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voestalpine: Gewinn massiv geschrumpft

Von nachrichten.at/apa, 05. Juni 2024, 08:40 Uhr
Voest Chemiepark Industrie Linz
(Symbolbild) Bild: VOLKER WEIHBOLD

LINZ. Der Gewinn des Stahlkonzerns voestalpine mit Sitz in Linz ist in einem insgesamt schwachen konjunkturellen Umfeld zuletzt um mehr als 80 Prozent zusammengeschmolzen.

Unter dem Strich blieb im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023/24 ein Ergebnis nach Steuern von 207,1 Mio. Euro, nach 1,18 Mrd. Euro im Jahr davor. Das geht aus dem aktuellen Geschäftsbericht hervor, den das Unternehmen am Mittwoch veröffentlichte. Die Dividende soll nun von 1,50 Euro auf 70 Cent gestutzt werden.

Das operative Ergebnis ließ deutlich nach. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr von 2,54 Mrd. auf 1,67 Mrd. Euro zurück, die dazugehörige Marge verringerte sich von 14 auf 10 Prozent. Die voestalpine verbuchte Abschreibungen in Höhe von 1,1 Mrd. Euro, im Jahr davor waren es 921 Mio. Euro gewesen. Vor Zinsen und Steuern verkleinerte sich das Ergebnis (EBIT) von 1,62 Mrd. Euro auf 569,3 Mio. Euro. Die EBIT-Marge verschlechterte sich von 8,9 auf 3,4 Prozent. Der Gewinn vor Steuern (EBT) sank von 1,49 Mrd. Euro auf 383,4 Mio. Euro.

Eine Milliarde Euro an Börse eingebüßt

An der Börse hat der Stahltechnologiekonzern 2023/24 knapp eine Milliarde Euro an Wert eingebüßt: Die Marktkapitalisierung schmälerte sich per 31. März von 5,40 auf 4,46 Mrd. Euro. Der Aktienkurs lag bei 26 Euro (Vorjahresstichtag: 31,28 Euro).

Auf den Personalstand im Konzern hat sich das schlecht gelaufene Geschäftsjahr bisher in Summe nicht ausgewirkt. Per Ende März beschäftigte die voestalpine weltweit 51.589 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) - das waren sogar etwas mehr als im Jahr davor (51.202). An manchen Standorten wurden Arbeitsplätze gestrichen, an anderen neue Stellen besetzt.

Zur finanziellen Lage des Konzerns: Das Eigenkapital der voestalpine sank im Berichtszeitraum von 7,69 auf 7,5 Mrd. Euro. Die Nettofinanzverschuldung stieg leicht von 21,6 auf 22 Prozent. Spürbar nach unten ging es mit dem Return on Capital Employed (ROCE), der von 15,5 Prozent um fast zwei Drittel auf 5,4 Prozent abrutschte. Der Konzern investierte im abgelaufenen Geschäftsjahr 1,23 Mrd. Euro, im Jahr davor waren es 922 Mio. Euro gewesen.

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26  Kommentare
26  Kommentare
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allesistmOOEglich (5.646 Kommentare)
am 05.06.2024 14:53

Solange die keinen Verlust machen, sind die Krokodilstränen mehr als lächerlich. Und selbst dann ist noch mit den bereits eingestreiften Profiten aufzurechnen.

Handerl aufhalten ist für mich kein seriöses Unternehmertum!
Gewinne privat einstreifen, und Verluste der Allgemeinheit umhängen: SO nicht!

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schubbi (3.347 Kommentare)
am 05.06.2024 18:32

Was hat das jetzt mit diesem Beitrag zu tun ?
Die VOEST macht schon seit Jahrzehnten keine Verluste, seit dem Ausstieg aus der Verstaatlichten.
Und hat seither auch kein Geld mehr vom Staat gebraucht
Weil wo Staat draufsteht, da kommt nichts gescheites raus. Und was ein privates Unternehmen mit seinem verdienten Geld macht, das geht niemand was an.
Und außerdem werden viele Millionen an Steuern abgeliefert, damit die Regierung weiterhin das Geld verschenken kann.

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Gugelbua (32.177 Kommentare)
am 05.06.2024 13:42

das jammern über das ewige Auf und Ab wie bei Rosenbauer auch

Geld mit Geld zu machen birgt eben Risiken
und wenns ganz schief geht
sgibt ja noch die Steuerzahler die immer wieder einspringen🥺

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Fa_wimmer (629 Kommentare)
am 05.06.2024 13:25

da freut sich aber der Finanzminister sicher nicht

ich wähle auf jeden fall Övp das ist die Partei die mir zu Reichtum verhilft.

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schubbi (3.347 Kommentare)
am 05.06.2024 14:15

Die haben ja viel zu verschenken

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klettermaxl (7.003 Kommentare)
am 05.06.2024 15:13

Sehr gelungene Beschreibung von Korruption!

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kamayr (209 Kommentare)
am 05.06.2024 20:23

tun Sie das! Sie sind wirklich ein Intelligenzbolzen.

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schubbi (3.347 Kommentare)
am 05.06.2024 11:57

Nur 200 Mio. Gewinn ? Uiii, der Weltuntergang naht.

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ImI (348 Kommentare)
am 05.06.2024 15:28

Wenn man den Gewinn im Verhältniss zum Umsatz betrachtet, ist es ein knappes Ergebnis, dass auch sehr schnell ins Negative gehen kann.

Und eines ist schon klar, geht es der Voest schlecht geht es vielen anderen Unternehmen die direkt oder indirekt dran hängen auch bald schlecht. Und dann wird es für viele Menschen eine Katastrophe.

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schubbi (3.347 Kommentare)
am 05.06.2024 18:39

Hätt i, War i, Tat i
Es hätte aber auch genauso um das doppelte mehr sein können.

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nodemo (2.318 Kommentare)
am 05.06.2024 11:25

Die grün geförderte Stahlproduktionen laufen auf Hochtouren, aber der Gewinn schrumpfte durch die EU-Kriegssanktionen nicht nur bei der Voestalpine massiv.

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meisteral (12.154 Kommentare)
am 05.06.2024 12:45

Wieso, bitte um Aufklärung, was die Sanktionen damit zu tun haben.

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Kukilein (511 Kommentare)
am 05.06.2024 10:13

Das wird erst der Anfang sein befürchte ich. Wird es hier notwendig werden greentec steel nochmal zu überdenken und ggf. zu adaptieren? Elektrolichtbogenöfen gibt es in Europa bereits viele. Welcher Markt soll hier bedient werden in diesem wirtschaftlichen Umfeld? International wird teilweise ein riesiger Aufwand betrieben um der Taxonomie Verordnung und dem Lieferkettengesetz gerecht zu werden. Bei uns in Linz sollen geplante Stromleitungen, welche zum Umspannwerk Hütte Süd laufen sollen in Freileitungstechnik im Europaschutzgebiet der Traun- Donau- Auen errichtet werden, obwohl es Alternativen außerhalb des Naturschutzgebiets gibt. Ist das mit den schon jetzt bestehenden EU Normen (ua Taxonomie Verordnung und Lieferkettengesetz) vereinbar? Wie werden zukünftige EU Normen gestaltet werden? Werden Konkurrenten dann eventuell versuchen für noch strengere EU Normen zu opponieren um andere Stahlerzeuger, die vllt einen nicht so hohen Aufwand betrieben haben vom Markt auszuschließen?

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betterthantherest (34.927 Kommentare)
am 05.06.2024 09:55

Gewinn um 80 % gesunken.

Von Euro 1,16 Gewin je Aktie lassen sich die Aktionäre stolze 70 Cent Dividende.

Mehr als 60 % des Gewinns wird also ausgeschüttet.....

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schubbi (3.347 Kommentare)
am 05.06.2024 11:58

Was wollen sie damit aussagen ?

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meisteral (12.154 Kommentare)
am 05.06.2024 12:43

Das ist in AG's üblich, das 50 - 80% des Gewinns ausgeschüttet werden. Soferne das Unternehmen sich zu einer Dividendenpolitik bekennt.
Aktien kaufen, profitieren.

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rudolf.riegler.sen (330 Kommentare)
am 05.06.2024 09:52

diese Ergebnisse hätten andere Stahlkonzerne gerne...

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Philantrop (352 Kommentare)
am 05.06.2024 09:41

Auch wenn man es geflissentlich verschweigt: Das desaströse Abenteuer, ein Stahlwerk in Corpus Christi (USA, Texas) zu errichten, hängt noch immer nach. Denn die Verluste werden ja über Jahre verteilt.

Das Werk musste ja vor allem wegen der miesen Arbeitsmoral trotz der niedrigeren Energiekosten bald wieder mit MILLIARDEN-VERLSTEN abgestoßen werden.

Der hauptverantwortliche, ehemalige Vorstandsvorsitzende Eder ist nun zur Belohnung Aufsichtsratschef geworden...

Muhaha, würde Leni S. wohl sagen
!

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betterthantherest (34.927 Kommentare)
am 05.06.2024 09:55

Das Problem ist eher dass dieses Werk zum schlechtest möglichen Zeitpunkt verscherbelt wurde.

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Superheld (13.287 Kommentare)
am 05.06.2024 11:24

Wie viele Milliarden Nettogewinn haben Sie in den letzten Jahren erwirtschaftet?

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Philantrop (352 Kommentare)
am 05.06.2024 11:37

Ich habe bis 65 plus für unsere Volkswirtschft fleißig gewerkelt, war in all den Jahren NIE länger als 1 Tag im Krankenstand.
Ich verstreue auch keine Devisen bei Fernreisen unwiderbringlich aus unseren Wirtschaftsraum hinaus.
Mit 67 bin ich noch immer täglich tätig, um Wertschöpfung für unser Land zu schaffen.

Mister Eder hat übrigens auch während der Jahre seiner verlustreichen Fehlentscheidungen ein KÖNIGLICHES Salär und dann eine fürstliche Abfertigung gecasht.
Und noch immer casht er als (kompetenter?) Aufsichtsratschef...

Warum haben sich die Wiener Hauptaktionäre so vehement gegen seine Wahl zum Aufsichtsratschef gestemmt?

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Philantrop (352 Kommentare)
am 05.06.2024 13:28

P. S.: Abertausende Schwerarbeiter haben den Gewinn nicht erarbeitet - am Hochofen, beim Schweißen, im Walzwerk am Fließband mit glüchendem Eisen etc.?

Ihr Lohn war ein minimaler Bruchteil des Salärs vom hochwohlgeborenen Herrn Generaldirektor.

Und alle diese kleinen Leutchen sagten weise voraus, dass ein Abenteur in einem Staat, der sich 30 Jahre vor den Lizenzgebühren des LD-Verfahrens der voest 30 drückte, wohl Verluste bringen würde...

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illvie (199 Kommentare)
am 05.06.2024 08:57

Ich meine: ein solides Ergebnis nach einem Ausreißer im letzten Jahr.
Und zusätzlich kann sich das Unternehmen die Investitionen selber leisten, das muss man auch erst schaffen. Gratulation!

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Superheld (13.287 Kommentare)
am 05.06.2024 11:24

👍

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Libertine (5.578 Kommentare)
am 05.06.2024 08:52

Gewinn war für die Voest in den 70 und 80- iger Jahren ein Fremdwort. Wer hats verantwortet? Nicht die Schweizer!!!

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Superheld (13.287 Kommentare)
am 05.06.2024 08:52

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