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Mindestlohn von 1500 Euro würde 900 Mio. Euro kosten

Von nachrichten.at/apa, 10. Februar 2017, 14:30 Uhr
ÖGB-Chef Foglar: Regierung sollte die Zeit bis Herbst 2018 nützen
ÖGB-Präsident Erich Foglar Bild: APA/HERBERT PFARRHOFER

WIEN. Die Einführung eines Mindestlohns in Österreich in Höhe von 1500 Euro würde jährliche Mehrkosten von 900 Millionen Euro mit sich bringen. ÖGB-Präsident Erich Foglar hält diese hingegen für "überhöht".

Dies hat das Wirtschaftsforschungsinstitut EcoAustria errechnet, wie der neue "trend" berichtet. Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) kommt, nur auf die Vollzeitbeschäftigten bezogen, auf 200 bis 300 Mio. Euro pro Jahr, heißt es.

EcoAustria-Experte Tobias Thomas hat monatlich 1.500 Euro Mindestlohn auf die - fiktiven - Stundenlöhne heruntergerechnet und gelangt dem Bericht zufolge auf 8,67 Euro pro Stunde als Minimalentlohnung, die für alle Branchen und Tätigkeiten gelten würde. Demnach müssten 149.000 Vollzeit- und 207.000 Teilzeitbeschäftigte mehr Geld als jetzt bekommen - insgesamt 365.000 Arbeitnehmer oder rund 10 Prozent aller Unselbstständigen.

Die Wirtschaftskammer gehe bei ihren Kostenschätzungen nur von den Vollzeitbeschäftigten aus. In der WKÖ würden zwar angeblich detaillierte Berechnungen existieren, was die Wirtschaft zusätzlich auf den Tisch zu blättern hätte, aber darüber wolle man jetzt noch nicht reden. "200 bis 300 Millionen Euro pro Jahr werden es wohl sein", so Martin Gleitsmann, Chef der WKÖ-Abteilung für Sozialpolitik, laut "trend".

Profitieren von höheren Löhnen würde laut EcoAustria eine Reihe von Branchen. In der Gastronomie kämen demzufolge mehr als die Hälfte der gut 212.000 Beschäftigten auf diese Weise zu mehr Geld, bei den Gebäudereinigern wären es 24 Prozent, bei den weiblichen und männlichen Friseuren 19 Prozent, bei Taxifahrern und Lkw-Lenkern immerhin noch 14 Prozent.

Wirtschaftsforscher Thomas verweist auf das deutsche Beispiel, wo die Einführung des Mindestlohns in etlichen Branchen - etwa Transportgewerbe - Preiserhöhungen zur Folge hatte, weil die Unternehmen die gestiegenen Kosten weitergaben. So seien die deutschen Taxipreise im Schnitt um zwölf Prozent gestiegen, in einigen Regionen sogar um 20 Prozent.

"Mehr Mindestlohn würde zu einer Senkung der Anreize für Investitionen und neue Arbeitsplätze führen", wird Thomas zitiert: "Wo Preiserhöhungen unmöglich sind, wird sich das negativ auf die Beschäftigung auswirken." Für ÖGB-Chef Erich Foglar kann dem Magazin zufolge davon keine Rede sein: "Mindestlöhne in Branchenkollektivverträgen haben in der Vergangenheit gezeigt, dass dadurch die Anzahl der Jobs nicht sinkt."

Mit dem Ende Jänner aktualisierten Regierungsprogramm hat die SPÖ-ÖVP-Koalition den Sozialpartnern vorgegeben, sich bis Ende Juni zu Arbeitszeitflexibilisierung und Mindestlohn zu einigen - für Foglar zwei getrennte Themen, die nicht miteinander verknüpft werden sollten. Schaffen die für die KV-Verhandlungen zuständigen Sozialpartner bis 30. Juni keine Lösung, will die Regierung im dritten Quartal 2017 gesetzliche Regelungen vorlegen, wird angedroht. Von der Höhe her sieht der Gewerkschaftsbund abgesehen davon 1.500 Euro Mindestentlohnung nur als einen Zwischenschritt am Weg zu schon länger geforderten 1.700 Euro Mindestgage.

ÖGB-Chef: "Nicht nachvollziehbar"

ÖGB-Präsident Erich Foglar hält die vom Wirtschaftsforschungsinstitut EcoAustria errechneten 900 Mio. Euro an Zusatzkosten für einen Mindestlohn von 1.500 Euro für überhöht. "Die Berechnungen waren zu erwarten, denn EcoAustria ist ein sehr industrienahes Institut", sagte Foglar am Freitag zur APA. Auch die Schlussfolgerungen daraus, eine Schädlichkeit für Jobs, hält er für "nicht nachvollziehbar".

Die Generalvereinbarung von 2007 - mit der die Mindesteinkommen schrittweise 2008/09 auf 1.000 Euro angehoben wurden - habe gezeigt, dass derartige Maßnahmen "keineswegs arbeitsplatzschädlich" seien, sondern die Menschen mehr Geld und Kaufkraft hätten, so der ÖGB-Chef. Er sieht die damalige Generalvereinbarung der Sozialpartnerspitzen als Vorbild für einen neuen Pakt, der bis Ende Juni erzielbar sei. Darin sollten die KV-Partner ersucht werden, dass es bis zu einem Tag X keine Löhne mehr unter 1.500 Euro bzw. zu einem Tag Y keine mehr unter 1.700 Euro geben solle: "Wir werden trachten, in den Verhandlungen zu einer guten Lösung zu kommen", so der Chef des Gewerkschaftsbundes.

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51  Kommentare
51  Kommentare
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StefanieSuper (5.200 Kommentare)
am 11.02.2017 15:01

Wenn jemand nun bei Vollbeschäftigung weniger als € 1.500,00 verdient, wird er bei einer etwaigen Lohnerhöhung diese zur Deckung der täglichen Lebenskosten verwenden z. B. für Nahrungsmittel, Miete etc. Er wird der Mehrertrag sicher nicht - wie viele Reiche - ins Ausland verschieben. Daher wird der Staat zumindest an der Mehrwertsteuer kräftig mitschneiden können.

Wer hat also einen Nachteil, wenn diese Bevölkerungsschicht mehr verdient?
Der Staat sicher nicht.
Handelsbetriebe führen zum Teil einen ruinösen Verdrängungswettbewerb und sind zu einem guten Teil in ausländischer Hand zb. Drogerie Müller - die dorthin gelieferten Gewinne sind dann ein wenig kleiner.
Dienstleistungsbetriebe wie zb. Friseure haben sehr unterschiedliche Preise je nachdem in welcher Form die Leistungen erbracht werden.
Die Industrie hat durch entsprechende Automatisierung schon tausende Arbeitsplätze wegrationalisiert. Dies sind auch nicht betroffen. Vielleicht gibt es beim Staat noch solche Jobs?

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xolarantum (2.762 Kommentare)
am 11.02.2017 14:45

wie dümmlich da von "ekspärten" hochgerechnet wird, das wundert schon,
mehr kaufkraft bedeutet im umkehrschluss, die wirtschaft hat ja auch was davon.

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iorr2010 (535 Kommentare)
am 11.02.2017 06:34

900 Millionen, sie kommen in Foglars Welt vom Himmel...Wer wird sie bezahlen, er, die Gewerkschaft oder die Wirtschaft? Wohl kaum, der Steuerzahler? Auch nicht. Wer wohl sonst als der Konsument. Und nachdem sich die Mittel nur im Foglaruniversum beliebig vervielfachen, wird dieses Geld eben wo anders NICHT mehr konsumiert oder dort konsumiert, wo es billiger ist - im Internet. Die daraus entstehenden Arbeitslosen hängen am Steuertropf. Die Rechnung zahlt also wieder (noch einmal) der Konsument...Sollte Denken eine Kategorie sein....voll durchdacht Herr Foglar!

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( Kommentare)
am 10.02.2017 20:14

In welchen Branchen sind die, welche noch nicht auf 1.500 Euro Bruttolohn sind?

Im Handel: Konkurrenz vom Handel finden wir im Internet. Was wird passieren, wenn der Handel die Kostensteigerung nicht mehr auf seine Handelsprodukte aufschlagen kann?
Einfach zum nachdenken.

Dienstleistung:
Friseur, wird der Kunde bezahlen müssen. Sozialeinrichtungen wird der Staat zahlen müssen, oder der Service wird geringer.

Fremdenverkehr
Kosten für Übernachtung, Essen, Wellness, wird alles der Kunde bezahlen müssen.

Es ist gerecht, wenn die Gewerkschaft eine Forderung aufstellt. Aber es wäre genau so notwendig, wenn sich die für den Arbeitnehmer als Interessensvertreter verantwortliche Gewerkschaft fragen würde, was passiert:

- Werden Handelsangestellte durch diese Verteuerung gegenüber der Onlinekonkurrenz arbeitslos?
- Werden sich viele die Dienstleistungen nicht mehr leisten können und die Arbeitslosigkeit steigt?

Vorher nachdenken, nicht nacher jammern! Herr Foglar!

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BrainStorm (622 Kommentare)
am 10.02.2017 20:25

..... " Vorher nachdenken, nicht nacher jammern! Herr Foglar! " .....

Befriedigt es dich, die Zeilen an Ihn, die er nie lesen wird, hier platziert zu haben?

Ja, die OÖN haben auch eine soziale Verantwortung! Cool down Oida.

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( Kommentare)
am 10.02.2017 21:01

BrainStorm,
versuche selber einen Beitrag zu schreiben, und nicht immer nur andere Forenbeiträge inkompetent zu kritisieren.

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BrainStorm (622 Kommentare)
am 10.02.2017 21:09

..... " BrainStorm,
versuche selber einen Beitrag zu schreiben, und nicht immer nur andere Forenbeiträge inkompetent zu kritisieren. " .....

Keine Sorge, deine Agenda übernehme ich nicht!

:-)
Servus

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sholey (1.360 Kommentare)
am 10.02.2017 21:29

Ich bin auch nicht nüchtern, wir mussten unbedingt Geburtstag feiern, nach der Arbeit....
Die ganzen Rechnungen stimmen nicht, weil immer nur für einen Betrieb gerechnet wird und nie für den Staat für uns alle.
Schade, Cool down Oida. Das sage ich zu mir auch immer wieder.

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BrainStorm (622 Kommentare)
am 10.02.2017 22:04

Du hast Mediatoren-Ambitionen!
Hoffe, du hast in der Arbeit keinen Stress wegen der Rechnungen!!

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sholey (1.360 Kommentare)
am 10.02.2017 22:11

Nein, das mit den Rechnungen in der Arbeit läuft glatt, nur
die in der Politik erlaube ich mir völlig abstrus zu finden grinsen

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sholey (1.360 Kommentare)
am 10.02.2017 22:30

Mediatoren Ambitionen habe ich auch, das gebe ich unumwunden zu...

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BrainStorm (622 Kommentare)
am 10.02.2017 21:43

Denkst du tatsächlich, du kannst mich hier in der Art beleidigen?
Auf den Inhalt deines Postings gehe ich nicht mal ein. grinsen
Ich habe den OÖN natürlich geschrieben, dass dein Posting gelöscht gehört.

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KubaLibre (3.109 Kommentare)
am 10.02.2017 23:41

Wenn der Tilli Opa in die Ecke gedrängt wird, wird er beleidigend. Er ist nur ein Angeber, seinesgleichen kenne ich zwei, mittlerweile kellnern beide.

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KubaLibre (3.109 Kommentare)
am 10.02.2017 23:42

Wobei beide intelligenter sind als der Till.

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( Kommentare)
am 10.02.2017 21:42

BrainStorm,
hats weh getan weilst schon wieder s'meldeknopferl druckt hast?

Ich erzähle dir dafür einen Witz:
"Stock nüchtern gehe ich aus dem Lokal, streigt mir so ein Depp auf meine Finger!"

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BrainStorm (622 Kommentare)
am 10.02.2017 21:50

..... " Ich erzähle dir dafür einen Witz:
"Stock nüchtern gehe ich aus dem Lokal, streigt mir so ein Depp auf meine Finger!" ".....

Klar, Till-Eulenspiegel, Affen wie du einer bist, haben lange Arme! - Auch nüchtern grinsen
Und nun geh´ jammern...

grinsen

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BrainStorm (622 Kommentare)
am 10.02.2017 21:54

Weh? Nein, ich lasse mich nur nicht von dir persönlich beleidigen. Online zumindest!

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MitDenk (29.558 Kommentare)
am 11.02.2017 09:22

An Till:
Nette, einfache Rechnungen, die Sie hier anstellen.
Sie beweisen jedoch nur, dass in den letzten Jahrzehnten vieles auf Grund der Wirtschaftsinteressen aus dem Ruder gelaufen ist.
Die Kosten hatten die Unterbezahlten zu tragen!

Die Schere arm-reich hat sich damit immer weiter geöffnet.
Wer oben aufspringen konnte, hatte die notwendige Macht, mitzusteigen, wer es aus welchem Grund auch immer, nicht mehr schaffte, fiel durch und fällt leicht immer tiefer.

Ich glaube, dass Sie zu den halbwegs Vernünftigen in diesem Forum gehören und existenziell gut abgesichert sind. Und ich rechne Sie nicht zu den Ignoranten und noch nicht zu den Scheinheiligen:
Daher frage ich Sie: Ist diese Entwicklung arm-reich menschlich gerechtfertigt oder birgt das gefährlichen Zündstoff, der den sozialen Frieden gefährdet? Und muss man nicht deshalb neue Wege finden, die gerechten Ausgleich ermöglichen?
Daher frage ich Sie:

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( Kommentare)
am 11.02.2017 11:11

MitDenk,
Was ich mit meinem Beitrag anregen wollte, ist darüber nachzudenken. Es hat keinen Sinn, Berufe, die wir uns nicht mehr leisten können, weil die Zeit sie verändert hat fest zu halten. Der Handel hat sich geändert. Ihn festzuhalten wäre gleich, als würde ich den Beruf des Hufschmieds künstlich aufrecht halten. Das geht nicht.

Ich möchte daran erinnern, dass die Gewerkschaft einfach etwas verlangt, was bestimmt gerechtfertigt ist, aber nicht berücksichtigt, wie die Folgen ausschauen. Die Gewerkschaft ist auch mitverantwortlich, sich um die dadurch arbeitslos werdenden Personen zu kümmern. Daran zu denken, was ist mit denen, welche durch die neue Entwicklung und dem sicher gerechtfertigten höheren Lohn arbeitslos werden.

Das kreide ich der Gewerkschaft an. Etwas einfach zu verlangen, ohne an die dadurch entstehenden Folgen zu denken und diese auch öffentlich anzusprechen. Aufhalten kann Entwicklungen niemand.

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MitDenk (29.558 Kommentare)
am 11.02.2017 11:28

Die von Ihnen beschriebene Entwicklung könnte auch das Festhalten an zu niedrigen Löhnen nicht ändern, denn billiger geht's immer noch ohne Personal.
Jeder, der Reichste und der Ärmste müssen sich fragen, welche Verantwortung wir für Arbeitsplätze und Beschäftigung haben, wo wir diese Trends fördern oder verhindern wollen. Die Gewerkschaft dafür verantwortlich zu machen, wäre ungerecht.

Ich gehe nicht zur Selbstbedienungskassa, sondern zu einer besetzten Kassa, weil ich will, dass diese Arbeitsplätze nicht verschwinden. Ich bin bereit, für gute Dienstleistung auch gerecht zu bezahlen, d.h. ich erwarte keine Dumpingpreise, die oftmals Reichere erwarten und nutzen.
Ich kaufe auf dem Markt ein, wo ich noch wählen kann, beraten werde.... Denn für mich ist die Entwicklung der letzten Jahre, wo alles so billig werden musste, damit es sich alle, aber eben nicht jeder leisten kann, eine sehr bedenkliche. Siehe z. B. Billigflüge, Billig"fetzen"... Das macht die Wirtschaft langfristig kaputt.

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MitDenk (29.558 Kommentare)
am 11.02.2017 12:16

Noch ein Gedanke:
Wann werden Beraterstunden zu Dumpingpreisen angeboten?
Auch das macht Preise teuer (Rechtsanwaltskosten, Betriebsberater, Steuerberater, gehört da nicht auch Consulting dazu? Gab's das früher? Kostete es oder war das gratis? Jetzt verdient man in diesem Bereich gut und schön - oder nicht?)
Warum darf Wissensvermittlung im nicht schulischen Bereich so teuer sein während Urlaube, Kleidung, Lebensmittel unverschämt billig zu bekommen sein sollten?
Auch in diesem Zusammenhang sollte klar werden, dass die Anhebung aller Löhne auf einen Mindeststandard von € 1.200,00 netto nur recht und billig ist und nicht erwartet werden darf, dass diese Gruppe weiterhin zu Gunsten derer, denen es besser geht, auf Lohn verzichtet, oder weil man ihnen den Schwarzen Peter für Folgen einer Lohnanhebung zuschanzen möchte.

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( Kommentare)
am 11.02.2017 12:48

MitDenk,
mit keinem Wort bin ich gegen den Mindestlohn aufgetreten. Ich wollte nur, dass daran gedacht wird, was passiert mit den Personen, welche dadurch arbeitslos werden und dass auch dafür entsprechende Massnahmen angedacht werden sollen. Nicht auf einmal wird gegen die Mauer gerannt und kommt erst dann darauf: "Da muss man ja was machen!"

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MitDenk (29.558 Kommentare)
am 11.02.2017 13:13

Maßnahmen gegen Altersarbeitslosigkeit sind angedacht. Und Maßnahmen gegen Arbeitslosigkeit gibt es viele. Aber kaum zielführende. Unsere Arbeitswelt ist eben sehr im Umbruch.

Vielleicht muss wirklich über ein Grundeinkommen nachgedacht werden, weil man mit Produktivität kaum noch zu entsprechendem Einkommen gelangen kann. Vielleicht sollten mehr den Mut haben, in Beraterberufe und Selbständigkeit umzusteigen. Vielleicht käme es dann dort zu Dumpingpreisen und mehr Menschen könnten davon leben.

Ich glaube schon, dass sich kluge Köpfe auch mit all diesen Folgen beschäftigen. Das Allheilmittel ist sicher nicht zu finden.

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BrainStorm (622 Kommentare)
am 10.02.2017 16:43

..... " Mindestlohn von 1500 Euro würde 900 Mio. Euro kosten " .....

grinsen

Das Mehrfache binnen Jahren, wenn man weiter als Morgen denkt...
Zynik aus.

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despina15 (10.081 Kommentare)
am 10.02.2017 17:57

ein bisschen kurz gedacht,
wenn mensch mehr verdient,
steigt auch die kaufkraft,
dadurch wider der kapitalismus!

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BrainStorm (622 Kommentare)
am 10.02.2017 20:18

aha! Cool. ...

..... " dadurch wider [sic] der kapitalismus! [sic] "..... [...] (despina 15)

grinsen

Wenn du das sagst!

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sholey (1.360 Kommentare)
am 10.02.2017 21:32

Nie im Leben geht sich das aus, ein System, das grundsätzlich auf Wachstum angelegt ist mit endlichen Ressourcen, aber auf unendliches Wachstum, das wird uns als normal verkauft, tja

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BrainStorm (622 Kommentare)
am 10.02.2017 21:56

Da hast du recht sholey.

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sholey (1.360 Kommentare)
am 10.02.2017 22:09

Danke dir, weiß schon, dass ich recht habe, weiß aber auch, dass das nicht alle wissen.
Ich habe wirklich zu viel zu trinken bekommen, hatte zum Glück ein Taxi nach Hause, habe super Kollegen grinsen zum Glück.
Heute mag ich kein Bier mehr, aber irgendwann mal passt es, was meinst?

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BrainStorm (622 Kommentare)
am 10.02.2017 22:43

Ja, unbedingt sholey! Wie gesagt, wenn´s passt, gerne (Bierli).
Wenn du zB aus Schärding bist, müssten wir uns halt eher zusammenreden zwinkern

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sholey (1.360 Kommentare)
am 10.02.2017 22:56

Schärding gefällt mir, also rein optisch..., aber nein, lebe eh nicht dort. Kannst mir e-mailen ? Falls dich noch erinnern kannst oder brauchst die neu? Man glaubt immer, dass andere auch wissen, was man selber weiß, welch Irrtum grinsen gelegentlich...

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BrainStorm (622 Kommentare)
am 10.02.2017 23:06

Ja, ich weiß, dass du dies letztens schon meintest. Aber entweder ich bin zu blöd, oder wie kann ich hier im Forum die Email Adresse von dir erkennen? Lach nicht grinsen Ich weiß es echt nicht...

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sholey (1.360 Kommentare)
am 10.02.2017 23:14

Never würde ich da lachen. Ich gebe dir hier eine anonyme E-mailadresse, wenn du mir schreibst, antworte ich mit meiner normalen, ok? finkwanda@web.de

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BrainStorm (622 Kommentare)
am 10.02.2017 23:20

Okidoki grinsen
Schreib dir auch mal mit einer "Anonymen" - wenn ich das hinkriege...

Wollte dir noch sagen, dass ich voll bei dir bin, in Sachen, man denkt manchmal, dass andere das selbe wissen, was man selber weiß.... Stimmt total!

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sholey (1.360 Kommentare)
am 10.02.2017 23:30

yes, got it, ich melde mich gleich retour grinsen

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BrainStorm (622 Kommentare)
am 10.02.2017 23:59

grinsen

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BrainStorm (622 Kommentare)
am 11.02.2017 00:15

? grinsen

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sholey (1.360 Kommentare)
am 11.02.2017 00:25

Geduld, auch nicht meine Stärke zwinkern

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BrainStorm (622 Kommentare)
am 10.02.2017 23:24

Sodala, angekommen?
grinsen

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MitDenk (29.558 Kommentare)
am 10.02.2017 16:38

Nutzniesser ist der Staat. Und weil dieser höhere Steuereinnahmen erzielen könnte, sollen all jene, die schon lange auf Lohngerechtigkeit warten, durch die Finger schauen, meinst Du?
Wenn dadurch die Inflation angetrieben wird, dann zeigt das bloß, wie falsch unser System bisher lief, d. h. dass viel zu viele um einen empörend geringen Lohn arbeiten mussten.
Sie werden nicht nur schlecht bezahlt, sondern auch als nicht leistungsfähig abgewertet. Sie sollen jetzt Deiner Meinung nach keine Aufwertung bekommen, weil ja dann die ein bisschen besser gestellten vor Neid erblassen....
Wie kann man bloß so selbstsüchtig und menschenfeindlich sein?

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MitDenk (29.558 Kommentare)
am 10.02.2017 16:39

Das war die Antwort an (angeblich) NedDeppat.

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NedDeppat (14.222 Kommentare)
am 10.02.2017 17:28

Schon mal unter Anderem was von Globalisierung und internationalem Wettbewerb "gehört"? Oder zumindest von Kalkulation?

Ich meine mit Substanz und nicht aus der pro EU-Werbung, von diversen Lobbyisten, oder "Lückenmedien". Die ganze Geschichte mit ihren Auswirkungen anschauen. Könnte sein, dass sie merken, dass mein Post nix mit Neid zu tun hat.

Hinterfragens einmal mögliche Hintergründe - kann es auch sein, dass bald (sehr bald vielleicht) Wahlen kommen?

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MitDenk (29.558 Kommentare)
am 11.02.2017 09:02

Hinterfragen Sie auch anderes als den internationalen Wettbewerb?
Z.B. Warum die Schere arm-reich immer weiter aufgeht und wie man gegensteuern könnte?
Hinterfragen Sie im Speziellen wie mit einem Einkommen unter € 1.200,00 in unserem Land das Auslangen gefunden werden kann, welches Leben das ist, ob diese Menschen dann auch noch zu den Wachstumsraten, die unser System ja erfordert, beitragen können, ob der soziale Frieden gewährleistet bleiben kann, wenn vollzeitbeschäftigte Menschen immer weiter an den Rand gedrängt werden und deren Sicherheit oder Absicherung immer mehr ins Wanken kommt.
Ihre Kalkulationen sind offensichtlich sehr einseitig ausgerichtet. Da gilt es die Menschen ab Mittelschicht zufriedenzustellen, gleichgültig ob es redliche oder unredliche Leute sind, und Menschen, die da herausfallen, aus welchen Gründen immer, ob mitschuldig oder unschuldig, existieren für Sie nicht mehr, werden einfach aus dem System gelöscht.

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NedDeppat (14.222 Kommentare)
am 10.02.2017 16:05

So liebe Genossen, jetzt setzen wir uns einmal hin und rechnen. Keine Angst plus, minus, mal, dividiert reicht.

Wer bezahlt die 900 Millionen? (wenn es dabei bleibt?
Schon mal was von kaufmännischer Kalkulation gehört?
RICHTIG: *die Preise steigen für Dienstleistungen und Produkte*, das bewirkt mehr Inflation, "enteignet" alle Sparer und Pensionsvorsorger, Mieten steigen, Betriebskosten steigen und, und und.

Nutzniesser, ist der hoch verschuldete Staat, dessen Schulden abgewertet werden und der sich über mehr Lohnabgaben und Steuern freuen darf,... leider trifft es dann sehr wahrscheinlich wieder nahezu alle anderen, z.B. Pensionisten, Leute die Dank Ausbildung und Arbeit mehr als 1.500,--Euros verdienen usw. usw.

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valmet (2.089 Kommentare)
am 10.02.2017 15:54

Das die Gewerkschaften seit langen keine guten finanzierbaren Vorschläge bringen
Setzt sich fort
Leistung soll belohnt werden nicht für alle das gleiche

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MitDenk (29.558 Kommentare)
am 10.02.2017 16:30

Träumer, wenn Sie meinen, dass es so niedrige Löhne gibt, weil die Leistung dementsprechend niedrig ist.
Sie werden wohl nicht wirklich der Meinung sein, dass die Entlohnung mit Leistung immer und überall konform geht?

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jago (57.723 Kommentare)
am 10.02.2017 17:23

Die Entlohnung geht mit der Austauschbarkeit konform. Die ist zumindest teilweise ein Leistungsindikator, oft auch mit ganz anderen Verhältnissen, sogar mit der Verwandtschaft und mit "Beziehungen".

Ein wesentlicher Maßstab ist der innerbetriebliche Frieden aber die Hauptsache ist die laufende Konkurrenzfähigkeit.

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gerald160110 (5.616 Kommentare)
am 10.02.2017 15:22

Das Geld muss aber erst einmal verdient werden...

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MitDenk (29.558 Kommentare)
am 10.02.2017 16:29

Die die Vorteile draus erzielen, werden das schon längst verdient haben. Nur angekommen ist die Abgeltung am falschen Platz!

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( Kommentare)
am 10.02.2017 16:36

Klaro. Man sollte die Reichen und Selbständigen entmachten und deren Vermögen umverteilen.
Ganz lieb!

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