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Handball-EM: Der Modus erlaubt keinen Fehlstart

Von Alexander Zambarloukos, 11. Jänner 2024, 19:27 Uhr
Der EURO-Modus erlaubt keinen Fehlstart
Weltrekord-Kulisse im Handball: 53.586 Fans in Düsseldorf sahen Deutschlands Kantersieg über die Schweiz. Bild: APA/AFP/ODD ANDERSEN

Für Österreichs Herren ist am Freitag (18 Uhr, ORF 1) gegen Außenseiter Rumänien ein Sieg Pflicht. Deutschland hat seine erste Prüfung im Weltrekordmatch mit Bravour gemeistert

Zwei Tage nach dem fulminanten Auftakt mit dem Handball-Weltrekordmatch zwischen Gastgeber Deutschland und der Schweiz (27:14) vor 53.586 Zuschauern in der Düsseldorfer Fußball-Arena greift Österreichs Herren-Nationalteam am Freitag (18 Uhr, ORF 1) gegen Rumänien in das EURO-Geschehen ein.

Die in diesem Duell in der 13.200 Besucher fassenden SAP Arena zu Mannheim favorisierten Schützlinge von Ales Pajovic müssen ab der ersten Sekunde hellwach sein, ein Fehlstart ist gegen den vermeintlich schwächsten Kontrahenten in der Vierer-Gruppe B verboten.

Der Modus hievt nur die Top Zwei in die Hauptrunde (ab 18. Jänner in Köln), ein Punktverlust wäre vor den weiteren Matches gegen Kroatien (Sonntag, 20.30 Uhr, ORF Sport+) und Spanien (Dienstag, 20.30 Uhr, ORF Sport+) auch ein moralischer Dämpfer. "Wir müssen funktionieren", betonte Lemgo-Legionär Lukas Hutecek.

"Es ist das mental schwierigste Spiel", weiß ÖHB-Kapitän Mykola Bilyk (THW Kiel), der vor den Rumänen, die erstmals seit 28 Jahren wieder bei einer EM-Endrunde vertreten sind, eindringlich warnt.

Barcelona-Legende auf der Bank

Das liegt vor allem an einem echten "Trainerfuchs" auf der Bank des Underdogs: Xavier Pascual Fuertes (55), der zwischen 2009 und 2021 mit dem FC Barcelona elf Meistertitel und drei Champions-League-Triumphe feierte, schwingt das Zepter bei den Rumänen, die nur zwei Legionäre (von Benfica Lissabon) in ihrem Kader haben. Einer davon, Demis Grigoras, versprüht Optimismus: "Ich glaube wirklich, dass wir bei dieser EURO eine Überraschung schaffen können."

Die Statistik spricht für Österreich. In der jüngsten EM-Qualifikation sprangen zwei relativ souveräne Siege heraus – 36:32 zu Hause, 35:30 auswärts. Klar, dass jetzt der dritte Streich in Folge gelingen soll. "Wir wissen, dass wir eine brutale Gruppe haben. Aber meine Burschen glauben daran, den Aufstieg zu schaffen", sagte Coach Pajovic, der das rot-weiß-rote Team 2020 zum historischen achten Rang geführt hatte.

Vor zwei Jahren in der Slowakei lief es nicht nach Wunsch, gegen Deutschland, Polen und Weißrussland sprang kein einziger Punkt heraus. Auch damals war das Losglück nicht auf Seiten der Österreicher gewesen.

Deutschland mit dem überragenden Torhüter Andreas Wolff – er blieb vor der Pause rund zehn Minuten ohne Gegentreffer – hat sich indes für die Mission "Heim-Gold" in Position gebracht. "Wer hier antritt und nicht Europameister werden möchte, hat seinen Beruf verfehlt", sprach der Mann des Abends, der mit Standing Ovations gefeiert wurde, Klartext.

In Düsseldorf herrschte absolute Gänsehautatmosphäre, die alte Zuschauer-Bestmarke aus dem Jahr 2014 (44.189 Fans beim Tag des Handballs in Frankfurt) wurde eindrucksvoll pulverisiert. Das Match selbst wurde der Kulisse aus Sicht der Hausherren vollauf gerecht.

"Deutschland spielte sich in einen Rausch und den desolaten Gegner (die Schweiz, Anm.) förmlich an die Wand", kommentierte die "Sportschau" das Geschehen.

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Autor
Alexander Zambarloukos
Redakteur Sport
Alexander Zambarloukos
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