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Landespolitik

Haiti: Wagner bekräftigt seine Aussage

03. Februar 2010 00:04 Uhr

Haiti: Wagner bekräftigt seine Aussage
Gerhard M. Wagner

Nach der Aufregung um seine Andeutung, wonach das Erdbeben in Haiti eine Strafe Gottes gewesen sein könnte, legt der Windischgarstner Pfarrer Gerhard Maria Wagner jetzt nach: In einem Interview mit der katholischen deutschen Zeitung „Tagespost“ sagte er: „Ich habe das Wort Strafe nicht in den Mund genommen. Aber ich lade ein, über einen möglichen Zusammenhang von Sünde und Unglück nachzudenken. Da gibt es schon im Alten Testament einige Hinweise, die uns diesen Zusammenhang bedenken lassen.“

Die konservativ-katholische „Tagespost“ hatte Wagner schon vor einem Jahr während der Turbulenzen um seine Weihbischof-Ernennung als Sprachrohr genutzt – unter anderem, um durchblicken zu lassen, dass sein Verzicht auf das Weihbischof-Amt nicht ganz freiwillig erfolgt sei.

Von der Diözese Linz wurden die aktuellen Aussagen Wagners zur Erdbebenkatastrophe in Haiti bereits deutlich verurteilt: „Völlig unangebracht und unverantwortlich“, so die Stellungnahme. Diözesanbischof Ludwig Schwarz hatte danach angekündigt, Wagner zu einer Aussprache zu bitten.

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