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Handels-KV: Arbeitgeber bieten 5 Prozent plus 800 Euro Einmalzahlung

Von nachrichten.at/apa, 16. November 2023, 12:23 Uhr
Handel KV
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Handel demonstrieren für mehr Geld - wie hier in Wien. Bild: ROLAND SCHLAGER (APA)

WIEN. Im Feilschen um einen Gehaltsabschluss für über 430.000 Handelsangestellte haben die Arbeitgeber in der dritten Runde nun ein Angebot vorgelegt.

Sie bieten unabhängig von der Gehaltsstufe ab 2024 ein Plus von 5 Prozent an und zusätzlich eine Einmalzahlung von 800 Euro, gab die Wirtschaftskammer am Donnerstag zu Mittag bekannt. Die "Teuerungsprämie" sei abgabenfrei, wodurch die Beschäftigten mehr Nettoeinkommen bekommen würden.

Die Forderung der Gewerkschaft ist mit 11 Prozent Gehaltsplus unverändert. Einmalzahlungen lehnen die Arbeitnehmervertreter ab. Einmalzahlungen statt einer nachhaltigen Erhöhung wären in einem Jahr mit hoher Inflation "ein sehr schlechtes Geschäft, weil ein Beschäftigter dadurch zehntausende Euro im Lebenseinkommen verlieren würde", hatte die Vorsitzende der Gewerkschaft GPA, Barbara Teiber, im Vorfeld eingeräumt.

"Für einen Kaufkraftzuwachs braucht es Abschlüsse über der Teuerungsrate"

Die Arbeitgeber sehen die Forderung der Gewerkschaft nach einem Gehaltsplus von 11 Prozent mit ihrem Angebot beim Einstiegsgehalt erfüllt. Laut Berechnungen der Händler entspricht das Angebot dort einem Plus von 11,13 Prozent. In höheren Gehaltskategorien (2.500 bis 3.000 Euro Bruttogehalt pro Monat) würde das Plus ab nächstem Jahr 8,79 Prozent bzw. 8,16 Prozent betragen.

Während die Preise im Schnitt seit 2016 um 30,7 Prozent erhöht wurden, seien die Löhne durchschnittlich nur um 24,7 Prozent gestiegen, im Handel um 22,6 Prozent, so Jakob Sturn, Ökonom am Momentum Institut. "Damit den Beschäftigten ihr verfügbares Einkommen aufgrund der gestiegenen Preise nicht wegschmilzt, empfiehlt das Momentum Institut die Löhne zumindest um die rollierende Inflation zu anzupassen. Für einen Kaufkraftzuwachs braucht es Abschlüsse über der Teuerungsrate", heißt es vom gewerkschaftsnahen Institut.

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33  Kommentare
33  Kommentare
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2good4U (18.210 Kommentare)
am 17.11.2023 08:28

Da die anrechenbare Inflation bei 9,6% liegt müsste es lauten: "Handel bietet -4,6% + 800€ Einmalzahlung".

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radfahrer1 (296 Kommentare)
am 17.11.2023 07:50

Diesen Abzockern, die sich Arbeitgeber nennen dürfen gehöt so eine Watschn in Form einer Niederlegung von Arbeit...und zwar von ALLEN Angestellten, solange sie keine gscheite Erhöhung bekommen!!

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felixh (4.976 Kommentare)
am 17.11.2023 07:27

bleibt am 8. Dezember zu Hause

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tradiwaberl (15.704 Kommentare)
am 16.11.2023 14:49

@HumpDumbSPODonMartin....

Aktueller VPI ist nicht gleich rollierende Inflation über den Betrachtungszeitraum.

Eine niedrige Inflation jetzt wird natürlich bei den KV-Verhandlungen 2024 berücksichtigt.
Aber über das vergangen Jahr hat es eine Inflation von 9,6% gegeben... und die kann auch eine aktuelle niedrige Inflation nicht wegzaubern.
Wer das nicht checkt, der sollte sich nochmal schlau machen.

(wobei ich mir bei Ihnen sicher bin, DASS sie es wissen, aber sie hier ja nur WKO-Propaganda betreiben und negative Stimmung gegen die böse Gewerkschaft machen wollen)

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t.a.edison (2.547 Kommentare)
am 17.11.2023 09:03

Sinnlos, das checkt das türkise Kampfposterindividuum sowieso ned. Einfach damit abfinden, des diesem Individuum einfach fad ist im Schädel und es am liebsten die Sklaverei wieder einführen möchte.
In Zukunft einfach SÄMTLICHE Förderungen etwaige Pandemiehilfen aus dem Steuertopf streichen, welcher ja mehrheitlich nur von Arbeitnehmern gefüllt wird!

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HumpDump (5.050 Kommentare)
am 16.11.2023 14:39

"Für einen Kaufkraftzuwachs braucht es Abschlüsse über der Teuerungsrate"

Die Teuerungsrate liegt bei 5-6%.

Quelle:
https://www.statistik.at/statistiken/volkswirtschaft-und-oeffentliche-finanzen/preise-und-preisindizes/verbraucherpreisindex-vpi/hvpi

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Natscho (4.951 Kommentare)
am 16.11.2023 15:05

Auch hier, lieber Multi-Nicker (warum die ÖNN es dulden, dass du mit KLETTERMAXE/DONMARTIN/SPOE/HUMPDUMP usw gleichzeitig postest, verstehe ich nicht)

Die Inflation wurde von beiden Seiten außer Streit gestellt. Und wie immer ist es die rollierende Inflation der letzten 2 Jahre

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tradiwaberl (15.704 Kommentare)
am 16.11.2023 15:19

dieses Phänomen gibts schon seit vielen Jahren, dass diese Poster immer zeitlich auffällig das gleiche Posten und sich "gegenseitig" Herzerln.
Warum die OÖN gegen solche Manipulationen nicht vorgeht hab ich noch nie verstanden, erwarte mir aber hier auch keine Verbesserungen mehr... offensichtlich will man das aus bestimmten Gründen nicht, obwohl man sich wohl bewusst ist, was hier abgeht und woher der Wind weht....

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2020Hallo (4.453 Kommentare)
am 16.11.2023 13:36

<<<<<<< 5 Prozent >>>>>😂🤣😂🤣😭😭😭😭👎

Ein Sprichwort:

„Ist der Handel noch so klein bringt er mehr als Arbeit ein“ !

Und die Leute an der Kassa oder im Lager sollen verhungern? 🙈🙈🙈

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linzerleser (3.645 Kommentare)
am 16.11.2023 13:30

In solchen wirtschaftlich ganz schweren Zeiten wo viele Firmen schon überlegen abzuwandern ein sehr gutes Angebot oder ?

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2020Hallo (4.453 Kommentare)
am 16.11.2023 13:38

Ja der Handel soll abwandern - etwa ins Russenland? 😳🙈😂🤣

Wie soll das gehen bitte ?

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HumpDump (5.050 Kommentare)
am 16.11.2023 13:42

Abwandern ins "Internet", also online und die Händler sitzen dann in Deutschland, Tschechien oder Polen mitsamt der nahezu perfekten Lieferlogistik.

Lebensmittel und täglicher Bedarf werden kaum abwandern, aber da gibt es dafür einen enormen Wettbewerb durch eine extrem Händlerdichte.

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Natscho (4.951 Kommentare)
am 16.11.2023 13:47

Ein Betrieb, der nur mit Hungerlöhnen bestehen bleiben kann, ist ein Zombieunternehmen und darf gerne der Marktbereinigung zum Opfer fallen.

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HumpDump (5.050 Kommentare)
am 16.11.2023 14:40

Na, dann kündigen oder wechseln!
Hungerlöhne sind relativ, manche haben eben einen zu großen Hunger.

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Natscho (4.951 Kommentare)
am 16.11.2023 15:07

Nein, Solidarität und mehr Lohn für alle.
Davon profitieren die Arbeiter und Angestellten mehr, als wenn jeder gegen die Übermacht der Arbeitgeber alleine kämpfen muss (einfache Spieltheorie)

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eg3006 (1.360 Kommentare)
am 16.11.2023 13:49

Der Handel überlegt überhaupt nicht abzuwandern, sondern hat sich die letzten zwei Jahre eine goldenen Nase verdient?

Sie wissen nicht recht wovon sie reden, oder?

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2good4U (18.210 Kommentare)
am 16.11.2023 12:59

Wenn man bedenkt, dass die Arbeitnehmer im Handel vor wenigen Jahren mit 1,45 oder 1,5% den Arbeitgebern echt weit entgegen gekommen sind.

Und jetzt wird man derart verarscht...

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HumpDump (5.050 Kommentare)
am 16.11.2023 13:19

Verarschen tun sich alle selbst, welche die schlechte Situation und die wenig optimistischen Aussichten im stationären Handel nicht sehen können oder wollen.

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Coolrunnings (2.143 Kommentare)
am 16.11.2023 13:30

@Humpi: Die großen Handelsketten (bei denen es in Ö viel zu wenig Mitbewerb gibt) haben sich seit 2020 eine goldene Nase verdient,und stampfen deswegen einen neuen Hofer,Lidl,Spar nach dem anderen aus dem Boden, weil sie im Geld schwimmen....aber Ihren Angestellten vergönnt man nichts. Also wer ver..scht hier wen ?

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DonMartin (7.510 Kommentare)
am 16.11.2023 13:40

Die Lebensmittelhändler zahlen relativ gut im Vergleich zu den anderen Bereichen, wo nicht so sicher und gut verdient wird.

5% plus Einmalzahlung ist bei 5-6% Teuerung nicht so, finde ich.

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Duc (1.593 Kommentare)
am 16.11.2023 12:53

Eine Schweinerei so ein Angebot. Vor 2 Jahren haben Sie noch Applaus bekommen und jetzt werden diese Leute so richtig beschi...en. Diese ÖVP ( Mahrer hat 15 Posten ) mit dieser Gier gehören verjagt bei den nächsten Wahlen.

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HumpDump (5.050 Kommentare)
am 16.11.2023 13:22

Die ÖVP kann nichts dafür, dass es für den stationären Handel nicht sehr rosig aussieht.

Seit Jahren braust die Online-Konkurrenz drüber. Da helfen höhere Löhne genauso wenig wie die Behinderung der Online-Wettbewerber, denn das führt nur dazu, dass Österreich dann in allen Bereichen hinten ist.

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zh66 (208 Kommentare)
am 16.11.2023 13:38

Die ÖVP ist verantwortlich für die hohe Inflationsrate ergo die geforderten Erhöhungen

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HumpDump (5.050 Kommentare)
am 16.11.2023 13:43

Eh klar, der Klassenfeind ist für alles schuld.

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Natscho (4.951 Kommentare)
am 16.11.2023 13:59

Nein, die unfähige und korrupte ÖVP ist schuld

und sogar das WIFO sieht in den Gießkannenhilfen einen Inflationtreiber:
https://www.derstandard.at/story/2000142799971/wifo-chef-felbermayr-fuer-staatshilfen-aber-ohne-giesskanne

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radfahrer1 (296 Kommentare)
am 17.11.2023 07:52

An diesem ganzen Wahnsinn ist nur die ÖVP verantwortlich!!!

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2good4U (18.210 Kommentare)
am 16.11.2023 12:35

Das "Angebot" ist eine Frechheit, und mit der Vorrechnung dass das eh 11% seien zeigen sie uns nur für wie dumm sie und halten.

Wenn es 5% sind und die Einmalzahlung somit 6% ausmacht bedeutet das + 11% fürs nächste Jahr. Mag sein.
Was aber nicht erwähnt wird dass es -6% für das übernächste Jahr bedeutet!

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Natscho (4.951 Kommentare)
am 16.11.2023 12:38

Es ist echt bedenklich, wohin die ÖVP geführte WKO und IV die Sozialpartnerschaft hinführt.
Es ist kein Respekt mehr für die Arbeiter und Angestellten in diesem Land da.
Und dann Stellt sich der Nehammer hin und sagt "Leistung muss sich wieder lohnen"
Eine Verhöhnung

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tradiwaberl (15.704 Kommentare)
am 16.11.2023 12:56

Er sagt ja leider nicht dazu, für wen sie sich lohnen muss.

Meinen tut er all die Benkos und Pierers im Land...

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HumpDump (5.050 Kommentare)
am 16.11.2023 13:18

Es ist echt bedenklich, wenn ständig die ÖVP und die WKO angeführt werden, wo diese damit nichts zu tun haben.

Dem Handel geht es größtenteils nicht besonders gut und die Personalkosten sind ein wesentlicher Teil neben den Miet-/Pacht-/Lagerkosten. Man kann die Realität verweigern oder sich dieser stellen, aber mit dem Großteil des stationären Handel geht es seit Jahren bergab und dementsprechend werden die Gehälter nicht massiv ansteigen können. Ist nicht gut, aber Realität.

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Natscho (4.951 Kommentare)
am 16.11.2023 13:47

Nehammer hat im Bonzenvideo selbst zugegeben, Druck auf die Sozialpartner für niedrige Lohnabschlüsse auszuüben.
Dass die WKO das beiwagerl der ÖVP ist (oder eigentlich umgekehrt) ist auch hinlänglich bekannt.
Und mit dem Freund der Familie, Harald Mahrer mit 7 gutdotierten Posten ist auch jeder gut bekannt.

Also ja, es ist die ÖVP, die die WKO und IV zu solch Respeklosigkeiten ermutigt.

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HumpDump (5.050 Kommentare)
am 16.11.2023 14:42

Welche Position hat die WKO bei den Lohnverhandlungen?

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tradiwaberl (15.704 Kommentare)
am 16.11.2023 14:51

z.b. dumme Stimmungsmache mittels Trollaccounts im OÖN-Forum

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