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Boeing-Ingenieur warnt vor Lücken im Flugzeug

Von nachrichten.at/apa, 17. April 2024, 15:27 Uhr
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Der "787 Dreamliner" vom US-Flugzeugbauer Boeing Bild: LOGAN CYRUS (AFP)

WASHINGTON. Whistleblower fordert vorübergehende Stilllegung des Dreamliners 787, der Hersteller weist die Kritik zurück.

Mit Spannung erwartet wurde am Mittwochabend die Aussage von Sam Salehpour im US-Senat. Vor der Kongressanhörung forderte der Boeing-Ingenieur im Interview mit NBC News eine Stilllegung des Dreamliners 787, eines der wichtigsten Langstrecken-Verkehrsflugzeuge des US-Herstellers.

Salehpour warnte, das Flugzeug könnte auseinanderfallen und "zu Boden stürzen". Boeing habe seine wiederholten schwerwiegenden Warnungen zur Sicherheit und Qualitätskontrolle beim Zusammenbau der Modelle 777 und 787 ignoriert. Der Konzern wies die Anschuldigungen zurück.

"Wesentliche" Sicherheitsmängel wiesen fast 1500 Flugzeuge auf, sagte der Ingenieur, der seit mehr als zehn Jahren bei Boeing an den beiden Modellen arbeitet. Abgekürzte Arbeitsvorgänge bei der Montage des Dreamliners 787 hätten übergroße Lücken zwischen verschiedenen Flugzeugteilen zur Folge gehabt. Diese Lücken könnten zu vorzeitiger Materialermüdung und "unsicheren Konditionen des Flugzeugs mit potenziell katastrophalen Unfällen führen". Salehpour zufolge wurden "Boeing-Ingenieure unter Druck gesetzt, nicht genau hinzuschauen".

Pannenserie seit einigen Jahren

Boeing-Chefingenieur Steve Chisholm gab hingegen an, 671 Maschinen des Typs hätten ihre Inspektionen nach sechs Betriebsjahren absolviert. Bei keinem Flugzeug habe es Probleme oder Anzeichen von Materialermüdung am Rumpf gegeben. Die Ergebnisse seien durch die US-Luftfahrtbehörde FAA abgesegnet. Diese betonte, sie gehe den Hinweisen des Whistleblowers "in vertiefter Weise nach".

Den US-Flugzeughersteller beschäftigt seit Jahren eine Pannenserie – unter anderem mit einer herausgerissenen Tür und einem verlorenen Reifen während des Flugbetriebs. Konzernchef Dave Calhoun verlässt Boeing mit Jahresende.

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2  Kommentare
2  Kommentare
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nichtschonwieder (8.728 Kommentare)
am 17.04.2024 18:27

Boing ist schon lange nicht mehr das, was es einst war.
Billig produzieren, teuer verkaufen.

Auch da werden sich die Chinesen etwas einfallen lassen.....

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Coolrunnings (2.049 Kommentare)
am 17.04.2024 18:39

Boeing ist ein (negatives )Paradebeispiel ,wie man aus einer einstigen Ingenieurs und Technik Firma mit vielen Innovationen, zu einer quartalsgetriggerten Finanzgesellschaft umwandelt. Statt Technikern haben Finanzer und Marketingfuzzis das Management übernommen.....mit bekanntem Output. Heute nur mehr ein Schatten des einstigen Teich-Giganten.

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