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Jelena Ostapenko: Die Nummer 1 spielt sich in die Herzen der Linzer Fans

Von Alexander Zambarloukos, 02. Februar 2024, 19:38 Uhr
Jelena Ostapenko nimmt Fahrt auf. Bild: APA/Barbara Gindl

Sieg über Jetlag und Gegnerinnen: Nach ihrer Mitternachtseinlage am Donnerstag zog die Lettin souverän in das Tennis-Semifinale des Upper Austria Ladies ein

Jelena Ostapenko ist bis dato beim 33. Upper Austria Ladies im Linzer Design Center ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Die 26-jährige Weltranglisten-Zwölfte hat sich trotz großer Müdigkeit in das Semifinale des Tennisturniers gekämpft. Dafür brauchte es eine Mitternachtseinlage am Donnerstag gegen Clara Tauson, die dänische Qualifikantin hatte erbitterte Gegenwehr geleistet und sogar einen Matchball vorgefunden, ehe sie sich zur Geisterstunde (0.10 Uhr) doch geschlagen geben musste.

Im Viertelfinale sollte sich Ostapenko dann ausgeschlafen präsentieren und der Britin Jodie Burrage beim 6:1, 6:2 (nach nur 70 Minuten) nicht den Funken einer Chance lassen. "Ich habe sehr ordentlich gespielt", sagte die Siegerin aus Riga, die 2019 in Linz bis in das Endspiel vorgestoßen war. Das ist auch heuer ihr Ziel, denn sie mag das Turnier und auch die Kulisse. "Die Ränge waren voll, das Publikum hat mich super unterstützt. Es war eine Freude", betonte Ostapenko nach ihrem Auftritt vor rund 2500 Augenzeugen.

Die ehemalige French-Open-Gewinnerin (2017) war erst am Mittwoch in Oberösterreich gelandet - nach einem langen Flug aus Melbourne kommend. "Es ist ein bisschen anstrengend. Aber wenn ich auf den Platz gehe, dann will ich gewinnen. Und das ist mir zweimal gelungen. Am Donnerstag waren die Voraussetzungen nicht die besten, aber ich habe einen Weg gefunden", berichtete Ostapenko, die übrigens ihr Outfit in Kooperation mit dem Ausrüster selbst kreiert hat.

Am Samstag (14 Uhr) im Semifinale wird man die Damen mit den knallharten Grundschlägen wieder auf dem Zettel haben. Gleiches gilt für die Kroatin Donna Vekic, die sich mit einem 6:0, 7:6 (3)-Erfolg über Clara Burel (Fra) für die Vorschlussrunde qualifiziert hat. Vekics nächste Kontrahentin wird die Russin Ekaterina Alexandrowa sein, die ebenfalls noch ohne Satzverlust ist. Die in Prag wohnhafte Schnitzel-Liebhaberin setzte sich gegen ihre Landsfrau Anastassija Potapowa 6:2, 7:6 (8) durch. Damit ist die Titelverteidigerin entthront.

Das bedeutet aber nicht unbedingt, dass es eine neue Linz-Siegerin geben muss. Denn eine hat noch Chancen auf ihren zweiten Coup in Oberösterreich. Die Rede ist von Anastassija Pawljutschenkowa, die hier bereits 2015 triumphiert hat. Die Russin steht heuer nach einem überzeugenden 6:2, 6:3-Erfolg über die als Nummer vier gesetzte Belgierin Elise Mertens in der Runde der letzten Vier. Jetzt wartet aber die höchste Hürde: Ostapenko.

Es gibt noch Restkarten für den Showdown am Wochenende. Das Finale findet am Sonntag um 14 Uhr statt. Stargast ist die ehemalige Weltranglistenerste Ana Ivanovic, die zwei Mal in Linz gewonnen hat und am Samstag mit Kaiserschmarrn verwöhnt werden wird.

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Alexander Zambarloukos
Redakteur Sport
Alexander Zambarloukos
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