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Gewinn der voestalpine hat sich halbiert

Von nachrichten.at/apa, 07. Februar 2024, 08:39 Uhr
voestalpine-Vorstandschef Herbert Eibensteiner
voestalpine-Vorstandschef Herbert Eibensteiner Bild: Andreas-Hofer-Photography.at

LINZ. Dem Linzer Stahlkonzern voestalpine setzt die schlechte Konjunktur zu.

In den ersten drei Quartalen 2023/24 hat sich der Gewinn nach Steuern gegenüber dem Vergleichszeitraum im Jahr davor von 864 Millionen auf 431 Millionen Euro halbiert, wie das Unternehmen am Mittwoch bekanntgab. Der Umsatz sank um 8,8 Prozent auf 12,4 Milliarden Euro. "Der erwartete Konjunkturrückgang war in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres deutlich spürbar", so Konzernchef Herbert Eibensteiner.

Der Konjunkturrückgang ist den Konzernangaben zufolge in einigen Bereichen spürbar: Deutlich abgeschwächt hätten sich etwa die zinssensitiven Segmente Bau, Maschinenbau, Konsumgüterindustrie sowie generell Investitionen in industrielle Produktionsanlagen. Hier werde sich aus heutiger Sicht auch für das noch verbleibende Geschäftsjahr keine Erholung zeigen. Auf dem aktuellen Niveau auch im letzten Quartal stabil sieht die Konzernleitung das Segment Automobilindustrie. Das Energiesegment werde die bisherige gute Dynamik weiter fortsetzen. Auch für den Bereich Eisenbahnsysteme wird eine weiterhin anhaltend gute Marktentwicklung erwartet. Selbiges gelte für die Luftfahrtindustrie, in der nach dem massiven Einbruch im Zuge der COVID-19-Pandemie eine dynamische Erholung eingesetzt habe.

"Schwächste wirtschaftliche Entwicklung" für Europa erwartet

Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2023/24 werde für Europa "weltweit die schwächste wirtschaftliche Entwicklung" erwartet. Die Eurozone sei in den letzten beiden Quartalen an der Grenze der Rezession vorbeigeschrammt und auch für das letzte Quartal des aktuellen Geschäftsjahres seien "keine positiven Impulse erwartbar". Die Entwicklung in Nordamerika wiederum wird weiterhin als "relativ robust" eingeschätzt. In Südamerika - hier sei vor allem Brasilien für den voestalpine-Konzern von Relevanz - scheine sich die Konjunktur im letzten Geschäftsquartal etwas abzukühlen. Chinas Gesamtwirtschaft wachse in Summe, wobei sich die einzelnen Sektoren höchst unterschiedlich entwickelten. Die Probleme im Immobilienbereich würden aller Voraussicht nach nicht kurzfristig gelöst und in weiterer Folge die damit verbundenen Sektoren, wie etwa die Bauindustrie, belasten. Die produzierende Industrie, insbesondere im Hightech-Bereich, werde sich aber wie im bisherigen Geschäftsjahr weiterhin positiv entwickeln.

Die Guidance für das Gesamtjahr 2023/24 belässt die voestalpine jedenfalls unverändert: Das Management erwartet - "unter der Prämisse keiner unerwarteten wirtschaftlichen Verwerfungen" - ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 1,7 Milliarden Euro.

Zahl der Mitarbeiter stieg

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ging das EBITDA von 1,9 Milliarden auf 1,3 Milliarden Euro zurück - ein Minus von 32 Prozent; die EBITDA-Marge verschlechterte sich von 13,8 auf 10,4 Prozent. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) gab im Berichtszeitraum von 1,1 Milliarden auf 713 Millionen Euro nach, ein Rückgang von gut 37 Prozent; die EBIT-Marge schrumpfte von 8,4 auf 5,8 Prozent. Unter dem Strich brach der unverwässerte Gewinn je Aktie (EPS) von 3,91 auf 2,06 Euro ein.

Leicht gestiegen ist hingegen die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit - der Personalstand vergrößerte sich um 1,4 Prozent auf 50.712 Beschäftigte (Vollzeitäquivalente).

Eigenkapital wuchs um 2,5 Prozent

Ebenfalls erhöht hat sich das Eigenkapital, das um 2,5 Prozent auf 7,8 Milliarden Euro wuchs. Die Nettofinanzverschuldung wurde von 2,7 Milliarden auf 2 Milliarden Euro um knapp ein Viertel zurückgefahren. Entsprechend verbesserte sich das Gearing: Die Nettoverschuldung in Relation zum Eigenkapital verringerte sich von 35,1 Prozent auf 25,8 Prozent.

Das neue Edelstahlwerk in Kapfenberg (Steiermark) sei seit Beginn des Jahres 2024 im alleinigen Betrieb, das alte Edelstahlwerk sei mit Jahresende 2023 wie geplant abgestellt worden. Im neuen Werk produziere die voestalpine jährlich bis zu 205.000 Tonnen Hochleistungswerkstoffe für die Automobil-, Luftfahrt- und Energieindustrie und sichere damit rund 3.500 Arbeitsplätze in Kapfenberg und Mürzzuschlag ab.

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57  Kommentare
57  Kommentare
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schubbi (2.760 Kommentare)
am 08.02.2024 12:28

Irgendwo müssen sich ja die 10% Lohnerhöhungen bemerkbar machen, oder, liebe Gewerkschafter ?

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oblio (24.705 Kommentare)
am 08.02.2024 08:46

Müssen wir jetzt spenden für die Boni der Vorstände
und Aktionäre?

Oder ist das noch mit dem Restgewinn zu stemmen?

Jeder Betrieb ist Konjunkturschwankungen ausgesetzt,
sich auf immerwährende Gewinne zu verlassen ist naiv.

Gewinn ist doch immer positiv, auch wenn er geringer ist!

Hier jammert man auf hohem Niveau!

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Joshik (2.871 Kommentare)
am 07.02.2024 21:58

wie werden verarmen und zugleich geht es rasend in den Abgrund
.
genau so wie nach der Finanzkrise. ganz so wie nach der Griechenlandkrise. ganz so wie nach Coronakrise. ganz so wie nach der Blablabla..

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schubbi (2.760 Kommentare)
am 07.02.2024 18:51

Naja, wenn sich der Gewinn von 800 auf 400 Mio. halbiert ist natürlich Feuer am Dach.
Gäbe es keinen Vergleich zum Vorjahr würde jeder glauben die verdienen aber ordentlich viel Geld.

Schul€ sind ohnehin die Grünen, weil die bemühen sich etwas zu verbessern. Die restlichen verdienen ihr Geld mit gegenseitigen Beschimpfungen.

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delano (62 Kommentare)
am 07.02.2024 15:43

Wie soll man bei solchen Meldungen noch positiv in die Zukunft blicken? Europa fährt rasend schnell in den Abgrund. Das Problem ist, dass es die politischen Entscheidungsträger noch nicht kapiert haben. In D stehen in der Industrie bereits Massenentlassungen (VW, BASF etc) ins Haus. Durch Überreglementierung ist die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen in den Abgrund gerauscht. Die hochgelobte Energiewende wird daran nichts ändern können- im Gegenteil: Sie beschleunigt die Abwärtsfahrt noch! Nur im internationalen Gleichklang (mit den USA und China- und nicht durch die europäische Vorreiterrolle) ist die Transformation zu bewältigen.

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schubbi (2.760 Kommentare)
am 07.02.2024 18:52

Uiii. Wahnsinn. Horrormeldungen.
Nur 400 Mio. Gewinn.
Katastrophe

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Linz2013 (3.027 Kommentare)
am 07.02.2024 21:33

@delano, ja das stimmt - so etwas muss im Einklang mit den USA oder China geschehen.

Die EU-Komission hat aber vor einigen Jahren ein Konzept vorgelegt, dass Zölle auf Produkte von Ländern eingehoben werden, wo es keine so strengen Umweltauflagen gibt. Dadurch sollte wieder Chanchengleichheit hergestellt werden. Ich weiß aber nicht, wie weit dieses Konzept schon in Umsetzung ist.

Die USA geht einen völlig anderen Weg als die EU. Statt den CO2-Verbrauch zu besteuern, wird die CO2-Einsparung belohnt. Dort gibt es ein gigantisches Investitionsprogramm in erneuerbare Energien, welches die Wirtschaft auch ordentlich in Schwung gebracht hat.

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Linz2013 (3.027 Kommentare)
am 07.02.2024 21:36

... hier findet man übrigens den österreichischen Strompreisindex - eine echt beeindruckende Kurve.

https://www.energyagency.at/fakten/strompreisindex

Nach den gigantischen Ausschlägen der letzten 2 Jahre geht es jetzt eindeutig wieder in einen halbwegs moderaten Bereich.

Der Verbund-Chef Strugl hat aber vor einigen Wochen in einem Interview gesagt, dass es wohl über längere Zeit nicht mehr so billig wird, wie früher.

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Kukilein (138 Kommentare)
am 07.02.2024 10:56

Es ist die letzte Chance für die voestalpine den politischen Entscheidungsträgern klar zu machen, dass die CO2 Steuern runter müssen. Die Menschen in diesem Land wissen dies bereits. Es war ein grandioser unternehmerischer Fehler zu versuchen mit dem Bau von Elektrolichtbogenöfen der Öffentlichkeit vorzugaukeln, dass sich "grüner Stahl" erzeugen ließe. Wo soll dieser Strom herkommen? Jedes voestalpine Vorstandsbüro bekommt ein Balkonkraftwerk? Der Gipfel der Unverschämtheit ist das grausliche 220KV Stromleitungsprojekt in Freileitungstechnik, welches vom Maximarkt über Auwiesen und Kleinmünchen mitten in der Stadt laufen soll. Spätenstens wenn die riesigen Masten dort errichtet werden, werden sich die Anwohner zu Recht gegen die voestalpine wenden. Für die Entwicklung des Linzer Süden ist dieses Projekt jedenfalls ein katastrophaler Hemmschuh der Sonderklasse. Ganze Stadtteile werden sich über Jahrzehnte über die voestalpine und die brutale Planung der Strominfrastruktur ärgern!!!

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Linz2013 (3.027 Kommentare)
am 07.02.2024 11:13

@Kukilein, wenn Sie heute rausehen werden Sie dort 10C vorfinden - und das Anfang Februar!

Wir haben vermutlich die 1,5C Erwärmung bereits überschritten: In Spanien haben diese Woche Bauern wegen Wassermangel demonstriert, im Sommer gibt es im Mittelmeerraum immer mehr Brände, Schifahren ist nur mehr oben möglich, obwohl es diese Woche auch auf 2000 m Plusgrade hat, ...

Der Klimawandel ist real. Wenn wir nichts machen, steuern wir auf eine Erhitzung von 5C hin. Das wäre ein Desaster für Natur und Gesellschaft.

Die Menschen waren dann am produktivsten, wenn es nötig war. Wir stecken jetzt in so eine Transformationsphase, die Ängste schürt, aber auch Möglichkeiten bietet.

Die Transformation zur CO2-neutralen Energie machen wir ja nicht nur wegen dem Klima. Wir müssen uns auch unabhängiger von den Öl- und Gas-Diktaturen machen. Energie wird als Waffe eingesetzt. Auch wenn wir nicht zu 100% davon loskommen - schon eine Diversifikation ist für die Zukunft nützlich.

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 07.02.2024 11:24

"schon eine Diversifikation ist für die Zukunft nützlich."

Genau das Gegenteil ist der Fall.

Die GRÜNE Energiewende ist keineswegs technologieoffen sondern sie setzt ausschließlich auf Elektrizität.

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Linz2013 (3.027 Kommentare)
am 07.02.2024 11:28

@betterthantherest, Diversifikation findet statt: Wasserkraft, Speicherkraftwerke, Photovoltaik, Biogas, Wärmepumpen, ...

Außerdem investiert nicht nur die Österreichische Regierung in die Wasserstoffforschung. Hier gibt es u. a. auch in OÖ Projekte dazu.

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 07.02.2024 11:41

Linz2013

das sind alles Tröpchen auf den heißen Stein.

Alleine die Voestalpine wird mit ihrem E-Ofen 30 TWh Strom benötigen. Pro Jahr. 24/7/365. Unabhängig von Wetter.

Das ist die Produktion von 25 Donaukraftwerken.
Österreich hat derzeit 11 Kraftwerke an der Donau.

Alle Speicherkraftwerke Österreichs können den Stromverbrauch von ca. 5-8 Tagen einspeichern.

nur mal so zu den Größenordnungen.

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Kukilein (138 Kommentare)
am 07.02.2024 12:01

Oder anders wenn der E-Ofen an das Netzt geht wird eine unglaubliche zusätzliche Nachfrage an Strom im Äquivalent von 25 Donaukraftwerken entstehen. Durch die zusätzliche Nachfrage wird der Strompreis für ALLE noch viel höher werden. Wer soll das bezahlen? Wen kann man wählen der dem eine Ende setzt?

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 07.02.2024 12:16

richtig, Kukilein.

Eine weitere Relation:
Industrie, produzierender Bereich, Haushalte, Verkehr haben im Jahr 2022 zusammen 63,7 TWh Strom verbraucht.

Der E-Ofen der Voest alleine würde zusätzlich nocheinmal ca. 50 % davon brauchen.
Dazu kommt bis dahin der Mehrverbrauch durch E-Mobilität, Wärmepumpe statt Ölheizung usw. usf.

Fazit:; Die Strompreise werden sich noch einmal vervielfachen.

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Linz2013 (3.027 Kommentare)
am 07.02.2024 13:25

@betterthantherest, die voestalpine spricht von einem Stromverbrauch "von 100 MW, was einer Erzeugungsleistung eines durchschnittliche Donaukraftwerke"

https://www.voestalpine.com/blog/de/nachhaltigkeit/greentec-steel-de/gruener-strom-fuer-die-zukuenftige-stahlerzeugung-in-donawitz/

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 07.02.2024 13:28

Linz2013

Anlässlich des Spatenstichs habe ich nachgelesen - damals hatte die VA 30 TWh Stromverbrauch p. a. angegeben ....

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 07.02.2024 13:30

Ergänzung:
es wurde übrigens auch eine Größe pro Tonne Produkt genannt. nämlich ca. 4 MWh.

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 07.02.2024 13:42

Linz2013
ach so - sie reden über den viel kleineren Standort Donawitz.

Übrigens - auch der Verbund gibt als Größenordnung für die Dekarbonisierung der Stahlproduktion in Österreich einen Stromverbrauch von 30 TWh an.

Ist also was dran an dieser Zahl

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Linz2013 (3.027 Kommentare)
am 07.02.2024 14:59

@betterthantherest, danke für die Zahlen.

Vielleicht haben Sie noch irgendwelche Informationsquellen. Ich habe lange recherchiert aber nichts gefunden.

Ich frage mich, mit welche Strategie der große Strombedarf gedeckt werden soll.

Meine Vermutung: internationaler Strommarkt, Stromverbrauch steigt schrittweise parallel zum Ausbau erneuerbarer Energiequellen.

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Kukilein (138 Kommentare)
am 07.02.2024 11:33

Der Bau riesiger Freileitungen in der Stadt verhindert die Erderwärmung definitiv nicht! Wenn man was macht dann ordentlich!

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StevieRayVaughan (2.703 Kommentare)
am 07.02.2024 11:22

"grausliche 220KV Stromleitungsprojekt in Freileitungstechnik, welches vom Maximarkt über Auwiesen und Kleinmünchen mitten in der Stadt laufen soll."

Plan anschauen..

https://www.nachrichten.at/wirtschaft/kaineder;art15,3801317

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Kukilein (138 Kommentare)
am 07.02.2024 11:41

Also für Sie sind Leute die in Wohnsiedlungen in Wegscheid wohnen (z.B Spindelbaumweg, im Breitland) oder Leute die in Wohnsiedlungen in Auwiesen wohnen (z.B Olof-Palme-Weg oder Magerweg) und die Freileitungen direkt vor der Nase haben keine Linzer? Gehört nicht zu Linz???? Wo wohnen Sie denn? Am Pöstlingberg?

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 07.02.2024 12:27

viele vergessen:

Hochleistungserdkabel sind nicht nur in der Verlegung teuer.
die Isolierung muss extrem stark ausgeführt sein - welche allerdings gleichzeitig massive Probleme bei der Wärmeableitung verursacht.
Die Lebensdauer ist deutlich kürzer als von Freileitungen.
Die Bodenbeschaffenheit muss stimmen - viel Spaß beim Mühlviertler Granit z. B.

usw. usf.

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Kukilein (138 Kommentare)
am 07.02.2024 13:36

Es gibt ja keinen Zwang die Leitungen in der Stadt zu verlegen oder?

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (25.651 Kommentare)
am 07.02.2024 18:22

Erfinden Sie einfach mal kabellose Stromversorgung...

Die Leitungstrassen sind bereits da - und länger, als Ihre genannten Siedlungen dort sind. Bestehende Masten werden durch leistungsstärkere 1:1 ersetzt.

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2020Hallo (4.245 Kommentare)
am 07.02.2024 09:17

Hui - da mache ich mir "Sorgen" um die Boni gewisser Herrn..........🤔

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 07.02.2024 09:25

Die Boni sind sicher!

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 07.02.2024 08:56

Die Grüne Klimakonservierungspolitik wirkt!

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Linz2013 (3.027 Kommentare)
am 07.02.2024 09:05

@betterthantherest, den Grünen die Schuld zuzuweisen ist zu kurz gegriffen. Die Lage ist komplexer.

Putin attackiert den Westen.

Der Iran sorgt mit Huthis, Hisbollah und Hamas für Unruhe in Vorderasien. und kappt die Lieferkette zwischen Asien und Europa.

Die USA stehen mit Trump vor einer Zerreißprobe. Zugesicherte Flüssiggaslieferungen stehen auf der Kippe.

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wiesi87 (855 Kommentare)
am 07.02.2024 09:12

für @betterthantherest ist für einfach eh alles die österreichische TÜRKIS-GRÜNE Regierung verantwortlich. Egal ob für die Voest das Geschäft wie erwartet zurückgeht, weil die Nachfrage vor allem im europäischen Ausland wegbricht, es in der nähe regionale Kriege/Konflikte gibt oder zu viele Reissäcke in China umfallen. Überall hat definitiv TÜRKIS-GRÜN die Finger im Spiel!

Außer natürlich ich verstehe etwas falsch, aber was bitte hat die Klimakonservierungspolitik mit dem Absatz- und dem damit verbundenen Gewinneinbruch der Voest zu tun???

Außerdem wärs ja einfach: Die Voest könnte die Preise erhöhen, z. B. für Autoteile, Schienen oder Flugzeugteile. Aber dann würde im Endeffekt für den Konsumenten auch wieder alles teuerer, woran dann ja wieder die TÜRKIS-GRÜNE Regierung Schuld hat.

Ich bin auch kein Fan von Nehammer und Co., aber an allem sind sie auch nicht schuld, so fair muss man seinö

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 07.02.2024 09:17

wiesi87

die Deindustrialisierung haben wir der GRÜNEN Klimapolitik zu verdanken.
CO2 Steuern explodieren, Energiekosten steigen ins Unermessliche.

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wiesi87 (855 Kommentare)
am 07.02.2024 09:53

betterthantherest

Das hat nichts mit Deindustrialisierung zu tun, lesen Sie doch einfach den Artikel! Da werden die Gründe genannt: Eine allgemein schwache Konjunktur in Europa und damit verbunden Nachfragerückgänge für Maschinen, Konsumgüter und in der Bauindustrie.

Stabil sind u. A. Energie (aufgrund der Klimapolitik), der Automobilbereich (u. A. wegen neuer Technologien wie Hybrid/Elektro) und Eisenbahn (aufgrund der Klimapolitik).

Das ganze natürlich auf europäischer Ebene betrachtet, da hier nahezu alle Länder eine ähnliche Strategie wie Österreich verfolgen. Die Voest ist ein Unternehmen mit einem Exportanteil weit jenseits der 80%, das darf nicht vergessen werden

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 07.02.2024 10:01

wiesi87

ja warum ist denn die Konjunktur in Europa so schwach, während in anderen Erdteilen die Wirtschaft wächst?

Gerade der Automobilbereich in Europa bricht dramatisch ein!

Und der weltweite Absatz außerhalb Europas wird für Produzenten in der EU immer schwieriger weil die Produktionskosten in der EU (hauptsächlich aufgrund politischer Entscheidungen) ständig steigen.

Das zugrunde liegende Problem sind die extrem hohen Energiekosten in Europa! In den USA, in Asien ist Energie um ein Vielfaches billiger als in der EU.

Dazu kommt noch eine Monsterbürokratie in Europa, der Anteil an wertschöpfenden Arbeitsplätzen nimmt ab während die Verwaltung immer noch mehr aufgebläht wird, ... usw. usf.

Selbstverständlich war es die Politik die diese katastrophalen Rahmenbedingungen in der EU geschaffen hat.

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wiesi87 (855 Kommentare)
am 07.02.2024 10:41

betterthantherest

wie Sie korrekt sagen: das Grundproblem sind die hohen Energiekosten in Europa. Dann vergleichen Sie mal Europa mit den anderen von Ihnen genannten Regionen, wo ist der Unterschied: Ja genau, diese Regionen haben Erdöl/Erdgas quasi im Überfluss! Europa (außer Norwegen) muss den allergrößten Teil importieren, was nicht nur teuer ist, sondern auch gefährliche Abhängigkeiten mit sich bringt.

Bei der von Ihnen oftmals als Lösung präsentierten Atomkraft schauts nicht besser aus, auch hier kann sich Europa nicht selbst mit Brennstoff versorgen (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Uran/Tabellen_und_Grafiken)

Als einzige nachhaltige Lösung, wenn man die Zukunftsmusik Kernfusion mal außen vor lässt, bleiben dann nur noch die Erneuerbaren. Wir haben Wind, Wasser & Sonne - das müssen wir nicht teuer importieren. Es gibt schlichtweg KEINE andere Möglichkeit um das Energiethema dauerhaft zu lösen.

Bei der Bürokratie haben sie allerdings komplett recht, die ist überbordend

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 07.02.2024 11:01

wiesi

Bei den Rohstoffen für Erneuerbare ist die Abhängigkeit mindestens so hoch.

Let's face it:
kein Land der Welt hat alle benötigten Rohstoffe im ausreichenden Ausmaß. Es wird immer eine Zusammenarbeit notwendig sein. Ob wir wollen oder n icht.

Die Erneuerbaren sind solange keine praktikable Großlösung solange das Speicherproblem im Großformat ungelöst ist.

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wiesi87 (855 Kommentare)
am 07.02.2024 11:23

betterthantherest

Das mag sein, dass wir hier ebenso abhängig sind, aber es ist Riesenunterschied, ob ich Rohstoffe zum
a) einmaligen Bau eines Kraftwerks oder
b) für den dauerhaften Betrieb eines Kraftwerks
benötige.

Ist a) der Fall, dann bin ich deutlich flexibler was meine Lieferanten angeht, weit weniger gefährdet mich in Abhängigkeiten zu begeben und generell sehr viel flexibler.
Außerdem fallen insgesamt, also über die gesamte Lebensdauer eines Kraftwerks, mit Sicherheit weniger notwendige Importe an. Dazu kommt noch, dass Europa notgedrungen Weltspitze im Recyclen ist. Zum Bau benötigte Seltene Erden lassen sich wiederverwenden, einmal verheiztes Erdöl eher nicht.

Als Speicherlösung würde sich Wasserstoff anbieten. Klar, die Energieverluste zur Erzeugung und Verflüssigung sind groß, aber das ließe sich mit Überschussstrom aus Wind & Wasser bewerkstelligen - man muss es nur angehen.

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 07.02.2024 11:30

"Zum Bau benötigte Seltene Erden lassen sich wiederverwenden, "

Ihnen ist klar, dass es bis dato KEINE einziges funktionierendes Recyclingkonzept für diese Stoffe gibt?

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wiesi87 (855 Kommentare)
am 07.02.2024 11:42

Korrekt, das scheitert aber in vielen (nicht allen) Fällen nicht daran, dass es nicht möglich ist, sondern schlicht unwirtschaftlich. Es ist aktuell einfach billiger, neue Rohstoffe aus China zu importieren als bereits in Europa befindliche zu recyclen. Hier muss angesetzt werden, ggf. auch durch Subventionen. Erste Anfänge mit dem Reparaturbonus gibt es ja schon.

Es gibt durchaus Studien, die zeigen, dass die EU bei Selten Erden mittlerweile halbwegs autark sein könnte, wenn man Rohstoffe wiederverwendet anstatt sie zu verbuddeln, zu schreddern oder zu verbrennen. Aber ist halt teurer, darum machts niemand...

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 07.02.2024 11:47

wiesi87

ein stoffliches Recycling ist technisch derzeit nicht möglich. Unabhängig vom Thema Wirtschaftlichkeit. Da helfen auch keine Studien.

Es ist unbestritten dass eine Energiewende Sinn macht.

Aber: So wie sie jetzt in der EU von der Grünen Politik umgesetzt wird, das ist einfach nur kontraproduktiv und unbezahlbar bei gleichzeitig NULL positivem Effekt auf das Klima.

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wiesi87 (855 Kommentare)
am 07.02.2024 12:59

betterthantherest

Woher nehmen Sie dieses Wissen? Ich bin jetzt kein Experte, aber zumindest für Lithium oder Kobalt gäbe es durchaus die Technologie - nur muss man halt investieren um diese auch industriell einsetzen zu können. Für andere Metalle, z. B. Kupfer usw, gibts auch Möglichkeiten.

Ob die jetzige Vorgehensweise Sinn macht oder nicht sei mal dahingestellt, aber es muss sich was tun. Und wenn man nicht aggressiv handelt, dann passiert wie immer rein gar nichts

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 07.02.2024 13:12

woher ich dieses Wissen nehme?
Habe gut recherchiert.
Übrigens gab es kürzlich auch ein paar Fernsehsendungen zu diesem Thema.

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 07.02.2024 13:14

P.S.

aggressiv handelt nur Europa.
der Rest der Welt verfolgt andere Interessen.

Ihnen mag es gefallen, dass Europa bettelarm aber grün wird.

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StevieRayVaughan (2.703 Kommentare)
am 07.02.2024 13:24

„ein stoffliches Recycling ist technisch derzeit nicht möglich. Unabhängig vom Thema Wirtschaftlichkeit. Da helfen auch keine Studien.“

Ja, eh….

https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/info/elektroauto-akku-recycling/

"Batterie-Recycling: Diese Unternehmen wollen in Europa den Lithium-Kreislauf schließen
Bereits 2012 entwickelte Redux Recycling aus Deutschland laut eigenen Angaben die größte und schnellste automatische Batterie-Sortieranlage am damaligen Markt. Die Firma zählt somit zu den Pionieren im Bereich des Batterie-Recyclings. 2016 expandierte das Unternehmen und bekam mit der österreichischen Saubermacher AG einen neuen Eigentümer. 2018 ging eine neue High-Tech-Recycling-Anlage für Lithium-Ionen-Batterien in Bremerhaven an den Start. Dort können 10.000 Tonnen Lithium-Ionen-Batterien pro Jahr recycelt werden.
Keine Batterie verschwenden – das ist das Ziel des im Jahr 2020 gegründeten Joint Venture

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StevieRayVaughan (2.703 Kommentare)
am 07.02.2024 13:27

Hydrovolt, Ecobat, BASF, etc. – machen das auch schon, obwohl es laut Sudermehralsderrest gar nicht möglich ist, die ja „kürzlich auch ein paar Fernsehsendungen zu diesem Thema“ gesehen hat und somit…

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wiesi87 (855 Kommentare)
am 07.02.2024 14:29

betterthantherest

Offensichtlich haben Sie nicht allzugut recherchiert, weil, wie StevieRayVaughan auch schon angemerkt hat, es sehrwohl diverseste Technologien gibt um zu recyclen. Nach kurzem googlen hab ich das rausgefunden. Und das sind keine Studien, das wird bereits gemacht - nur noch nicht im notwendigen Umfang.

Und ja, Europa handelt hier aggressiv - die Gründe dafür hab ich oben schon genannt, aber sie lassen sich in einem Wort zusammenfassen: Ressourcenknappheit. Der Rest der Welt handelt anders, weil dort diese Knappheit nicht existiert, das ist der Grund.

Ohne aggressives handeln sind wir vom Wohlwollen des EU-Auslands abhängig, sowohl bei den Kosten als auch bei der generellen Versorgung. Leider ist das Tatsache

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 07.02.2024 15:00

wiesi87
All die genannten Technologien sind über das Versuchsstadium bis dato nicht hinaus gekommen.
Keine dieser Techniken funktioniert derzeit im Großformat.

Aber lebens weiter in Ihrer Scheinwelt.

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 07.02.2024 09:33

" Die Voest könnte die Preise erhöhen, z. B. für Autoteile, Schienen oder Flugzeugteile. Aber dann würde im Endeffekt für den Konsumenten auch wieder alles teuerer,"

Das ist ja eine süße Vorstellung.

Gerade die Automobilindustrie hat jahrzehntelang das Gegenteil betrieben.

Die Lieferantenpreise immer noch mehr gedrückt während auf der anderen Seite deren Produkte immer teurer wurden. Dass die Verteuerung der Autos nicht nur auf technische Verbesserungen zurückzuführen sind beweist die Tatsache dass die Automobilindustrie ihre Gewinne verfielfacht hat. Und das bei sinkenden Stückzahlen.

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wiesi87 (855 Kommentare)
am 07.02.2024 09:46

Also ich hab jetzt mal kurz gegoogelt, und die Umsatzrendite von z. B. VW ist von 2012 bis 2022 ziemlich konstant im Bereich von ca. 7,5% (Ausreißerjahre wie jenes des Dieselskandals oder Corona ausgenommen, da ist sie weit darunter). Von Toyota hab ich nur die letzten 5 Jahre gefunden auf die schnelle, aber hier ist es gleich.

Ihre Behauptung ist also zumindest auf Basis der beiden umsatzstärksten Automobilhersteller falsch (zumindest in jüngerer Vergangenheit).

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betterthantherest (33.441 Kommentare)
am 07.02.2024 10:02

wiesi87

Die gleichzeitig sinkenden Stückzahlen haben Sie bewusst weggelassen.

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