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Hochegger hat auch für Mazedonien lobbyiert

26. September 2011, 00:04 Uhr
Hochegger hat auch für Mazedonien lobbyiert
Die Einvernahme des Lobbyisten Peter Hochegger wird heute, Montag, fortgesetzt. Bild: Reuters

WIEN. Der Lobbyist Peter Hochegger, gegen den in zahlreichen Korruptionsverdachtsfällen ermittelt wird, will in Mazedoniens Namenstreit mit Griechenland lobbyiert haben.

Wer so ein weit verzweigtes Netzwerk hat, der kann schon einmal den Überblick verlieren: Bei einer seiner Vernehmungen in der Causa Buwog war Hochegger zu einem Zahlungseingang von 75.000 Euro auf seinem zypriotischen Firmenkonto befragt worden. Dabei sagte er den Ermittlern, es handle sich um Schwarzgeld eines griechischen Geschäftsmanns, das er für diesen anlegen sollte. „Er ersuchte mich, das Geld für ihn zu investieren. Ich habe das direkt nach Brasilien weitergeleitet“, zitiert die APA aus dem Vernehmungsprotokoll. In Brasilien hat Hochegger auch Geld aus der Provision aus der Buwog-Privatisierung investiert.

„Ich nehme an, dass es sich dabei um Schwarzgeld handelt.“ Auf die Frage, warum er das nicht schon früher angegeben habe, sagte Hochegger, er habe es „einfach vergessen“. In der gleichen Vernehmung korrigiert Hochegger: In Wahrheit sei es um die Namensgebung für den Staat Mazedonien gegangen.

„Die Griechen wollten den Namen Mazedonien verhindern“, so der Lobbyist. Seine Auftraggeber seien griechische Geschäftsleute gewesen, die einen Fonds gespeist hätten. Letztlich sei es aber zu einem Streit über die eine dem Projekt zugeschriebene Zahlung gekommen. Rechnungen seien zu den Überweisungen nie ausgestellt worden. „Es gibt nichts Schriftliches.“

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10  Kommentare
10  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
( Kommentare)
am 26.09.2011 19:41

unserer EU-weiten, von allen Fesseln befreiten "freien" Spekulations-Wirtschaft. Wie viele, viele andere "Berater" auch ...

Das haben alle neoliberalen Politiker in den letzten Jahrzehnten
zu verantworten ... in Östereich und in der EU, ob rot, ob schwarz, ob blau und grün ...

Sowas kann ein Schüssel allein nie erfinden ... ihr eingfärbten Einfaltspinsel.

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( Kommentare)
am 26.09.2011 13:58

wenn man dann weiter hochrechnet, dann kann man erst erahnen, was im Straßenbau so alles läuft und was da bestellt wird, mit diversen Gutachten etc.

Auch im Gesundheitswesen erfindet man immer neue Einnahmequellen, aber jedes Jahr und das nunmehr schon lange, werden die Ausgaben jährliche immer Größer.

Auch der Papst warnt vor diesen Gaunern, die mit Hilfe des vorgeschobenen aber definitiv kaputten Rechtsstaates alles machen dürfen was Geld rauben anbelangt.

Nicht einmal schämen tut sich einer dieser gewisssenlosen Valotten.
Jeder Bürger muss sich bei der nächsten Wahl überlegen, ob die Gauner der ÖVP FPÖ BZÖ SPÖ wieder gewählt werden.

Hochegger ist und bleibt die Drehscheibe der Korruption im unteren Einkommensbereich mit Geld von staatsnahen Firmen.

Auch für den burgenländischen Stromversorger Bewag soll Hochegger aktiv gewesen sein.

Unsonst schätzt man nicht den jährlichen Schaden durch Korruption in Österreich auf 3 bis 6 Milliarden Euro.

Dank unserer Regierung, Danke.

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pepone (60.622 Kommentare)
am 26.09.2011 08:30

ich habe es vergessen ... hahahahaha
hatte nicht auch scho KHG die selben äusserungen gemacht ???
(bitte versteht mich nicht falsch , ich verrteile niemand )

und : es gibt nix schriftliches ...
das wird es in zukunft bei allen gaunereien sicher nicht mehr geben weil ALLE schon gewarnt sind ...und die ausreden immer einfallsreicher werden denn wer und wie überprüft man die aussagen der " unbekannten " ausländer die das geld investieren wollten ??? a vaorschung is des ... ggggg

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pepone (60.622 Kommentare)
am 26.09.2011 08:31

sollte das heissen ...

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sting (7.376 Kommentare)
am 26.09.2011 08:14

die Öffentlichkeit nichts an. Wie gelangen diese Informationen in die Presse?

Die StA soll lieber dafür sorgen, dass es zu einer sauberen Anklage kommt, damit schleunigst ein Verfahren stattfinden kann. Wieso wurde das Betriebsvermögen der Agentur Hochegger nicht beschlagnahmt, wenn es offensichtlich ist, dass Zahlungen aus Geldwäsche und Korruption über die Agentur gelaufen sind?

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Oberfranzl (5.404 Kommentare)
am 26.09.2011 08:39

es doch für uns alle interessant welche kriminelle Deals da laufen und wer involviert ist. Solange die Justiz völlig versagt und das tut sie seit Jahren, ist der nicht lupenreine investigative Journalismus die einzige Möglichkeit solche Gaunereien ans Licht zu bringen.

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sting (7.376 Kommentare)
am 26.09.2011 09:41

investigativen Journalismus,
oder eher in Richtung Boulevard?
Aufgedeckt ist es ja im Wesentlichen schon.

Für den Fall, dass bei jemandem ohne spätere Anklage ermittelt wird, wäre es fatal, alle Details in der Zeitung lesen zu können.

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Oberfranzl (5.404 Kommentare)
am 26.09.2011 11:33

Juristen sind die wahren Stützen unseres Unrechtsstaates, denn sie erarbeiten im Justizausschuss jene Gesetzgebung, die Gauner wie KHG, Mensdor-Pouilly, Meischberger, Hochegger & Co, oder aktuell Faymann, unbehelligt läßt. Was mich immer wieder verwundert sind die enormen Summen die ohne jedwede Gegenleistung gezahlt werden, daher gehe ich in den meisten Fällen von Parteienfinanzierung aus und indirekt betsätigt das ja die IV indem sie auf derartige Vorwürfe sofort erklärt ihre Finanzen nicht offen legen zu wollen.

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despina15 (10.091 Kommentare)
am 26.09.2011 07:07

ist natürlich eine tragödie wenn
man nicht mehr weis wieviel
und wo man das ganze geld gepunker
hat und vorallem von wem und für was!!

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franzjosefs (214 Kommentare)
am 26.09.2011 05:34

Die grenzenlose Gier, gepaart mit absoluter Kaltschnäuzigkeit undAbgebrühtheit ist einfach unglaublich.
http://gedaunknsplitta.blog.de

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