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Landespolitik

Stöger setzt sich als Bezirksparteichef durch

Von Markus Staudinger   20. März 2013 00:04 Uhr

Der Minister im Rennen um den Bezirksparteichef
Gesundheitsminister Stöger (SP)

LINZ. Alois Stöger wird SP-Bezirksparteichef in Urfahr-Umgebung - er setzte sich Dienstagabend im Hearing durch.

Der Bewerber hatte gewisse Prominenz: In der Suche nach einem neuen SP-Bezirksparteichef für Urfahr-Umgebung stellte sich Gesundheitsminister Alois Stöger Dienstagabend im Linzer Volkshaus Dornach-Auhof dem Hearing des rund 50 Personen zählenden SP-Bezirksausschusses.

Der Minister hatte, wie berichtet, Mitbewerber um das Amt. Dem Hearing durch die Parteikollegen stellten sich auch die SP-Kommunalpolitiker Helmut Mitter (Walding), Beverley Allen-Stingeder (Puchenau), Herbert Enzenhofer (Zwettl) und Mario Moser-Luger (Engerwitzdorf). Ihre Kandidatur kurzfristig zurückgezogen hat die fünfte Bewerberin, Edeltraud Kubicek (Kirchschlag). Ein rund 30-minütiges Gespräch mit jedem Bewerber, dann die abschließende Beratung und Abstimmung– das war der Plan. Er nahm etwas länger in Anspruch als vorgesehen. Am Ende machte Alois Stöger das Rennen.
Die offizielle Kür des neuen Bezirksparteichefs erfolgt im 14. Juni am Bezirksparteitag. Der scheidende Bezirksparteichef Josef Eidenberger behält sein Landtagsmandat.

Kein sicherer Listenplatz

Ein sicherer Platz auf den Listen für die Nationalratswahl im Herbst ist Stöger – unabhängig vom Posten des Bezirksparteichefs – unterdessen nicht garantiert. Zwar hatte er schon vor dem gestrigen Abend die Unterstützung seines Bezirks für eine Kandidatur. In der komplexen Wahllisten-Arithmetik reicht das aber nicht für ein sicheres Mandat über die Wahlkreis- oder Landesliste für den einstigen Gebietskrankenkassen-Obmann und nunmehrigen Minister Stöger.
Im Gegensatz zu Stögers Gewerkschaftskollegen Walter Schopf. Der Entschluss, Schopf auf der SP-Landesliste vor Stöger zu reihen, ist dem Vernehmen nach bereits gefallen. „Das war eine gewerkschaftsinterne Entscheidung“, sagt ein hoher SP-Funktionär.

Schopf: „Niemals gedroht“

Dass er, wie zuletzt kolportiert, damit gedroht habe, andernfalls bei der Arbeiterkammer-Wahl mit einer eigenen Liste anzutreten, weist Schopf erbost zurück: „Das ist ein Blödsinn. So etwas würde ich nie machen. Das weiß jeder, der mich kennt.“

 

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