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Wenn sich die Krise zuspitzt

Von Alexander Zambarloukos, Kitzbühel, 20. Jänner 2024, 04:43 Uhr
Wenn sich die Krise zuspitzt
Matthias Mayer soll sich auf dem Weg der Besserung befinden. Bild: APA/EXPA/JOHANN GRODER

KITZBÜHEL. Vincent Kriechmayr bewahrte Österreichs Abfahrtsteam als Siebenter vor einem Debakel und brach eine Lanze für den in die Negativschlagzeilen geratenen Matthias Mayer

"Ich bin wieder konkurrenzfähig." Vincent Kriechmayr war nach seinem siebenten Rang sechs Zehntel hinter Shooting-Star Cyprien Sarrazin, der Frankreich den ersten Abfahrtssieg auf der berühmt-berüchtigten Kitzbüheler Streif seit 1997 (Luc Alphand) beschert hatte, gar nicht so unzufrieden.

Der 32-jährige Mühlviertler verhinderte ein Debakel für "Ski Austria", er war der Einzige, der in die Top 20 fuhr. Die rot-weiß-rote Speed-Krise spitzt sich zu, auch in der sechsten alpinen Saison-Abfahrt sprang kein Stockerlplatz heraus. Das zweitschlechteste Abfahrtsergebnis am Hahnenkamm nach 2017 (damals war Matthias Mayer Achter) schmerzt.

Manchmal ist das zweitrangig, Kriechmayrs Gedanken kreisen um seinen guten Freund Mayer, der am Donnerstagabend bei einem Empfang der niederösterreichischen Landesregierung aus der Rolle fiel und von der Polizei abgeführt wurde. Der dreimalige Olympiasieger und ÖSV-Berater, der gesundheitlich angeschlagen ist, soll sich auf dem Weg der Besserung befinden, sein Aufenthaltsort ist unbekannt.

"Wir sind betroffen", sagte Kriechmayr über den Eklat im Kitzhof: "Es tut mir sehr leid für den Mothl. Es zipft mich voll an, dass gewisse Leute sicher nicht mehr das ganz so gute Bild von ihm haben." Denn Mayer sei ein herzensguter Mensch. "Ich kenne keinen, der so sozial ist wie er. Wenn man bedenkt, wie viel er für andere getan hat, wie viel er gespendet hat. Bei der ersten Flüchtlingskrise hat er kein Instagram-Posting gemacht und trotzdem wen zuhause aufgenommen. Er war keiner, der sich profilieren oder in den Medien stehen wollte", erläuterte Kriechmayr nach dem ersten Streif-Highlight vor 20.000 Augenzeugen. Heute (11.30 Uhr, ORF 1) gibt es die Chance zur Revanche – bei Prachtwetter und vor ausverkauftem Haus. 45.000 Fans werden da sein. Darunter wohl auch Arnold Schwarzenegger, der gestern das Ski-Fest "schwänzte", weil er Wichtigeres zu tun hatte.

270.000 Euro für ominöse Uhr

Der 76-jährige "Terminator" lud zum Charity-Dinner beim Stanglwirt in Going, zuvor hatte die Auktion, deren Erlös der Schwarzenegger Climate Initiative zugutekommt, 1,3 Millionen Euro eingespielt. Unter den Exponaten war auch jene Luxusuhr der Marke "Audemars Piguet Arnold Classic Watch", wegen der die "Steirische Eiche" am Mittwoch von Zollbeamten am Flughafen München stundenlang angehalten worden war.

Das Prestigeobjekt wanderte nach dem Einstiegsgebot in der Höhe von 50.000 Euro um stolze 270.000 Euro in die Hände des Milliardärs Klemens Hallmann. Das gefällt Schwarzenegger.

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