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Ex-LASK-Spieler schoss Katar in das Finale des Asien-Cups

Von OÖN-Sport, 07. Februar 2024, 18:49 Uhr
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Ali Almoez (Nummer 19) Bild: AFP

Fußball: Ali Almoez traf zum 3:2 gegen den Iran. Im Finale geht‘s gegen Jordanien, den Bezwinger Südkoreas

Gastgeber Katar darf beim Asien-Cup weiter auf eine erfolgreiche Titelverteidigung hoffen. Die Fußball-Auswahl des Emirats siegte im Halbfinale gegen den Iran etwas glücklich mit 3:2 und trifft damit am Samstag (16 Uhr) im Endspiel auf Jordanien, das tags zuvor Südkorea mit Trainer Jürgen Klinsmann und dessen Assistenten Andreas Herzog ausgeschaltet hatte. 

Dem 27-jährigen Stürmer Ali Almoez, der von Juli 2015 bis Jahresende 2015 das Trikot des LASK getragen hatte, gelang der Siegtreffer für Katar in der 82. Minute. Zuvor hatten der Ex-Leverkusener Sardar Azmoun (4.) und Alireza Jahanbakhsh per Elfmeter (51.) für den Iran und Jassem Gaber (17.) sowie Akram Afif (43.) für die Gastgeber getroffen. Der Iraner Shojae Khalilzadeh sah in der Nachspielzeit die Rote Karte (93.). 

Katar hatte 2019 erstmals den Asien-Cup gewonnen. Bei der Heim-WM 2022 schied das Team dagegen in der Vorrunde aus.

In Südkorea ist die Enttäuschung nach der 0:2-Pleite gegen Jordanien - mit 70 Prozent Ballbesitz, aber ohne einen einzigen Schuss auf das gegnerische Tor - groß. "Es tut mir wirklich leid für unsere Fans", beteuerte ein niedergeschlagener Son Heung-min. "Es war ein wirklich hartes Turnier. Das Niveau im asiatischen Fußball wird immer höher", sagte der Premier-League-Star von Tottenham, der das Turnier ohne ein Tor aus dem Spiel heraus beendete.

Nur eines von fünf Spielen gewann Südkorea in der regulären Spielzeit. Gegen Saudi-Arabien und Australien wurde der Aufstieg noch mit späten Treffern in der Verlängerung erzwungen. Die "Taegeuk Warriors" kämpften, doch eine Einheit schien die Auswahl, bestehend auch aus Spielern aus europäischen Topligen, nicht zu sein. In jedem Spiel kassierte Südkorea zumindest einen Gegentreffer, während die Tore oft aus Einzelaktionen resultierten.

Medien schrieben von einer "vernichtenden Niederlage"

Gegen das Pressing des Weltranglisten-87. Jordanien hatte die Nummer 23 keine Lösungen. Ohne Schuss aufs gegnerische Tor verloren die Koreaner das Halbfinale. Medien schrieben von einer "vernichtenden Niederlage". Klinsmann übernahm die Verantwortung für das Ausscheiden, seinen Rücktritt bot der in Südkorea unbeliebte Weltmeister von 1990 aber nicht an. "Der Trainer ist immer verantwortlich, wie ein Turnier für ein Team verläuft. Das Ziel war das Finale. Das haben wir nicht geschafft" sagte Klinsmann und bemängelte, dass Jordanien in der ersten halben Stunde jedes Eins-gegen-eins-Duell gewonnen habe.

Dass der Deutsche von den Kameras oft lächelnd eingefangen wurde, als die Dinge auf die Platz schlecht liefen, stieß im Land ebenfalls ungut auf. Klinsmann habe ein schnelles Lächeln parat, mit dem er aber "manchmal bei den Leuten aneckt", schrieb die nationale Nachrichtenagentur Yonhap, nachdem der Teamchef lächelnd seinem Gegenüber zum Finaleinzug gratuliert hatte. "Für mich ist es normal, der anderen Mannschaft und dem Trainer zu gratulieren, wenn sie besser waren. Das ist ein Zeichen des Respekts", rechtfertigte sich der 59-Jährige. Klinsmann musste danach betonen, dass er enttäuscht und wütend sei. Er werde an diesem Abend "sicherlich nicht herumlaufen und lächeln".

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2  Kommentare
2  Kommentare
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nixnutz (3.897 Kommentare)
am 07.02.2024 19:40

Sechs Monate Vertrag bei LASK? Ein Superstar durfte er nicht gewesen sein.

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eko (177 Kommentare)
am 07.02.2024 19:39

Südkorea scheinen ein top Trainerteam zu haben. Vielleicht könnten wir einen davon verpflichten?-)

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