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Yad Vashem: Liste Luger/Rabl zieht Kandidatur zurück

Von OÖN, 23. Februar 2024, 21:09 Uhr
Yad Vashem: Liste Luger/Rabl zieht Kandidatur zurück
Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SP) Bild: VOLKER WEIHBOLD

LINZ. Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SP) zieht die Kandidatur seiner Listen für den Vorstand der österreichischen Gedenkorganisation "Freunde von Yad Vashem" zurück.

Das teilte er dem amtierenden Vorstand des Vereins gestern mit.

Auf der Liste waren neben Luger unter anderen auch der Welser FPÖ-Bürgermeister Andreas Rabl und der Dritte Landtagspräsident Peter Binder (SP) vertreten.

Vor allem gegen Rabls Nominierung für den Holocaust-Gedenkverein hatte es heftigen Widerstand gegeben, unter anderem vom Mauthausen Komitee Österreich und von der Israelitischen Kulturgemeinde. Zuletzt kam sogar von der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem selbst die Forderung, die Wahl für den Vorstand des Gedenkvereins auszusetzen.

Für den Verein "Freunde von Yad Vashem" kandidiert neben der erwähnten Politikerliste auch eine mit Privatpersonen für den Vorstand. Dies ist nun laut Luger auch der Grund, warum seine Politikerliste die Kandidatur zurückziehe. "Unsere Absicht lag stets darin, den Fortbestand des Vereins, der noch Ende Jänner gefährdet war, durch eine Verknüpfung demokratisch legitimierter öffentlicher Funktionsträger mit Vorstandspositionen abzusichern", erklärte Luger gestern in einer Stellungnahme. "Dies erscheint nun nicht mehr notwendig, weshalb wir unser Angebot zurücknehmen können", so Luger. Dem Verein wünsche "das Team rund um die Bürgermeister Luger und Rabl" alles Gute.

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2  Kommentare
2  Kommentare
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hbert (2.291 Kommentare)
am 03.03.2024 21:27

Diese Reaktion der "anderen" trägt absolut nicht zu einer Verständigung bei!
Die sollten doch froh sein, wenn politische Akteure egal welchen Couleurs der Sache annehmen.
Diese Inakzeptanz zeigt nicht von Gesprächsbereitschaft und ist als absoluter Justament-Standpunkt zu sehen und ist der Sache sicher nicht dienlich.
Geht mal in Euch, ob dieser Widerstand Euch weiter bringt!

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DonMartin (7.488 Kommentare)
am 26.02.2024 09:50

Das MKO kann man mit ÖGB gleich setzen und die wollen keine Fremden in ihren Vereinen haben.

Warum, das kann sich jeder angesichts der ständigen Kampagnen und parteipolitischen Schmutzkübelaktionen selbst ausmalen.

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