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T-Mobile startet in Ried und Oberhofen 5G-Mobilfunk

Von nachrichten.at, 26. März 2019, 14:04 Uhr
5G Mobilfunk
ABD0065_20190307 - WIEN - ÖSTERREICH: ++THEMENBILD++ Sendemasten als Symbol zur Versteigerung für den neuen Mobilfunkstandard 5G aufgenommen am Donnerstag 07. März in Wien.. - FOTO: APA/HANS PUNZ Bild: (APA)

WIEN. Die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile hat am Dienstag in Österreich den europaweit ersten Echtbetrieb mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G gestartet. In Oberösterreich kommen die Gemeinden Oberhofen am Irrsee und Ried im Innkreis in den Genuss des schnellen Mobilfunks.

Insgesamt sind es 17 Gemeinden in 5 Bundesländern, die schon jetzt in den Genuss kommen - österreichweit allerdings nur 200 Kunden, denn mehr technische Geräte (Router) für die Verbindung stehen derzeit nicht zur Verfügung.

"T-Mobile wird heute das erste Unternehmen sein in der Telekommunikationslandschaft in Europa, das ein 5G-Netz in den kommerziellen Echtbetrieb einschalten wird", sagte T-Mobile-Chef Andreas Bierwirth anlässlich der feierlichen Einschaltung, bei der die Bundesregierung mit Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Infrastrukturminister Norbert Hofer (FPÖ) und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) vertreten war.

5G-Mobilfunk startet am 26. März in diesen Gemeinden: Bild: T-Mobile

Übertragungsraten bis zu 10 Gigabit/Sekunde

Als erste Gemeinde wurde die Station in Hohenau an der March offiziell an das 5G-Netz angeschlossen, das noch mit einer vorläufigen Lizenz betrieben wird, da die endgültigen Bescheide nach der jüngst beendeten Auktion der Frequenzen noch nicht ausgefolgt wurden. Grundsätzlich bietet die neue Technologie Übertragungsraten bis zu 10 Gigabit/Sekunde, in der Realität würden Kunden wohl "deutlich über 100 Megabit/Sekunde" sehen, sagte Bierwirth. Das wäre immer noch genug, um zehn Filme gleichzeitig über das Internet anzuschauen. Wer genau die Router bekommt, ist noch offen, es werden aber "echte Kunden" sein. Bierwirth: "Wir gehen in die Städte wie St. Johann auch rein und werden unter unseren heutigen Kunden fragen, wer Lust hat, eine Router zu nehmen", es sei also nicht nur ein Testbetrieb. Auf Basis der Erfahrungen soll dann ein Preismodell erarbeitet werden. Das ganze Netz wird dann schrittweise ausgebaut.

Vorteil vorrangig für ländliche Bevölkerung 

Die 25 Standorte in 17 Gemeinden wurden breit gestreut ausgewählt, sodass sowohl städtische Bereiche (z.B. Innsbruck) als auch ländliche wie Hohenau dabei sind. Grundsätzlich sieht Bierwirth den Vorteil der neuen Technologie vorrangig im ländlichen Raum, der damit schneller und billiger mit schnellen Internet versorgt werden könne. "Wir wechseln von einer 4-spurigen zu einer 40-spurigen Autobahn", so Bierwirth. Mit weiteren Fortschritten sei auch eine 400-spurige Autobahn denkbar.

Der erste schnelle Internetrouter soll gleich im Veranstaltungszentrum von Hohenau bleiben, kündigte Bürgermeister Wolfgang Gaida an. Die ersten 200 Geräte sind von der chinesischen Firma Huawei, ohne dass dies auf Dauer eine Vorentscheidung sein soll, woher künftige Router kommen. Grundsätzlich hat T-Mobile noch keine Entscheidung getroffen, mit welchem Partner man das neue 5G-Mobilfunknetz ausbauen will. Bisher war Huawei einer von mehreren Partnern für die Mobilfunkinfrastruktur.

Bis Ende 2025 flächendeckend

Bis Ende 2025 soll 5G in Österreich flächendeckend zur Verfügung stehen, erinnerte Infrastrukturminister Norbert Hofer bei der heutigen Veranstaltung. Die Versteigerung sei so durchgeführt worden, dass die Telekomfirmen nun noch genug Geld für den Ausbau des Netzes haben. Auch dass die öffentliche Hand auf ihren Grundstücken Antennen zulassen muss, werde den Ausbau beschleunigen. Die Konkurrenten von T- Mobile (A1 und Hutchison 3) würden wohl den Druck spüren, ebenfalls rasch ihre Netze auszubauen. Hofer hofft, dass manches Pendeln künftig nicht mehr nötig sein wird. Die Strahlenbelastung steige in Österreich durch die neuen Antennen nicht, da ihre Leistung und Reichweite geringer sei. Daher gebe es auch keine Überlegungen die aktuellen Grenzwerte zu ändern, sagte er.

Video: Die Pressekonferenz in voller Länge

Die Entscheidung von T-Mobile in Österreich den ersten Echtbetrieb zu starten "zeigt sehr viel Vertrauen in den Standort Österreich. Es ist nicht nur eine wichtige Entscheidung für die Deutsche Telekom, sondern eine ganz ganz wesentliche Entscheidung für uns als Republik", sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz. Die Bundesregierung erfüllt damit ihr im Regierungsprogramm festgehaltenes Versprechen, "dass wir Pionier sein wollen im Ausbau von 5G".

Das 5G-Netz sei wichtig für den Standort und dafür, dass Haushalte und Unternehmen Chancengleichheit bekommen, egal wo sie in Österreich sind, hob Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck hervor. Es bedeute, dass bis 2030 um 32 Mrd. Euro mehr an Wirtschaftsleistung möglich werden und dass 35.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Es gehe nicht um Technologie der Technologie willen, sondern um mehr Wohlstand.

 

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13  Kommentare
13  Kommentare
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Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 27.03.2019 07:03

"In Oberösterreich kommen die Gemeinden Oberhofen am Irrsee und Ried im Innkreis in den Genuss des schnellen Mobilfunks."

Ich möchte bitte auch umgehend in den Genuss einer 24/7 Dauerbestrahlung mittels Mikrowellen kommen. geht das? Bitte! Ich fühle mich nämlich zu gesund!

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Odilo (360 Kommentare)
am 26.03.2019 23:38

der Kinderburli Kurz live dabei, somit muss er nix zum Sellner sagen der Arme^^

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( Kommentare)
am 26.03.2019 22:32

Nein, ist das ein Zufall?
Die erste Firma, welche den 5G-Zutritt von T-Mobile in Österreich bekommen hat, (Danke Herr Verkehrsminister Hofer), ist die Schokoladenfabrik Zotter. www.nachrichten.atDie Firma Zotter hat die "Panzerschokolade" erzeugt. Darin enthalten war das heute noch bekannte Chrystal Meth. Die Soldaten waren dadurch mutiger, kampfbereiter. Aber auch oft ruiniert worden. Es schadet nicht, wenn man ein bisserl was über Geschichte und den Zusammenhängen weiß.

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spoe_unlocked (672 Kommentare)
am 26.03.2019 23:57

FAKE NEWS IDIOTEN bevölkern das Internet.

http://www.zotter.at/de/das-ist-zotter/presse/stellungnahme-zu-vermeintlicher-panzerschokolade.html

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 27.03.2019 07:01

Er wird eh angezeigt.

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 27.03.2019 08:03

Wohlgemerkt nicht von mir.
Dann müsste ich dieser Existenz womöglich physisch gegenübertreten *schauder*

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 27.03.2019 07:07

Fake News verbreiten und zu dumm sein um Crystal Meth richtig schreiben zu können. Der Wikipedia Großmeister.

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 27.03.2019 07:05

Screenshot!

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Puccini (9.519 Kommentare)
am 26.03.2019 19:49

Die Mühlis wollen es leider umsonst.
Wegen der hohen Kosten sind sie leider nicht dabei.

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jago (57.723 Kommentare)
am 26.03.2019 16:02

Dass'n ned umblost, den Mostn, bei so viel speed grinsen

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goldfinger1707 (5.658 Kommentare)
am 26.03.2019 14:22

Muss man da jetzt mitjubeln.... oder darf man sich ob der berechtigten Zweifel Sorgen machen?

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jago (57.723 Kommentare)
am 26.03.2019 16:04

> ob der berechtigten Zweifel ...

Bummsti, berechtigte grinsen

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astora (1 Kommentare)
am 26.03.2019 11:58

Danke für diesen Livestream!

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