Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.
gemerkt
merken
teilen

Automatisierungsspezialist aus Traun ist pleite

Von Martin Roithner, 07. Februar 2024, 10:10 Uhr
Als Ursache für die Pleite wird die Corona-Pandemie genannt. Bild: Polarpx

TRAUN. Der HST Automotive GmbH mit Sitz in Traun ging das Geld aus. Betroffen sind 18 Dienstnehmer und rund 84 Gläubiger.

Darüber informierten die Gläubigerschutzverbände Creditreform, KSV1870 und AKV heute, Mittwoch. HST Automotive stellte am Landesgericht Linz den Antrag auf Eröffnung eines Konkursverfahrens. 

Das 2008 gegründete Unternehmen hat sich auf die Montage von Elektroanlagen und den Sondermaschinenbau spezialisiert. Als Ursachen für die Pleite werden die Folgen der Corona-Pandemie genannt. Die Auftragslage habe sich verringert, was zu Lieferkettenproblemen für Zukaufkomponenten führte. Preissteigerungen kamen dazu, Großaufträge blieben aus. 

Die Aktiva betragen rund 186.000 Euro (freies Vermögen), die Passiva rund 6,6 Millionen Euro (ohne nachrangige Forderungen). Eine Fortführung des Unternehmens ist nicht geplant.

mehr aus Wirtschaft

Gläubigerschützer: „In der Sache Signa ist nichts normal“

Köpferollen bei der Lufthansa: Vier der sechs Vorstände gehen

Wenn Briefmarkensammlungen zu Altpapier werden

Waldbesitzer fürchten ein "Bürokratiemonster"

Autor
Martin Roithner
Redakteur Wirtschaft
Martin Roithner
Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

5  Kommentare
5  Kommentare
Die Kommentarfunktion steht von 22 bis 6 Uhr nicht zur Verfügung.
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Peter1983 (2.224 Kommentare)
am 07.02.2024 16:07

186.000 vs. 6,6 Mio - erstaunlich, was alles möglich ist...

lädt ...
melden
espresso.perdue (683 Kommentare)
am 07.02.2024 15:04

Nun ja, nach über 10 Jahren Konjunktur mit Rückenwind, bläst erstmals wieder ein bisschen Gegenwind. Von einer Rezession sind wir eh noch weit entfernt. Aber es rutschen halt jetzt jene Firmen aus, die eh nur auf der Konjunkturwelle mitgeschwommen sind. Etwas Marktbereinigung ist sogar heilsam für jede Branche.

lädt ...
melden
Linz2013 (2.994 Kommentare)
am 07.02.2024 11:38

Ich kenne diesen konkreten Fall nicht und möchte dazu auch keine Einschätzung machen. Aber allgemein: Corona ist häufig eine billige Ausrede. Ich kenne zahlreiche Unternehmen, die schon vorher finanzielle Probleme hatten und die durch die üppigen Förderungen künstlich am Leben gehalten worden sind.

lädt ...
melden
dachbodenhexe (5.511 Kommentare)
am 07.02.2024 17:35

@Linz2013 es war nicht Corona sondern die von der Regierung verordneten überzogenen C- Maßnahmen welche die Wirtschaft so stark belastet haben.

lädt ...
melden
HumpDump (4.549 Kommentare)
am 08.02.2024 10:15

Im Bereich von Industrieanlagen waren die Corona-Auswirkungen massiver als es sich die meisten vorstellen können.

"Lieferkettenprobleme" klingt wie ein Schlagwort, bedeutet aber letztendlich, dass man die Waren für Projekte nicht geliefert bekam (oft über Monate oder mehr als 1 Jahr!) oder ein Projektpartner deshalb den Projektfortschritt bremste. Das gleicht einem fast 100%igen Umsatzausfall, völlig unverschuldet.

Und viele Projekte wurden ohnehin verschoben oder storniert. Besonders in der Autombilindustrie oder bei Zulieferern.

Die Politik hat wenig bis nichts damit zu tun, meine Meinung.

lädt ...
melden
Aktuelle Meldungen