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Flüchtlinge fassen am Arbeitsmarkt nur langsam Fuß

Von OÖN, 15. Dezember 2023, 15:42 Uhr
Flüchtlinge haben Schwierigkeiten, einen Job zu finden. Bild: Volker Weihbold

WIEN. Flüchtlinge brauchen knapp drei Jahre, um in Österreich einen Job zu finden – länger als andere Migranten.

Das ist eine Erkenntnis eines Forschungsprojekts des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw). Untersucht wurde im Auftrag der Nationalbank (OeNB), wie die Integration von Geflüchteten, die in den Jahren 2015 und 2016 nach Österreich kamen, am Arbeitsmarkt verlaufen ist.

Die Arbeitssuche sei oft zäh, wenn, dann werde oft im Niedriglohnsektor gearbeitet, etwa in der Gastronomie oder als Essenszusteller. Auch wenn sowohl Geflüchtete als auch Migranten dieselben schlechten Einstiegsjobs haben, verharren Erstere länger im prekären Niedriglohnbereich. Im Durchschnitt sind sie acht Monate beschäftigt.

Empfehlungen der Forscher

Zumeist gelingt es den Geflüchteten nur sehr eingeschränkt, einen Arbeitsplatz zu finden, der ihren Qualifikationen entspricht. Entscheidend ist hierbei auch die Art der Jobsuche: Setzen Geflüchtete ausschließlich auf ihre ethnische Community, ist der berufliche Abstieg gegenüber dem letzten Job im Herkunftsland oft besonders groß.

Das Forschungsprojekt empfiehlt vor allem einen erleichterten Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt, um Geflüchtete schneller in Beschäftigung zu bringen. Zudem sollten die Anstrengungen zur Anerkennung von Qualifikationen aus dem Heimatland ausgeweitet werden. Darüber hinaus plädiert das Institut für einen besseren Zugang zu Psychotherapie, denn jeder dritte bis vierte Flüchtling sei traumatisiert.

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8  Kommentare
8  Kommentare
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Gugelbua (32.276 Kommentare)
am 07.01.2024 14:49

kein Wunder man sucht ja nach Fachkräften😉

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felixh (4.977 Kommentare)
am 22.12.2023 07:20

Warum auch? Geld, Iphone und Wohnung gratis

Ohne ausbildung?
Können teilweise nicht einmal in der eigenen Sprache lesen und schreiben

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Utopia (2.871 Kommentare)
am 16.12.2023 12:53

"sowohl Geflüchtete als auch Migranten"

Wann ist jemand Flüchtling, wann Migrant? Was ist der Unterschied?

Nach meinem Empfinden ist ein Flüchtling einer, der auf jeden Fall der Katastrophe in seinem eigenen Land entfliehen will. In welchem Nachbarland steht es so schlecht, dass soviele Menschen fliehen müssen um bei uns Schutz zu suchen?
Ein Migrant will unbedingt in ein bestimmtes Zielland, in unserem Fall nach Österreich.
Bitte liebe Redaktion, redet nicht von Flüchtlingen, bei uns gibt es nur Migranten.

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hbert (2.340 Kommentare)
am 15.12.2023 20:49

Die hoch ausgebildeten, die uns seit Jahren vorgegaukelt werden, gibt es einfach nicht.
keine Ausbildung, keine Kenntnis der deutschen Sprache, abendländische Werte nicht akzeptieren wollen
Und vor allem: warum sollten sie bei einer Vollversorgung selber arbeiten gehen. Die brauchen ja tlw. nicht einmal ihre eigene - kostenlose - Unterkunft auf Vordermann halten.
Regelmäßigkeit oder Pünktlichkeit sind ebenfalls meist ein Fremdwort!
Ich behaupte, die obigen Eigenschaften treffen auf die meisten Flüchtlinge zu. Und dann wird es einfach schwer.
Wenn nicht einmal Jugendliche die Autorität von Lehrerinnen / Frauen akzeptieren wollen, wie soll das dann im Berufsleben funktionieren?
Abendländische Werte und das Erlernen der deutschen Sprache sind das absolute Minimum für Integration. Wenn dieser Wille fehlt, ist selbst nach Asylrecht eben dieses verwirkt!
Aber Loswerden ist auch nicht, daher nicht unkontrolliert ins Land lassen.

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Schuno (6.671 Kommentare)
am 15.12.2023 16:32

Wundert mich nicht
Wenn 70% der deutschen Sprache nicht mächtig sind, weder in Sprache noch in Schrift

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fai1 (6.086 Kommentare)
am 15.12.2023 16:17

Artikel heute:

"Zumeist gelingt es den Geflüchteten nur sehr eingeschränkt, einen Arbeitsplatz zu finden, der ihren Qualifikationen entspricht."

Artikel vor 3 Tagen:

"Erhebungen des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) hätten ergeben, dass sieben von zehn Asylwerber alphabetisiert werden müssen."

Das verstehe ich natürlich voll und ganz.
Analphabetenjobs gibt es nicht so viel.

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RainerHackenberg (1.908 Kommentare)
am 20.01.2024 14:40

Sie lesen auch nur das, was Ihre Vorurteile bestätigt. Was ist denn mit dem Satz:
"Das Forschungsprojekt empfiehlt vor allem einen ERLEICHTERTEN ZUGANG zum österreichischen Arbeitsmarkt, um Geflüchtete schneller in Beschäftigung zu bringen. "
Woher wissen Sie so gut, dass diese Menschen nicht arbeiten wollen? Haben Sie so viele in Ihrem Bekanntenkreis?

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ECHOLOT (8.917 Kommentare)
am 15.12.2023 16:08

Warum solltens auch arbeiten? Kommen auch so gut über die Runden dank dem Geld was man ihnen nachschmeisst! und so mancher "Nebenerwerb" ist Recht lukrativ....

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