ganzen Einkaufen- was man alles dafür benötigt nur ein Fest für reiche ist. Die Einsicht ist mir eigentlich letztes Jahr schon gekommen.Die Vorbereitungen fürs Weihnachten inklusive Geschenke usw. das alles kostet nur Geld, das man nicht hat. Und ist eigentlich nur viel Lärm um nichts.An‘s Christkind kann ich ja auch ohne Konsumwahnsinnig zu werden glauben. Und mir reicht es ja auch zu Weihnachten überhaupt etwas zu essen auf’n Tisch zu haben. Was das sein wird wird dann wie immer der Geldbeutel entscheiden.
Schöne Vorweihnachtszeit!Ich freue mich eigentlich jetzt schon wenn das ganze Weihnachts-Theater - wo die Armen nur durch die Finger gucken endlich vorbei ist.

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( Kommentare)
am 05.12.2023 09:03

Ja weniger ist mehr, würden die hälfte dieses Landes so denken wie sie würden wir auch den Klimazielen näher kommen. Die großen LKW -Transporter mit ihren Billigwaren auf den Autobahnen würden reduziert werden und der IG - Lufthunderter wäre unnötig.....

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zlachers (7.828 Kommentare)
am 05.12.2023 10:58

Bei mir hat das ganze mit der Not was zutun nicht mit dem weniger ist mehr Kram!

Mir hat jemand diesen Link geschickt:

https://bookbot.at/p/user/SYDT3ldku

ich sollte da ein paar Bücher die er angesammelt hat ( von den Reichen die sie ja nicht mehr brauchten ) kaufen damit er ( wenn viele seiner Bücher verkauft werden, mit dem Erlös für seine Kinder Weihnachtsgeschenke kaufen kann.
Ich kann aber davon höchstens ein Buch kaufen und Versandkosten zahlen… Und daran erkenne ich ja auch das Weihnachten nur was für Reiche ist…ich würde ja auch feiern wenn ich das Geld dazu hätte.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (25.575 Kommentare)
am 05.12.2023 13:22

Und die blöde Rumfahrerei in riesen Blechkisten zu den ganzen Einkaufsmärkten fiele auch weg!

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betterthantherest (33.367 Kommentare)
am 05.12.2023 08:24

der Handel sorgt sich zurecht.

Die Kaufkraft der Menschen ist - entgegen der türkis-grünen Aussagen - massiv gesunken.

Das wird sich u. a. bei den Weihnachtsgeschenken bemerkbar machen.

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il-capone (10.269 Kommentare)
am 05.12.2023 08:50

Unter Kurz/HCS war alles besser ...

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betterthantherest (33.367 Kommentare)
am 05.12.2023 09:30

il-capone

das war nicht meine Aussage.

Tatsache ist allerdings dass die GRÜNE Energiewende den Menschen den Wohlstand raubt.

Keine andere Partei steht als Sinnbild der Teuerungspolitik wie die Grünen.
Denen können weder Energie noch Fleisch und Co teuer genug sein.

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il-capone (10.269 Kommentare)
am 05.12.2023 14:20

Wer bis zum Lebensende an den Fossilen hängt verweigert die Zukunft.
Konsum jetzt nach mir ... ist das Credo der Ewiggestrigen.

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teja (5.757 Kommentare)
am 05.12.2023 08:23

Das jammern ist das Brot des Kaufmanns.

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capsaicin (3.769 Kommentare)
am 05.12.2023 08:08

jedes jahr der gleiche kas...

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