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Der lange Weg zum Brüder-Duell der Seidls im Oberhaus

Von Raphael Watzinger, 25. November 2023, 10:00 Uhr
Der lange Weg zum Brüderduell der Seidls im Oberhaus
Eine fußballverrückte Familie: Die Brüder Simon, Matthias und Manuel mit Mama und Papa Seidl Bild: Watzinger Raphael

LINZ. Fußball-Bundesliga: Simon Seidl gastiert am morgigen Sonntag mit Blau-Weiß Linz bei Rapid Wien, wo ihm Bruder Matthias gegenübersteht.

Die Liebe zum Fußball liegt in der Familie – und auf dem Platz. Brüderduelle sind im Fußballgeschäft nicht neu: Und doch zeichnet das morgige Aufeinandertreffen in der Fußball-Bundesliga zwischen dem FC Blau-Weiß Linz bei Rapid (17 Uhr) etwas Besonderes aus. Sowohl Blau-Weiß-Kicker Simon Seidl als auch dessen um ein Jahr älterer Bruder Matthias haben es aus dem Unterhaus auf die große Bundesliga-Bühne geschafft – und treffen nun im direkten Duell aufeinander.

Im Vergleich zum ersten Saisonduell sind die Chancen auch sehr hoch, dass sich die beiden Salzburger erstmals auch auf dem Rasen im Profigeschäft gegenüberstehen. Das liegt vor allem am 21-jährigen Simon: Im Sommer war er noch auf dem Abstellgleis gestanden, eine Leihe zu einem anderen Klub hat er aber abgelehnt: "Es war eine schwierige Phase, aber die gibt es nun mal im Fußball, wenn in einem Kader 25 Leute spielen wollen. Ich wollte mich bei Blau-Weiß durchbeißen und habe Gas gegeben."

Das hat auch sein Trainer Gerald Scheiblehner registriert: "Simon hat gewisse Dinge abgelegt und es auch kapiert, dass man dem Trainer hin und wieder zuhören muss. Er ist ein junge Spieler und hat an sich gearbeitet – dann bekommt man auch wieder seine Chance bei mir. Aktuell macht er es richtig gut."

So gut, dass er zuletzt sogar in das U21-Team von Österreich einberufen wurde. "Es hat Spaß gemacht. Beim Erfolg gegen Frankreich dabei gewesen zu sein, war etwas ganz Besonderes", sagt der Offensivspieler. Eine Sensation auf internationaler Ebene hat auch sein Bruder Matthias hinter sich: Der 22-Jährige war beim Prestigeerfolg des A-Teams gegen Deutschland auf dem Platz. "Ein Erlebnis, das ich lange nicht vergessen werde."

Vor allem der Weg zum Nationalteamspieler ist bei beiden speziell: Vor etwas mehr als zwei Jahren waren beide noch im Amateurbereich beim Salzburger Klub Kuchl am Ball. Der größere Bruder war für Simon schon immer ein Vorbild: "Ich habe mir schon viele Dinge von ihm abgeschaut."

Der Vater als Wegbereiter

Die Liebe zum runden Leder wurde beiden von klein auf in die Wiege gelegt: Vater Christian ist beim Salzburger Ligisten nicht nur Sportchef, sondern war auch Nachwuchstrainer. "Wir müssen wirklich dankbar sein, dass er uns damals mit auf den Fußballplatz geschleppt hat", sagt Matthias mit einem Schmunzeln.

Im Sommer war sein jüngerer Bruder erstmals auf sich allein gestellt: "Bis zu seinem Wechsel im Sommer zu Rapid haben wir gemeinsam in einer Wohnung gelebt. Es war anfangs schon gewöhnungsbedürftig, da ich noch nie allein war. Aber ich schaffe den Haushalt auch ohne ihn ganz gut." Morgen wird die brüderliche Freundschaft für 90 Minuten ruhend gestellt. Denn auch wenn beide Seidls im Nachwuchs und beim Cup-Duell von Blau-Weiß gegen Kuchl im Sommer 2021 schon einmal gegeneinander gespielt haben – im Profi-Fußball sind sie sich noch nie gegenübergestanden. "Das ist schon noch einmal ganz etwas Besonderes. Keiner will gegen den Bruder verlieren", sagt Matthias vor dem Duell mit seinem Ex-Klub.

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Raphael Watzinger
Redakteur Sport
Raphael Watzinger

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