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Bundesanleihen-Auktion - Heimische Papiere werden gut nachgefragt

Von nachrichten.at/apa, 04. Juni 2024, 13:21 Uhr
Staatsschulden stiegen seit 2020 stärker als in zwölf Jahren davor
Markus Stix, Chef der Bundesfinanzierungsagentur

WIEN. Die Republik Österreich hat sich am Dienstag über die Aufstockung zweier Bundesanleihen gut 2 Mrd. Euro an den Finanzmärkten geholt.

Die Papiere waren bei den Investoren gut nachgefragt. Das siebenjährige Papier (mit einer Restlaufzeit von sechs Jahren) war bei der heutigen Auktion 2,11-fach überzeichnet, die zehnjährige Benchmark-Anleihe wies eine bid-cover-ratio von 2,22 auf.

"Wir sind stolz und froh, dass wir nach Deutschland und Frankreich der Staat mit der dritthöchsten bid-cover-ratio im Euroraum sind", sagte der Geschäftsführer der Österreichischen Bundesfinanzierungsagentur (OeBFA), Markus Stix, zur APA. Österreich sei ein gern gesehener Anbieter.

Zuverdienst und Liquiditätsprämie

Unterstützend wirkt bei der Nachfrage auch der Zinsabstand zu Deutschland. Denn für die Investoren ist es quasi ein Zuverdienst, für die Republik ist der Spread hingegen eine Liquiditätsprämie, die das Land für ihre Anleihen mit deutlich kleineren Volumina als Deutschland zahlen muss. Im Vergleich zum Vormonat hat sich der Zinsabstand der zehnjährigen Anleihe zur deutschen Benchmark-Anleihe kaum bewegt - er liegt bei 46 Basispunkten, nach 47 Basispunkten bei der Auktion im Vormonat.

Die Emissionsrendite für die 10-jährige Anleihe lag am Dienstag bei 3,013 Prozent, nach 2,905 Prozent bei der Aufstockung im Mai. Die Rendite für das siebenjährige Papier lag bei 2,905 Prozent. Der Mai sei im Vorfeld der am Donnerstag erwarteten Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) von Volatilität bei den Anleihekursen geprägt gewesen, so Stix. Am Markt wird weitgehend von einer Zinssenkung um 25 Basispunkte ausgegangen. Wie es danach weitergeht - eventuell könnte die EZB über den Sommer eine Pause bei den Zinssenkungen einlegen - darüber herrscht noch Uneinigkeit unter den Marktteilnehmern.

Die OeBFA managt die Finanzschulden des Bundes. Darüber hinaus bietet sie auch eine Rechtsträgerfinanzierung für die Bundesländer, die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) oder die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB Infrastruktur) an.

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