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Erneuter Zahlungsaufschub für Evergrande

Von nachrichten.at, 04. Dezember 2023, 16:21 Uhr
Er bringt die Börsen ins Wanken von Susanne Dickstein
Evergrande-Gründer Xu Jiayin, in China bekannt unter seinem kantonesischen Namen Hui Ka Yan. (APA) Bild: APA/AFP/STR

HONGKONG. Bis 29. Jänner muss der taumelnde chinesische Immobilienkonzern einen Sanierungsplan vorlegen

Sinnbildlich für die Krise in der Immobilienbranche steht nicht nur die Signa-Gruppe, mit der der Tiroler Unternehmer Rene Benko die bisher größte Pleite in Österreichs Wirtschaftsgeschichte hingelegt hat, sondern auch der Konzern China Evergrande.

Im September 2021 tauchten beim chinesischen Immobilienentwickler erste Liquiditätsprobleme auf, seither ringt das Unternehmen um seinen Fortbestand. Nun hat Hongkongs Oberstes Gericht Evergrande erneut Aufschub für den Sanierungsplan eingeräumt. Richterin Linda Chan vertagte die Entscheidung auf 29. Jänner, berichteten mehrere Medien am Montag.

Dem mit umgerechnet mehr als 300 Milliarden US-Dollar (rund 275,7 Milliarden Euro) verschuldeten Bauträger aus Südchina droht die Abwicklung. Gläubiger aus dem Ausland hatten vor Gericht geklagt, weil der Konzern bereits mehrfach Zahlungen verpasst hatte. Chan hatte bei der zurückliegenden Verhandlung bereits gesagt, dass dies der letzte Aufschub sei und sie sehr wahrscheinlich einer Abwicklung stattgeben würde, wenn China Evergrande keinen Sanierungsplan mit den Gläubigern finde.

Ermittlungen gegen den Gründer

Den Berichten zufolge hatten die Anwälte des in Hongkong börsenotierten Konzerns nun aber in Aussicht gestellt, in den kommenden Wochen eine Einigung mit den Kreditgebern zu finden. Mit einer Abwicklung würde etwa ein Insolvenzverwalter das Unternehmen zu Geld machen und damit die Gläubiger ausbezahlen. Einige Experten sind der Meinung, dass eine Abwicklung den Gläubigern weniger Geld zurückbringen würde als eine Sanierung. Damit argumentierte den Berichten zufolge auch China Evergrande vor Gericht. Der Konzern will bereits seit 2022 einen Restrukturierungsplan vorlegen, was bisher immer scheiterte. Gegen seinen Gründer, den einst reichsten Chinesen Hui Ka Yan, ermitteln die chinesischen Behörden.

Wie viele andere Immobilienkonzerne steckt Evergrande in der Krise, weil die Einnahmen sinken, weniger staatliche Unterstützung fließt und die Kreditzinsen steigen.

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