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Künstliche Intelligenz für die Rechnungshöfe

Von nachrichten.at, 12. Februar 2024, 20:04 Uhr
Rudolf Hoscher als Landesrechnungshof-Direktor
LRH-Direktor Hoscher: Abweichungen durch Datenanalyse schneller erkennen Bild: Antonio Bayer

LINZ. Oberösterreichs Landesrechnungshof-Direktor Rudolf Hoscher erwartet dadurch Zeitersparnis

Der oberösterreichische Landesrechnungshof (LRH) wird in zwei Projekten den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) testen. Diese soll größere Datenmengen durchforsten, Unregelmäßigkeiten aufstöbern und Entwicklungen erkennen.

Vor allem soll KI den Prüfern zu einer "ordentlichen Zeitersparnis" und zur Möglichkeit verhelfen, "sich auf Wesentliches zu konzentrieren und in die Tiefe zu gehen", sagte LRH-Direktor Rudolf Hoscher. Als Beitrag zur Entwicklung hoffen die neun Landesrechnungshöfe auf eine sechsstellige Summe aus EU-Fördermitteln.

Das von Hoscher präsentierte Projekt „Phönix“ beschäftigt sich mit der Frage, wie man etwa Rechnungsabschlüsse mittels KI leichter und genauer prüfen kann.

In Dashboards werden Themen aufgelistet und visualisiert, man kann dann Trends oder Abweichungen, die eines genaueren Blickes wert sein könnten, erkennen. „Warum hat die Abteilung XY um 23 Uhr etwas überwiesen, normalerweise tut sie das zwischen 8 und 16 Uhr?“, nannte Hoscher ein Beispiel für eine Auffälligkeit, auf die man so stoßen könnte.

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3  Kommentare
3  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
hbert (2.222 Kommentare)
am 21.02.2024 21:34

Man kann nur hoffen, dass jedes Ergebnis der KI auch menschlich kontrolliert wird.
Denn wie der Kollege Utopia schreibt, ist KI nur ein Durchforsten der bereits bekannten Daten. Und wenn diese mangelhaft sind, wird auch die KI kein vernünftiges Ergebnis liefern können.
Und wenn man sich viele EDV-Projekte der nahen Vergangenheit auf Bundesebene ansieht, dann ist auch hier einiges zu befürchten.
Und wenn man schon die Ergebnisse ungefiltert auf die Bevölkerung los senden will, dann muss zumindest eine einfache Beeinspruchung möglich sein.
Programmierfehler werden das eine Problem sein, mangelhafte Daten das andere schwerwiegendere Thema.
Unterstützung ja, finaler "Bescheid" nein!

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Ledererturm (984 Kommentare)
am 13.02.2024 18:43

Ich hoffe nur, dass man dann bei Anfragen nicht die gleichen verblödeten Antworten erhält, wie man sie derzeit bei div. Firmen erhält.

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Utopia (2.289 Kommentare)
am 13.02.2024 14:38

Mich stört die Bezeichnung "künstliche Intelligenz". Das was so bezeichnet wird hat nämlich sowas von gar nichts mit Intelligenz zu tun. Es ist einfach das, was der Computer gut kann, große Datenmengen in kurzer Zeit stur nach bestimmter Vorgabe zu bearbeiten - ohne einen Funken Intelligenz.

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