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Thiems Zukunft-Projekt beim ÖTV nicht gefragt

Von nachrichten.at/apa   18. Februar 2020 09:29 Uhr

Wolfgang Thiem
Wolfgang Thiem, Vater von Österreichs Tennis-Ass Dominic

WIEN. Die Wahl des neuen ÖTV-Präsidenten zieht sich in die Länge - die Folge ist ein Chaos im heimischen Tennisverband.

Das derzeitige Präsidium des österreichischen Tennisverbands um Präsidentin Christina Toth bleibt vorerst im Amt. Bei einer Sitzung in Linz konnte sich die aus den neun Landesverbands-Chefs bestehende Wahlkommission auf keinen Kandidaten als Nachfolger einigen. Dies gab der ÖTV am Sonntagabend bekannt. Die Juristin Toth steht seit März des Vorjahres interimistisch an der Spitze des Verbands.

Aus den drei mündlich eingebrachten Wahlvorschlägen erhielt laut Verbandsangaben keiner eine gemeinsame Zustimmung. Das neue Präsidium hätte am 22. März in Ehrenhausen (Steiermark) bei der Generalversammlung des ÖTV gewählt werden sollen. Bis dahin sollen die neu zu erstellenden Statuten so adaptiert werden, dass alle neun Landesverbands-Präsidenten Mitglieder des ÖTV-Präsidiums werden. Der ÖTV-Präsident soll dann von einer weiteren Person besetzt werden, hieß es in der Aussendung.

Das erarbeitete Konzept der "neuen Elf" wurde offensichtlich verworfen. Bei einer Sitzung am Samstag wollte laut einem Bericht der "Kleinen Zeitung" der Wiener Verbandspräsident seine Liste nicht namentlich nennen. Diesen Umstand nützten andere Landespräsidenten, um die Präsidiumslösung in eine andere Richtung zu lenken. Nun sollen die neun Landeschefs durch eine Statutenänderungen als Vize-Präsidenten Mitglieder des Präsidums werden. Der neue ÖTV-Präsident soll von einer weiteren - externen - Personen besetzt werden. "Bis Mitte des Jahres sollten die neuen Statuten stehen", erklät Christian Zulechner, Vorsitzender des Länderkuratoriums, auf Nachfrage der "Kleinen Zeitung". Bis dahin bleibt das aktuelle Übergangs-Präsidum im Amt.

Projekt um Thiem-Vater gescheitert

Als Favoritin auf das Präsidentenamt galt die Steirerin Barbara Muhr, die mit dem "Austrian Tennis Comittee" Größen wie Thomas Muster oder Barbara Schett einbinden wollte. Als Sportdirektor war Wolfgang Thiem vorgesehen.

"Wir haben ein Angebot gemacht. Offenbar ist das im ÖTV nicht gefragt", wird der Thiem-Vater in "Österreich" zitiert. "Also werden wir auf Eigeninitiative weitermachen. Das sind wir den ATP-Mitgliedern schuldig - und dem Nachwuchs, wo wir etwas bewegen wollen."

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