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Stürmer verlässt Rapid: „Es gibt keine Chance mehr“

Von OÖN-Sport/APA, 18. Mai 2018, 16:25 Uhr
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Joelinton hat Ärger Bild: gepa

WIEN. Zwei Tage vor dem letzten Saison-Heimspiel gegen den SCR Altach sind bei Rapid Personalfragen beantwortet worden.

Während etwa die Zukunft von Thanos Petsos noch nicht geklärt ist, wird Joelinton die Hütteldorfer im Sommer definitiv verlassen. Das bestätigte Sport-Geschäftsführer Fredy Bickel am Freitag nach Rücksprache mit den Beratern des Brasilianers. "Es gibt keine Chance mehr." 

Joelinton wird damit am Sonntag ebenso offiziell verabschiedet wie der zum 1. FC Köln wechselnde Louis Schaub sowie Mario Pavelic und Andreas Kuen, deren Verträge auslaufen. Letzterer erlitt am vergangenen Sonntag gegen Salzburg neuerlich einen Kreuzbandriss, weshalb noch gar nicht fix ist, ob er überhaupt zu seiner Verabschiedung ins Allianz Stadion kommen kann.

Kuen fällt nun wieder monatelang aus und hat obendrein ab Sommer keinen gültigen Kontrakt. "Aber wir werden ihn nicht einfach fallenlassen und sind da, wenn es Probleme geben sollte", versicherte Bickel.

Symbolische Verabschiedung

Nur symbolisch verabschiedet wird am Sonntag Steffen Hofmann - die große Feier für den Ehrenkapitän steigt am 22. Juli beim Spiel zwischen Rapid und der Auswahl "Steffen und Freunde". Auch Petsos sagt man noch nicht Adieu, obwohl der Leihvertrag mit Werder Bremen endet. "Er kehrt vorerst nach Bremen zurück, doch wir haben noch nicht das Abschlusswort gesprochen", berichtete Bickel.

Der Schweizer hat nach wie vor keine Angst davor, einige Leistungsträger zu verlieren. "Ich gehe nicht davon aus, dass es einen Ausverkauf geben wird und freue mich über die Zuzüge", meinte der Sport-Geschäftsführer. Als solcher steht bereits der serbische Stürmer Andrija Pavlovic fest. Fix ist auch, dass Dejan Ljubicic dem Club erhalten bleibt. "Ich bleibe definitiv bei Rapid", erklärte der ÖFB-U21-Teamspieler.

Wirtschaftlich positiv

Laut Bickel soll die Mannschaft für kommende Saison im Idealfall mit Trainingsbeginn am 20. Juni stehen. Allerdings droht dann noch immer das Szenario, dass Kicker den Verein bei einem guten Angebot in Richtung Ausland verlassen. Im Gegensatz zu vergangenen Zeiten ist Rapids finanzielles Wohlergehen allerdings nicht mehr von Spielverkäufen abhängig.

Wie Wirtschafts-Geschäftsführer Christoph Peschek berichtete, schließen die Grün-Weißen das laufende Geschäftsjahr trotz Europacup-Abwesenheit positiv ab und gehen mit einem 32-Millionen-Euro-Budget in die kommende Saison. Dabei wird mit einem ausgeglichenen Transfersaldo und der Europa-League-Qualifikation, nicht aber mit der Europa-League-Gruppenphase kalkuliert.

Bei Rapid sind wirtschaftlich rosigere Zeiten angebrochen, daher kann man sich auch verstärkt auf Themen abseits der Profi-Mannschaft konzentrieren. So habe etwa ein neues, gemeinsames Trainingszentrum für alle Junioren-Mannschaften "Priorität eins", so Peschek. In den kommenden Wochen solle die Standortfrage geklärt sein und 2019 mit der Umsetzung begonnen werden.

Um die Bedeutung der Nachwuchs-Arbeit für den Verein zu verdeutlichen, tritt Rapid als Organisator einiger prominent besetzter Turniere auf. Am 2. Juni steigt im Allianz Stadion ein U9-Bewerb, an dem unter anderem der FC Bayern, AC Milan, Hertha BSC sowie Austria, Sturm Graz und Salzburg teilnehmen. Schon von 25. bis 27. Mai geht ein U15-Event mit Teams von Schalke, Lok Moskau oder Roter Stern Belgrad über die Bühne. An den selben Tagen misst sich das "Special Needs"-Team der Grün-Weißen unter anderem mit der Austria, Ajax Amsterdam, Brügge, Southampton und Torino.

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