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UN-Expertin: Soldaten, die freiwillig für Russland in den Krieg ziehen, sollen bei Olympia starten

Von OÖN-Sport/APA, 27. März 2023, 14:16 Uhr
GEORGIA-RUSSIA-UKRAINE-CONFLICT
Gegen die Idee des IOC wird protestiert. Bild: APA/Vano Shlamov

PARIS. UN-Expertin Alexandra Xanthaki gibt dem IOC bei der Re-Integration russischer und belarussischer Sportler für Olympia 2024 in Paris Rückendeckung - und geht sogar noch weiter.

Etwas weniger als 500 Tage vor den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris erhöht das IOC bei der umstrittenen Re-Integration russischer und belarussischer Sportler die Schlagzahl. 

Nicht genug, dass sich IOC-Präsident Thomas Bach jüngst für die Zulassung von Athleten aus den beiden kriegstreibenden Ländern ausgesprochen hat, gibt es nun einen weiteren Vorstoß, der von Seiten der Vereinten Nationen (UN) kommt.

Alexandra Xanthaki, UN-Expertin für Minderheitenrechte, spricht sich in einem Meeting mit Athletensprechern sogar für die Zulassung russischer und belarussischer Soldaten für die Olympia aus. „Ich denke nicht, dass es Sinn ergibt, russische Soldaten und alle russischen Militärs auszuschließen“, sagt die Griechin. 

Auf Nachfrage des ukrainischen Skeleton-Piloten Vladyslav Heraskevych, ob Soldaten, die freiwillig und gerne in den Krieg ziehen, suspendiert gehören, konkretisiert Xanthaki auf Twitter: „Nein. Sie sollen suspendiert werden, wenn sie Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen, Genozid begangen oder Kriegspropaganda betrieben haben.“

Erst vergangenes Monat lobte Xanthaki öffentlich den Kurs des IOC der Re-Integration. Dieser Kurs stößt auf eine Welle des Protestes.

Polen fordert den Ausschluss

Polen hat sich gegen die Rückkehr von Athleten aus Russland und Belarus zu internationalen Wettkämpfen ausgesprochen. Man sei besorgt darüber, dass das IOC seinen gut begründeten Standpunkt revidieren wolle, Sportler aus diesen Ländern nicht zu internationalen Wettkämpfen einzuladen oder zuzulassen, gab das Außenministerium in Warschau am Montag bekannt. Das IOC-Exekutivkomitee tagt am Dienstag.

Russland und Belarus hätten einen Weg, ihre Athleten in die Sportgemeinschaft zurückkehren zu lassen, heißt es weiter: "Nämlich die Beendigung des von Russland unter Mitwirkung von Belarus begonnenen Angriffskrieges und die Wiederherstellung der Achtung der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine."

Das IOC-Exekutivkomitee wird auf seiner Sitzung am Dienstag in Lausanne über Eckpunkte entscheiden, mit denen sichergestellt werden soll, dass die Bedingungen für Starts von russischen und belarussischen Sportlerinnen und Sportlern eingehalten werden.

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3  Kommentare
3  Kommentare
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kpader (11.506 Kommentare)
am 28.03.2023 06:56

Jagt den Bach endlich aus seinen Amt!

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kmal (1.089 Kommentare)
am 27.03.2023 15:15

Erleichtert einigen Staaten den Beschluss, die Spiele zu boykottieren bzw. gegen die russischen Verbrecher nicht anzutreten.

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jack_candy (8.051 Kommentare)
am 27.03.2023 14:30

Sportler, die sich freiwillig für diesen verbrecherischen Krieg an die Front melden, kann man ruhigen Gewissens als Verbrecher und potenzielle Mörder bezeichnen.

Die haben bei internationalen Sportveranstaltungen nichts zu suchen.

Man stelle sich nur vor, dass die gegen ukrainische Sportler antreten müssen.

Xanthaki sollte schnellstens von ihrem Posten als UN-Expertin für Minderheitenrechte zurücktreten.

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