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Deutschland gewann die EM-Generalprobe spät, England patzte

07. Juni 2024, 23:01 Uhr
FBL-FRIENDLY-GER-GRE-EURO 2024
Deutschland (li. Leroy Sane) mühte sich gegen Griechenland zum Sieg. Bild: UWE KRAFT (APA/AFP/UWE KRAFT)

MÖNCHENGLADBACH. Eine Woche vor dem EM-Eröffnungsspiel präsentierte sich Gastgeber Deutschland noch nicht in Bestform, gewann aber trotzdem.

Deutschland begann mit einer möglichen EM-Startelf von Bundestrainer Julian Nagelsmann, der zuvor Stuttgart-Torhüter Alexander Nübel als letzten Spieler aus dem EM-Aufgebot gestrichen hatte. Manuel Neuer stand im Tor, die Abwehr bildeten Joshua Kimmich, Antonio Rüdiger, Jonathan Tah und Maximilian Mittelstädt. Im zentralen Mittelfeld spielten Robert Andrich, Toni Kroos und - etwas vorgezogen - Kapitän Ilkay Gündogan. Jamal Musiala und Florian Wirtz ackerten auf den offensiven Außenbahnen, Solospitze war Kai Havertz.

Die Champions-League-Sieger Rüdiger und Kroos hatten am Montag beim 0:0 gegen die Ukraine noch gefehlt. Viel besser als in Nürnberg lief der Beginn dieses Mal aber auch nicht, denn immer wieder ließen die Deutschen in der Anfangsphase Konter zu. Mit wenigen Pässen überspielten die Griechen mehrere Male die hoch stehende Viererkette, nur Ungenauigkeiten oder Neuer verhinderten einen frühen Rückstand. Offensiv nahm die Nagelsmann-Elf nicht genug Tempo auf und spielte viele unsaubere Pässe.

Das 0:1 aus deutscher Sicht stellte sich dann in der 33. Minute nach einer Fehlerkette in der DFB-Abwehr ein. Auch Neuer machte keinen sicheren Eindruck und ließ einen nicht allzu scharfen und platzierten Schuss aus, den Georgios Masouras versenkte. Havertz gelang in der 56. Minute der Ausgleich, danach wechselte Nagelsmann wild durch. Unter anderem kam Groß für Andrich - damit wechselte der Trainer den Sieg ein. Kurz vor Schluss zog der Mittelfeldspieler von außerhalb des Strafraums ab und traf zum 2:1.

Deutschlands EM-Auftaktgegner Schottland dagegen blieb ein Sieg verwehrt. Im Hampden Park in Glasgow trennte sich die Truppe von Trainer Steve Clarke von Finnland mit 2:2, nachdem man bis zur 85. Minute noch geführt hatte.

ÖFB-Gegner Polen schoss sich warm

Polen holte sich im vorletzten Testspiel  Selbstvertrauen geholt. Der Gruppengegner von Österreichs Auswahl gewann gegen die ebenfalls für die Endrunde qualifizierten Ukrainer mit 3:1. Sämtliche Tore fielen dabei schon vor der Pause.

Die Polen, die am Montag noch gegen die Türkei spielen, sind in der Gruppe D am 21. Juni in Berlin der zweite Gegner der ÖFB-Auswahl von Trainer Ralf Rangnick. Die Ukraine trifft in der Gruppenphase auf Belgien, die Slowakei und Rumänien, das  gegen Liechtenstein nicht über ein 0:0 hinauskam.

England rannte vergeblich an

England war gegen Island nach einem Tor von Jon Dagur Thorsteinsson ab der 12. Minute im Hintertreffen. Die nicht für die EM qualifizierten Isländer waren danach über weite Strecken des Spiels in der Verteidigung, das machten Ex-Rapidler Arnor Ingvi Traustason und seine Kollegen aber hervorragend. Hochkarätige Chancen fand der Vize-Europameister von 2021 kaum vor. Kapitän Harry Kane vergab in der 28. Minute eine solche, als er eine Flanke von Cole Palmer aus sechs Metern über das Tor lenkte.

Mit Tschechien und Albanien holten sich zwei weitere EM-Teilnehmer hingegen Selbstvertrauen. In Grödig hatte eine tschechische B-Elf, bei der etwa West-Ham-Akteur Vladimir Coufal und Leverkusen-Stürmer Patrik Schick geschont wurden, leichtes Spiel mit Malta und triumphierte mit 7:1. Mojmir Chytil trug sich mit einem Doppelpack in die Schützenliste ein, Torhüter Vitezslav Jaros, der mit Sturm Graz jüngst Meister wurde, kam zur Halbzeit und musste einmal hinter sich greifen. Am Montag steht der finale Test gegen Nordmazedonien an.

Albanien, das zum zweiten Mal eine Endrunde in Angriff nimmt, setzte sich im letzten Test in Szombathely gegen Aserbaidschan mit 3:1 durch. Die Treffer für die vom Brasilianer Sylvinho betreute Equipe erzielten Nedim Bajrami, Rey Manaj und Qazim Laci.

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