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Schulden: Drohen italienische Verhältnisse in Österreich?

Von OÖN, 28. Februar 2024, 19:00 Uhr
Pitchfork protest in Rome
Agenda Austria warnt vor italienischen Verhältnissen in Österreich. Bild: GUIDO MONTANI

WIEN. Die Denkfabrik Agenda Austria fordert Reformen in Österreich ein: Die Schuldenberge würden weiterwachsen, die Schulden aufgrund der Zinswende aber teurer werden.

Mehr als ein Jahrzehnt konnten Staaten sich kostenlos verschulden, weil die Zinsen praktisch bei null lagen. Die Zeit sei aber nicht für Reformen genutzt worden, kritisiert die liberale Denkfabrik Agenda Austria. Die Schuldenberge würden weiterwachsen, die Schulden aufgrund der Zinswende aber teurer werden. Die Staatsschuldenquote lag in Österreich 2023 bei 76,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, 2,5 Prozent wurden für den Schuldendienst ausgegeben. "Das Wirtschaftsforschungsinstitut Wifo prognostiziert, dass die Schuldenquote bis 2060 auf mehr als 120 Prozent des BIP steigen wird, falls die Politik nicht gegensteuert", sagt Agenda-Austria-Ökonom Denes Kucsera. Das würde die Refinanzierungskosten für Österreich erheblich erhöhen. Bereits unter der Annahme eines normalen Zinsumfeldes drohten die Zinszahlungen 2060 auf mehr als neun Prozent der Staatseinnahmen zu steigen. In einem negativen Szenario mit höheren Zinsen könnten es 14 Prozent sein: "Ohne strukturelle Reformen wird Österreich das neue Italien."

"Strenge Schuldenbremse"

Ökonom Hanno Lorenz sieht in einer Koppelung des Pensionsantrittsalters an die steigende Lebenserwartung eine der wichtigsten Handlungsmaßnahmen. Dazu brauche es mehr Finanzautonomie für die Länder und neue Fiskalregeln: "Österreich hat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. Damit in guten Jahren Überschüsse anfallen, braucht es eine strenge Schuldenbremse."

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11  Kommentare
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cyrill24 (660 Kommentare)
am 01.03.2024 19:34

Über 30 Milliarden Euro Schulden hat allein die ÖBB, und die kassiert jedes Jahr 6 Milliarden Euro direkte
Subventionen. Welche Summen die ÖBB nebenbei noch so kassiert wird nicht preisgegeben, weil wenn man das öffentlich macht was uns die ÖBB die letzten 50 Jahre gekostet hat dann gibt es einen Volksaufstand.

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teja (5.862 Kommentare)
am 29.02.2024 15:37

Schuldenkanzler Kreisky hatte 17% Staatsverschuldung - die jetztige Grün Türkise Regierung haben schon
76% geschafft.

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Fa_wimmer (593 Kommentare)
am 29.02.2024 14:06

na Italien hat die Mafia wir haben die Probleme mit den Beamten, Politikern !
sieh Grafenwörth und so weiter
die sich auf kosten des Volkes bereichern!!

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Utopia (2.555 Kommentare)
am 29.02.2024 12:03

Die Regierung kündigt an, 1 Mrd. in den Wohnbau zu investieren. Das ist unverantwortlich. Weder können wir uns die Schulden leisten, noch ist es angebracht noch mehr Boden zu versiegeln.
Das Wichtigste in Zeiten wie diesen ist, die Zuwanderung konsequent einzudämmen. Wir können uns diese Einwanderungspolitik nicht mehr leisten. Weder die Sozialausgaben, noch die zusätzlich benötigten Wohnungen kann Österreich verkraften. Ich glaube schon lange nicht mehr, dass der Staat aus purer Nächstenliebe handelt, in Anbetracht der Verantwortungslosigkeit den eigenen Bürger gegenüber.
Und nein, ich bin keine Fremdenhasserin, ich kann nur 1 und 1 zusammenzählen.

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Waxes (582 Kommentare)
am 29.02.2024 12:41

Wenn wir niemanden mehr ins Land lassen, dann müssten sich aber die Österreicher selbst mal gewaltig anstrengen und auch in erster Linie um einiges mehr arbeiten.
Da darf man sich dann auch für niedrige Arbeiten nicht zu gut sein.
Auch die Gastronomie sowie die Landwirtschaft im Gemueseanbau könnte zusammenpacken. Auch die Pensionen wären in Kürze schon nicht mehr finanzierbar, wenn nicht bald etwas geschieht auch langfristig nicht. Und wer würde sich um die alten Leute, die jetzt von
ausländischen Pflegekraeften betreut werden, kümmern?
Da wuerden uns hint und vorn die Leute fehlen, wenn wir nicht selbst wieder bereit wären, 50 Std. pro Woche oder mehr zu arbeiten.

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Utopia (2.555 Kommentare)
am 29.02.2024 14:05

Das ist eine gewaltige Milchmädchenrechnung. Träum weiter!

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Utopia (2.555 Kommentare)
am 29.02.2024 14:02

Inzwischen lese ich, dass die Regierung 2 Mrd. locker machen will. Mir hams ja.

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Uther (2.244 Kommentare)
am 29.02.2024 06:19

Agenda Austria Finanziers !
Große Bedeutende Österreichische Unternehmen und Vermögende Privatpersonen finanzieren über Spenden diesen Lobbyisten Verein!
Private ab 10 000€
Unternehmen ab 20 000€
Also die Hure der Reichen vertritt dort ihre Interessen!
47 Milliarden Coronahilfen da haben Sie nichts dagegen gehabt die „ Ehrenwerte“ Elite!

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laskpedro (3.391 Kommentare)
am 28.02.2024 21:58

Die Experten haben völlig recht .. so was verantwortungsloses wie der derzeitige Haufen ist einzigartig .. Schluss mit dem förderwahnsinn zurück uh einer verantwortungsvollen budgetpolitik .. weg mit Ideologien hin zu rationalem handeln

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dachbodenhexe (5.667 Kommentare)
am 28.02.2024 21:55

Es braucht eine Schuldenbremse, nur was macht die Regierung ?

Sie investiert Milliarden in Panzer und verspricht Förderungen welche nicht bezahlbar sind.

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Bergbauer (1.772 Kommentare)
am 28.02.2024 19:44

Unfähigkeit mit Geschenken kaschieren. Für die Klientel kann es gar nicht genug sein. Leider auf Kosten unserer Kinder. Nichtgenügend setzen.

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