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Photovoltaik: Neun Länder, neun Regelungen

Von nachrichten.at/apa, 26. Mai 2024, 17:39 Uhr
Photovoltaik: Neun Länder, neun Regelungen
Vera Immitzer

WIEN. Angesichts der Herausforderungen in Sachen Energiewende schlägt der Branchenverband Alarm.

Der Branchenverband Photovoltaic Austria prangert einen "massiven Verbesserungsbedarf bei den Genehmigungsvoraussetzungen von PV-Anlagen" an. "PV-Anlagen müssen im ganzen Land gleich und einfach zu genehmigen sein", sagte Geschäftsführerin Vera Immitzer am Sonntag. Derzeit gebe es neun unterschiedliche Regelungen in neun Bundesländern, von Bauordnungen über den Naturschutz bis hin zum Elektrizitätsrecht.

Der Standort dürfe nicht darüber entscheiden, wie aufwendig es sei. Das vor eineinhalb Jahren angekündigte Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz solle Abhilfe schaffen. Ansonsten bleibe Österreich abhängig von fossiler Energie.

Während eine PV-Anlage etwa in Salzburg immer genehmigungsfrei sei, sofern sie von einem Fachunternehmen installiert wurde, sei eine PV-Anlage in Tirol bereits ab 50 kW anzeige- und ab 250 kW sogar genehmigungspflichtig. Anderes Beispiel laut PV Austria: Während eine PV-Anlage in Niederösterreich laut Bauordnung genehmigungsfrei ist, muss für dieselbe Anlage 100 Meter weiter über der Landesgrenze im Burgenland bereits ab 20 kW um Genehmigung durch den Bürgermeister angesucht werden. Dies verdeutliche einen "dringenden Handlungsbedarf nach einer einheitlichen Regelung", so Immitzer.

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10  Kommentare
10  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
angerba (1.728 Kommentare)
am 28.05.2024 11:07

Wiederum ein Beispiel mit diesem Föderalismus auf Kosten aller Österreicher endlich Schluss zu machen! Aber leider.......

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Kukilein (508 Kommentare)
am 27.05.2024 14:09

Das Erneuerbaren-Ausbau- Beschleunigungsgesetz muss dringend saniert werden und zwar bevor sich die Regierung mit dem Gesetz jetzt nich vor der Wahl blamiert. Eine Beschleunigung für Energieanlagen kommt nur dann in Betracht wenn die Notwendigkeit der Anlage transparent dargelegt wurde: Beispiel Stromleitungen. Wie kann es sein, dass immer noch am milliardenteueren Netzaubau festgehalten wird, obwohl der Inlandsstromverbrauch aus dem öffentlichen Netz in den Jahren 2022 und 2023 eklantant gesunken ist? Dann zu den PV Anlagen: wo bleibt die ausreichende Berücksichtigung der Speicher?

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Maxi-milian (703 Kommentare)
am 27.05.2024 09:31

Genau diese länderspezifischen Regelungen sind eines unserer wirklichen Probleme. Diese unübertreffbare Bürokratie kostet wahnsinnig viel Geld und bringt mehr Nach- als Vorteile. Viele hängen natürlich an ihren gut dotierten Jobs in Politik und Verwaltung und persönlichen Einfluss möchten sie auch nicht verlieren. Aber solange wir denen glauben, die uns von den Vorteilen der länderspezifischen Regelungen erzählen, müssen wir halt brav mehr Steuergeld abliefern als wirklich notwendig und sinnvoll.

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azways (5.896 Kommentare)
am 26.05.2024 18:36

Das geht wirklich gar nicht.

Die KOMPLETTE ENERGIEVERSORGUN ist ohne Einspruchsmöglichkeit auf GEMEINDEEBENE zu entscheiden.

AUS SCHLUSS PASTA !!!

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analysis (3.691 Kommentare)
am 26.05.2024 18:26

Geschäftsführerin Vera Immitzer,
danke für Ihre Suderei, bevor wir das "lösen" haben wir, wie z.B.: beim hochsubventionierten (unsinnigen) PV-Netzausbau dringender Aufgaben!

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peai (2 Kommentare)
am 26.05.2024 17:57

Typisch Österreich, viel Behörde, 9 Entscheidungsträger, extreme Kosten, Staat fast nicht mehr finanzierbar, sprich Bananenrepublik!

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spoe (13.955 Kommentare)
am 26.05.2024 18:27

Na klar, in jedem Bundesland gibt es andere Rahmenbedingungen und Voraussetzungen.

Nur Sozis wollen ungerechte Gleichmacherei.

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azways (5.896 Kommentare)
am 26.05.2024 18:38

Richtig !

Die die abzocken wollen nämlich nichts leisten - ganz im Sinne der ÖVP !

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azways (5.896 Kommentare)
am 26.05.2024 18:37

Was können eigentlich die Bananen dafür ?!?!?!

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altheli (380 Kommentare)
am 27.05.2024 08:27

Also… ganz ehrlich…. ich bin letztendlich froh darüber das nicht alles in Wien vom Bobostan-Schreibtisch aus entschieden werden kann.
Auch wenn die dzt Lösung nicht die beste Lösung ist.
Für mich wäre die beste Lösung eine Demokratie nach Schweizer Vorbild…. dafür sind jedoch die Österreicher bei weitem nicht reif genug… da wir großteils in einer „Nanny-Gesellschaft“ leben… anstatt selbst für sich zu sorgen und etwas zu bewegen soll alles der „Staat“ zahlen, erledigen…. ist ja viel bequemer so…. oder nicht?

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