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Signa-Pleite: Firma von Sebastian Kurz stellte Rechnung an andere Benko-Gesellschaft

Von nachrichten.at/apa, 01. Dezember 2023, 14:00 Uhr
Kurz und Benko
Die Angaben zur Rechnung wurden von einem Sprecher von Sebastian Kurz korrigiert. Bild: GEORG HOCHMUTH (APA)

WIEN. Die Firma des Ex-Kanzlers ist somit keine Gläubigerin der insolventen Signa Holding.

Entgegen ersten Informationen stellte die Firma von Ex-Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) die Rechnung in Millionenhöhe nicht an die mittlerweile insolvente Signa Holding, sondern an die Signa-Gesellschaft Signa Lima, wie ein Sprecher der SK Management am Freitag gegenüber APA präzisierte. Die Kurz-Firma hatte 2023 für eine erfolgreiche Investorensuche für die Signa-Firmengruppe der Signa Lima rund 2,4 Millionen Euro verrechnet, davon wurden aber nur 750.000 Euro beglichen.

Am Mittwoch wurde am Handelsgericht Wien ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung über die Dachgesellschaft des Signa-Firmengeflechts des Tiroler Immobilieninvestor Rene Benko eröffnet. Die Signa Lima (mittlerweile: Signa SFS Austria GmbH) ist davon nicht direkt betroffen, die Kurz-Firma damit kein Gläubiger der Signa Holding. Benko galt als enge Vertrauensperson von Kurz.

Experten rechnen allerdings mit Folgepleiten bei einigen mit der Dachgesellschaft verbundenen Unternehmen. Am Donnerstag hatte bereits der zur Signa Holding gehörende deutsche Sportartikelhändler SportScheck einen Insolvenzantrag gestellt.

Lesen Sie hier:

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24  Kommentare
24  Kommentare
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powy01 (1.054 Kommentare)
am 07.12.2023 10:41

Was hat Kurz "gemeinsam" mit Benko 2019 in Abu Dhabi gemacht.
--- URLAUB.

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Ledererturm (984 Kommentare)
am 03.12.2023 10:48

Ein unbedarfter "Zocker" reißt Politiker u. "Banker" mit in den Schlamassel u. verspielt Milliarden.
Bei Politikern kann man das ja erwarten - das aber Banker diesen Wahnsinn nicht checken (nicht gecheckt haben !) find ich mehr als bedenklich.
Diesen Leuten sollte man ja sein Geld anvertrauen -(Vermögensverwaltung - wird ja ständig beworben !) Ist nicht weit her mit Weitblick und Risikobeurteilung bei diesen "Dampfplauderern"
Eigentlich müssten alle für eine gewisse Zeit in den "Häfen" !

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dalli18 (2.837 Kommentare)
am 03.12.2023 13:05

@ledererturm
Die Banker sind leider auch nur relativ normale Menschen mit Fehlern. Normalerweise müsste man ja dem Benko sein ganzes Privatvermögen wegnehmen um die Schulden seiner Firmen begleichen zu können - das ist aber rechtlich nicht möglich - es sei denn man kann Insolvenzverschleppung etc. feststellen.
Meiner Meinung sollten Ausschüttungen aus Firmen, die rein auf Aufwertungen beruhen, verboten oder zumindest eingeschränkt werden. Das würde helfen das System so zu missbrauchen wie es ein Benko gemacht hat (unter Beihilfe ganz toller Politiker, die nicht wissen was sie tun und für Geld wohl alles machen.)

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dalli18 (2.837 Kommentare)
am 03.12.2023 10:09

Die Signa-Geschichte gleicht einem Pyramidenpiel. Solange man genug Investoren findet (und die Immopreise steigen und die Zinsen niedrig sind) funktioniert das alles ganz gut. Blöd ist halt dass die Immopreise auch fallen können und die Zinsen auch mal steigen können - das könnte man wissen - hat man aber absichtlich ausgeblendet. Jedenfalls dürfte das Konstrukt gereicht haben, dass sich Benko ca. 3 Mrd. Euro in sein Privatvermögen rettet. Wenn dann bei so einer Aktion auch noch Ex-Politiker mitmachen - dann deutet das entweder darauf hin, dass sie überhaupt keine Ahnung von Wirtschaft und Unternehmensführung haben (trifft wohl auf Kurz und Gusenbauer zu) oder aber dass sie gierig sind, verdienen wollen und die Moral nicht hoch ist (trifft wohl auch auf beide zu.).
Wie wollen sie den Kurz noch verteidigen? Kurz war ein politischer Fehlgriff erster Klasse. Ein guter Redner - aber ein Blender - genau genommen war er eine Art von Rattenfänger.

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HumpDump (4.549 Kommentare)
am 03.12.2023 12:29

"Die Signa-Geschichte gleicht einem Pyramidenpiel. "

So sieht es mittlerweile aus.
Anders ist das zeitweilige Privatvermögen auch nicht zu erklären.

Denn aus einer erfolgreichen Immobilienentwicklung nimmt man nicht derart viel an Kapital heraus. Da wurde nicht gespart, und man nahm lieber neues Geld über neue Investoren oder neue Schulden auf.

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dalli18 (2.837 Kommentare)
am 02.12.2023 13:52

Welche Expertise Kurz im Bereich Immobilienwirtschaft haben kann ist mir unklar. Bei Gusenbauer ist es aber nicht anders: Der hat meines Wissens kein wirtschaftliches Know how - macht sich aber als Aufsichtsratsvorsitzender. Wenn man dann weiss, dass die Firmengruppe vermutl. absichtlich so organisiert worden ist, dass man keine konsolidierte Bilanz schaffen kann und gleichzeitig Bilanzen nicht veröffentlichte sowie die dann folgenden (zu geringen) Strafen auch noch als Betriebsausgabe angesetzt hat dann fragt man sich schon, ob da Gusenbauer überhaupt etwas geleistet hat bzw. ob er für so eine Funktion qualifiziert ist. Genau das ist er offensichtlich nicht. Der Benko dürfte ja von nachhaltigem Wirtschaften selbst keine Ahnung haben - daher hat er sich wohl keine echten Profis geholt sondern eher Blender,....
Interessant, dass er so viele Gesellschafter gefunden hat - Gier und Dummheit machen wohl vieles möglich.

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HumpDump (4.549 Kommentare)
am 03.12.2023 09:32

Kurz braucht kein Immobilienexperte zu sein, wenn der gegen Provisionen neue Investoren bringt.

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dalli18 (2.837 Kommentare)
am 03.12.2023 10:03

Ja, das stimmt. Aber er ist nur ein Helfer in einer Art Pyramidenspiel. Und da bin ich mir nicht sicher inwieweit er das überhaupt durchschaut hat. Jedenfalls würde ein redlicher Mensch bei so einem Spiel nicht mitmachen - aber bei Kurz bin ich mir ja ziemlich sicher, dass es mit der Redlichkeit nicht weit her ist.
Kurz war eine Riesen-Enttäuschung - wie ein Rattenfänger halt ist.

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2020Hallo (4.233 Kommentare)
am 02.12.2023 11:43

Ah Freunde unter sich! 👎👎👎

Eine GANZ ANDERE Politik! 😂🤣😂🤣🙈👎👎👎

Da geht sich sogar a GEILOMOBIL aus bei der Summe!

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tim29tim (3.151 Kommentare)
am 01.12.2023 20:50

Ein ex.SPÖ Kanzler als Aufsichtsrat und der Neos Finanzier als Großinvestor waren wohl zuviel für Signa.

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rmach (14.715 Kommentare)
am 01.12.2023 20:05

Aha! Wieder was gelernt. Ich arbeite für die Fa. Pfurz und Stingl und stelle die Rechnung an die Fa. Stingl und Co.
Darf das jeder, oder nur ehem. Bundeskanzler, Herr Klaus Brandhuber?

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KlausBrandhuber (2.046 Kommentare)
am 02.12.2023 14:14

Weshalb werde ich da von einem Anonymus angepflaumt?
Einfach dreckig!

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HumpDump (4.549 Kommentare)
am 03.12.2023 09:34

Und woher glaubst du zu wissen, wer der Auftraggeber gewesen ist?

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oblio (24.703 Kommentare)
am 11.12.2023 09:40

Aber!

Noch nicht gewusst?

Das ist übliches Prozedere bei Konzernen:

staatlich, halbstaatlich und bei Firmenkonstrukten!

Eine Hand wäscht die andere, aber beide von einem Körper!

Alle wissen Bescheid, die können sich nicht ausreden,
zB wegen zu wenig Durchblick!

Der "Gusi" mit seinen "Kompromissen" nach dem Wahlerfolg
seinerzeit, war und ist ein Umfaller in Sachen Seriosität!

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linz2050 (6.352 Kommentare)
am 01.12.2023 18:31

S.K :>René hast du eh noch Geld für mich?<
R.B :>griegst eh alles was,du willst😘<
S.K : > 🍌 🍑 <

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KlausBrandhuber (2.046 Kommentare)
am 01.12.2023 18:02

Warum das Hinbeißen auf Kurz, während die Fixbeschäftigung von Gusenbauer keine Erwähnung wert ist?
Achso! Die ÖVP muss weg! Na dann....

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rmach (14.715 Kommentare)
am 01.12.2023 20:10

1. Die ÖVP ist schon weg.
2. Die Honorarnote lässt vorerst Zweifel aufkommen, ob sie dem RLG entspricht.

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1949wien (4.109 Kommentare)
am 01.12.2023 16:08

...unabhängige Experten sollten einmal berechnen wieviele Millionen der ehem. Wunderkanzler dem Staat durch seine "Fehlentscheidungen" gekostet hat!

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herst (12.739 Kommentare)
am 01.12.2023 15:12

Entgegen ersten Informationen stellte die Firma von Ex-Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) die Rechnung in Millionenhöhe nicht an die mittlerweile insolvente Signa Holding, sondern an die Signa-Gesellschaft Signa Lima

Wäre dann die Firma des Kurzen auch Insolvenzgefährdet - oder gewesen?

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veribo (508 Kommentare)
am 01.12.2023 15:56

Jedenfalls dürfte Kurz sich keinen guten Ruf als Investitionsberater machen.
Der Investor der 100 Mio wird ihn eher nicht weiterempfehlen.

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hasta (2.808 Kommentare)
am 01.12.2023 15:11

Es ist aber schon klar, dass eine Rechnung nur an das Unternehmen gestellt werden kann wofür eine Leistung erbracht wurde.

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rmach (14.715 Kommentare)
am 01.12.2023 20:13

Zumindest ist sie für den falschen Adressaten kein Aufwand und die VST nicht abzugsfähig.

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rmach (14.715 Kommentare)
am 01.12.2023 20:17

Wer in der Firma für die unberechtigte Zahlung haftet, wird sicher intern geklärt werden können.

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fai1 (5.930 Kommentare)
am 01.12.2023 14:07

Na-logo. Der ist doch nicht deeppert und stellt eine Rechnung an eine damals schon marode Firma.

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