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Bereitschaft zu Heizungstausch ist groß

Von Ulrike Rubasch, 27. Februar 2024, 12:00 Uhr
Pelletsheizung ist eine Möglichkeit für Haushalte, die jetzt noch Gas oder Öl verheizen.
Pelletsheizung ist eine Möglichkeit für Haushalte, die jetzt noch Gas oder Öl verheizen.

WIEN. Mehr als die Hälfte der Eigenheimbesitzer will die Heizung tauschen , sagt proPellets Austria auf Basis einer Umfrage von TQS Research & Consulting. Doch viele wissen noch nicht, dass seit 1. Jänner 2024 neue günstige Förderrichtlinien gelten.

In Österreich sollten 1,2 Millionen Heizungen erneuert werden, weil sie noch fossile Brennstoffe verheizen. Seit 1. Jänner 2024 erhalten Haushalte rund 75 Prozent Förderung beim Umstieg von ihrer Öl- und Gasheizung auf eine umweltfreundliche Pelletheizung oder Wärmepumpe.

Jeder zweite Eigenheimbesitzer ist wechselwillig, Jeder fünfte will sogar in den nächsten zwei Jahren umstellen, sieben von zehn in den nächsten fünf Jahren, so die Erhebung von Anfang Februar.

Das Problem dabei: Von den Wechselwilligen fühle sich jeder zweite nicht gut informiert. Ein Drittel der Immobilienbesitzer hat von den 75 Prozent Förderung noch nichts gehört, was besonders problematisch ist, da für die Mehrheit der Hausbesitzer die Leistbarkeit eine große Hürde ist.

"Der oberste Schmerz für Hausbesitzer bei der Heizung sind die zu hohen Brennstoffkosten", nennt der Verband das Hauptmotiv für eine Umstiegsbereitschaft. Die Hälfte der befragten Hausbesitzer heizt noch mit einer Erdgas-Zentralheizung oder einer Öl- bzw. Flüssiggas-Zentralheizung. Ausschlaggebende Motive, die von Personen genannt werden, die an einen Heizungstausch denken, sind Kosteneinsparungen (96%), ein niedrigerer Wartungsaufwand (94%) und eine schnelle Installation (91%).

Hohe Nachfrage bei Heizungsherstellern

Ökofen-Chef Stefan Ortner berichtete  in einer Pressekonferenz am Dienstag Vormittag von einer hohen Dynamik, die mit den hohen Förderungen wieder in den Markt eingezogen ist. "Wir haben heuer schon fast so viele Anfragen wie im gesamten vergangenen Jahr" bezüglich Pelletsheizungen. Er wünscht sich vom Endkunden sich "ohne Panik aber mit Plan" an die Heizungshersteller zu wenden. Nach Registrierung bei diversen Förderplattformen habe man mehrere Monate Zeit für die Umsetzung des Heizungstausch-Projekts.

Die Kosten bewegten sich je nach Haus und Heizung  zwischen 22.000 und 34.000 Euro - davon werde noch die Förderung abgezogen, so Ortner. "Wenige Tausend Euro bleiben am Ende übrig."

Eine Pelletsheizung spare gegenüber einer fossilen Heizung 170 Tonnen CO2, das sei die Hälfte von einem Verzicht auf ein Verbrenner Auto mit 15.000 km/Jahr, sei also für den Klimaschutz sehr sinnvoll.

Förderrechner

Ein Förderrechner auf www.propellets.at soll helfen, die Entscheidung für einen Heizungstausch auch finanziell gut darzustellen. Je nach Bundesland ist die Förderung verschieden, das wird in diesem Förderrechner berücksichtigt.

 

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Autorin
Ulrike Rubasch
Redakteurin Wirtschaft
Ulrike Rubasch
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29  Kommentare
29  Kommentare
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Federspiel (3.495 Kommentare)
am 28.02.2024 15:25

Haben die alte Lu/Wa - Wärmepumpe vor 2 Jahren gegen eine neue getauscht.
Förderung: NULL
Warum?
Weil ich mir ein nicht zertifiziertes (sehr wohl aber CE - gekennzeichnetes!) Gerät aus
CHINA gekauft habe, das einen Faktor 10 weniger kostet, als würde ich mir eine Pumpe der großen "deutschen" oder österreichischen Hersteller kaufen.
Laut dem Heizungstechniker, welcher schon dutzende dieser Pumpen verkauft hat,
verbauen ALLE Hersteller dieselben Bauteile und so eine Pumpe ist keine Raketentechnik.
In meiner ist z.B. auch eine Grundfoss Pumpe und ein Ingersoll Kompressor verbaut.
Eine nette Designerhaube mit Logo macht dann den Preis.

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watergate2000 (1.470 Kommentare)
am 28.02.2024 12:31

Total überfördert!

Mir egal, ich hol die Förderung trotzdem ab. :D

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angleitner3 (305 Kommentare)
am 27.02.2024 17:26

Jetzt fördert man Heizungen bis 75%, Eigentlich müssten die Verantwortlichen Politiker alle wegen Verschwendung angezeigt werden. Wieso wird das gemacht? Man konnte sich in der Regierung nicht auf ein Verbot von Öl bzw. Gasheizung einigen. Heuer ist Wahljahr.
Was ist aber mit Hausbesitzern die seit Jahrzehnten schon eine umweltfreundliche Heizung haben und einen Heizungstsusch wegen dem Alter benötigen. Diese sind die Deppen .

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mandimandi1 (270 Kommentare)
am 27.02.2024 19:50

genau. Die vorausschauend agiert haben, werden jetzt bestraft. Wie sieht es mit einer 20 Jahren alte Pelletsheizung aus? Wird da der Kesseltausch auch gefördert?
Die Träumer, die eine billige Gastherme oder einen Ölkessel installiert haben - wenn ich an die Heizölwerbung denke bekomme ich einen langen Hals - werden für deren Unvermögen belohnt .....
Es ist zum Kotzen!

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detti (1.791 Kommentare)
am 27.02.2024 20:08

@mandi: 100% Zustimmung. Alle die schon vor 20 Jahren umweltfreundlich unterwegs waren, fallen jetzt aus den Förder ungen. Voll fair, unsere Regierung eben .

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dachbodenhexe (5.660 Kommentare)
am 28.02.2024 12:28

@detti man könnte sagen, die Regierung fördert die Dummheit der Menschen!

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Philantrop_1 (172 Kommentare)
am 27.02.2024 17:24

Manche Details werfen aber wieder ein leichtes Zwielicht darauf:

Scheitholzheizungen werden beispielsweise am wenigsten gefördert, obwohl sie am umweltschonendsten sind.
Aber damit macht die Industrie weniger Gefschäft als mit Pellets- o. Hackgutheizungen, für die mehr Ausstattung à la Speicherbau und mehr Maschineneinsatz bei der Herstellung nötig sind.
Holzscheiterproduktion involviert mehr (gesunde) Handarbeit, das bringt der Industrie weniger.

Zudem ist die Förderung weit übertrieben - die Strebsamen, die sich ein solides Einkommen erkämpften, erhalten natürlich wieder deutlich weniger. Laut eine Prospekt bekommen einkommensschwache sogar bis zu 100 Prozent der Kosten - klar von unseren Steuergeldern!

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Philantrop_1 (172 Kommentare)
am 27.02.2024 17:25

...einem Prospekt...Einkommensschwache...

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gerald160110 (5.612 Kommentare)
am 27.02.2024 16:59

Wir haben auch die alte Heizung gegen eine neue Gasheizung getauscht und voll zufrieden damit

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ej1959 (1.950 Kommentare)
am 27.02.2024 14:32

Da kann die Bereitschaft leicht gross sein wenn einem die neue Heizung zu 75% oder mehr der Staat zahlt.
Einen Zuschuss lass ich mir eingehen aber in einer solchen höhe, nur das wir österreicher das Weltklima retten, ist mmg eine Verschwendung von Steuermittel.

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Zonne1 (3.651 Kommentare)
am 27.02.2024 14:40

Da gehts nicht ums „Weltklima retten“ , sondern um Arbeitsplätze in Österreich

Das eingesetzte Geld bleibt in Österreich, und muss nicht an Putin oder die Ölscheichs ins Ausland überweisen werden

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ej1959 (1.950 Kommentare)
am 27.02.2024 14:49

so ein blödsinn

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Zonne1 (3.651 Kommentare)
am 27.02.2024 14:58

Sie haben vollkommen Recht - es wäre Blödsinn, Heizöl von den Ölscheichs zu kaufen, und Russen-Gas um damit deren Kriege zu finanzieren.
Da ist es doch viel klüger, wenn man österreichisches Brennholz und Pellets, in österreichischen Heizkesseln verheizt.

Österreich hat viele Kesselerzeuger die auch ins Ausland liefern, da hängen viele Arbeitsplätze dran

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camouflage (1.287 Kommentare)
am 27.02.2024 17:44

Schmarrn.

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19josef66 (165 Kommentare)
am 27.02.2024 13:55

Schon sehr eigenartig. Diese Branche überfördert man(fast) zu Tode. Da werden zum Teil drei Jahre Ölheizungen getauscht, weils ja so extrem gefördert wird, was ist aber mit den anderen Gewerken? Die stehen derzeit ziemlich verzweifelt da,weil sie keine Aufträge mehr erhalten!
Ein bisserl Hirn einschalten und mehr Weitblick wäre aus meiner Sicht bei Frau Gewessler angebracht.

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Zonne1 (3.651 Kommentare)
am 27.02.2024 15:02

Wenn jemand vor drei Jahren noch eine fossile Ölheizung eingebaut hat, DANN dem armen Tropf wirklich der Weitblick gefehlt

Heizöl war vor 20 Jahren schon ein Auslaufmodell

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Ottokarr (1.722 Kommentare)
am 27.02.2024 19:44

Meine ist 8 Jahre alt. Hat damals 8500 Euro gekostet -Förderung 3000 - Geld von der Versicherung alte hatte Blitzschlag 1800 Euo=3700Euro! Keine 30000 wie Hackgutheizung + 20000 für Bunker !

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Tebasa1781 (326 Kommentare)
am 28.02.2024 16:18

und was kostet sie heute?

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Orlando2312 (22.311 Kommentare)
am 27.02.2024 19:43

Wer im letzten Jahrzehnt sich eine Ölheizung hat aufquatschen lassen, der fällt sicher auch auf die Nigeria-Connection rein.

SSKM

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DonMartin (7.488 Kommentare)
am 27.02.2024 13:50

Die wahre Bereitschaft zum Heizungstausch erkennt man erst an den erteilten Aufträgen.
Alles andere nennt man Interesse am Heizungstausch.

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Bergbauer (1.768 Kommentare)
am 27.02.2024 13:17

Gerade in ländlichen Gebieten wäre doch eine Nahwärme viel sinnvoller als viele Pelletöfen. Hier vermisse ich eine offensive Initiative

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Natscho (4.264 Kommentare)
am 27.02.2024 13:52

Würde auch die massive Luftbelastung reduzieren.
Durch viele falsch beheizte Kachelöfen und Kamine ohne Feinstaubfilter ist die Luftqualität in manchen ländlichen Gebieten schlechter als in den Städten im Winter.

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user_0815 (1.781 Kommentare)
am 27.02.2024 14:33

und kostengünstig

Ich heize meine ~70m² Wohnung (BJ2016) mit 500€ im Jahr mittels Nah/Fernwärme.

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pellets (317 Kommentare)
am 27.02.2024 13:16

Spitzenidee mit der großzügigen Förderung für Pelletheizung - dann klettert der Preis endlich wieder über 600 € pro Tonne.

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mandimandi1 (270 Kommentare)
am 27.02.2024 19:53

die Pelletserzeuger haben gleich mit Champagner angestossen. Ein Fusel brauchen diese Leute damit nicht mehr zu trinken.....

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.218 Kommentare)
am 27.02.2024 12:57

Ein Systemfehler dabei ist, dass man neue Heizungssysteme in alte, ungedämmte Häuser einbaut. Üblicherweise sollte zuerst saniert und dann eine passgenaue Heizung reingestellt werden.

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Gamon (69 Kommentare)
am 27.02.2024 13:42

Richtig, aber erkläre das einen Politiker ....

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Zonne1 (3.651 Kommentare)
am 27.02.2024 13:54

Ja , die alten Häuser sind nicht ganz dicht

Deshalb gibts von der Regierung ja auch die Sanierungsförderungen zur Dämmung, Fenstertausch, usw

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camouflage (1.287 Kommentare)
am 27.02.2024 17:48

Eh klar.
Förderung
Förderung
Förderung
Förderung
Förderung
Förderung, das ist das Lieblingswort vieler Österreicher: innen geworden.

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