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Wie die Regierung den Boulevard mit Steuergeld füttert

Von Alexander Zens, 06. November 2020, 00:04 Uhr

WIEN. Zwei Drittel der Werbeausgaben 2018/19 flossen an Krone, Österreich und Heute.

Pietätlose Videos des Terroranschlags in Wien, die die Ermittlungen der Polizei gefährdeten, kursierten am Montagabend. Verbreitet wurden sie auch von den Online-Ausgaben von "Österreich" und "Kronen Zeitung". Dem folgten Bestürzung und die Forderung nach Konsequenzen. So sollte die Auszahlung öffentlicher Mittel endlich an ethische und journalistische Standards geknüpft werden.

Dass dies nicht der Fall ist, zeigt eine aktuelle Studie des Medienhauses Wien über Regierungsinserate, die gestern, Donnerstag, veröffentlicht wurde. Titel der Studie: "Scheinbar transparent".

In den Jahren 2018 und 2019 bezahlte die Bundesregierung – also Bundeskanzleramt und Ministerien – insgesamt rund 31 Millionen Euro an 14 Tageszeitungen (Print und Online) für Inserate, Bürgerinformationen und Medienkooperationen. Allein an die drei Boulevardmedien "Kronen Zeitung", "Österreich" und "Heute" (die beiden Letzteren sind Gratisblätter) flossen mit rund 20,9 Millionen Euro etwa zwei Drittel des gesamten Volumens.

Nur ein knappes Fünftel (rund 5,8 Millionen Euro) ging an die fünf Regionalzeitungen "Kleine Zeitung", "Vorarlberger Nachrichten", "Salzburger Nachrichten", "Tiroler Tageszeitung" und "Oberösterreichische Nachrichten" (am wenigsten mit 871.000 Euro an die OÖN).

2018 und im ersten Halbjahr 2019 zeichnete das türkis-blaue Kabinett Kurz I für die Werbeausgaben verantwortlich. Im zweiten Halbjahr 2019 war die Expertenregierung am Ruder, die diese Ausgaben heruntergefahren hat. Am meisten gebucht hat das Finanzministerium (10,4 Millionen Euro) vor dem Kanzleramt (4,5 Millionen).

Laut Studie erfolgte die Inseratenstreuung 2018/19 nach unklaren inhaltlichen Kriterien. Boulevard- bzw. Gratiszeitungen wurden deutlich überproportional finanziert. Die Ausgaben konzentrieren sich auf den Osten des Landes, für die Information von Lesern im Süden und Westen setzte die Regierung viel weniger Steuergeld ein.

Verzerrung des Medienmarktes

Die Reichweiten der Tageszeitungen spielen offenbar keine Rolle. Ein Leser von "Österreich" war der Bundesregierung 2018 statistisch gesehen in etwa drei bis vier Mal so viel wert wie ein Leser der meisten Regionalzeitungen. Die Buchungen trugen damit wesentlich zur Verzerrung des Medienmarktes bei, wie die Studienautoren feststellen.

Als Motive der Kommunikationsarbeit stehen neben Fachthemen einzelner Ministerien und Zielgruppen verschiedener Medien parteipolitische Präferenzen und Mediensympathien von Politikern im Raum. "Kurier" und "Der Standard" bekamen gar keine Inserate von FP-geführten Ressorts, besonders gut schnitt hier "Österreich" ab. Vom VP-geführten Kanzleramt wurden Kampagnen sehr stark in der "Kronen Zeitung" gebucht. Noch unklarer war die Strategie der Regierung auf den digitalen Kanälen. Von insgesamt rund 2,4 Millionen Euro 2018/2019 bekamen die Online-Portale von "Kronen Zeitung" und "Österreich" jeweils mehr als 800.000 Euro. Auf anderen Zeitungs-Websites mit teilweise höheren Nutzerzahlen wurde keine oder kaum Werbung geschaltet. Die Homepage der "Oberösterreichischen Nachrichten", "nachrichten.at", bekam kein einziges Regierungsinserat und damit null Euro.

"Ausgewogene regionale und soziale Verteilung wäre beim Einsatz von Steuergeld zur Kommunikation ein klares Ziel", sagt der Politikwissenschafter Andy Kaltenbrunner, Geschäftsführer des Medienhauses Wien, zur Studie: "Es wird derzeit nicht gelebt." Es wäre sinnvoll, die im Europavergleich starke Marktkonzentration in Österreich zu dämpfen und Pluralismus zu fördern. Eine gerechte Verteilung der staatlichen Werbeaufträge sei aber nicht gewährleistet.

Die Daten stammen aus der 2012 eingeführten Medientransparenzdatenbank. Die Auswertung sei aber auch für die Wissenschaft eine "echte Herausforderung" gewesen, sagt Matthias Karmasin, Direktor des Instituts für vergleichende Kommunikations- und Medienforschung der Akademie der Wissenschaften und der Uni Klagenfurt. Die Datenbank strotzt vor formalen Schwächen, gesetzlichen Grauzonen und limitierter Aufbewahrung.

"Ob bei den Inseraten von Kanzleramt und Ministerien die wesentlichen Informationsziele erreicht werden, ist ebenfalls kaum zu beurteilen", sagt Karmasin. Es werden vorab gar keine operativen Ziele formuliert – obwohl das Volumen öffentlicher Inserate viel höher ist als die ebenfalls diskutable, aber gesetzlich geregelte Presseförderung.

Die Studie bildet nur einen Ausschnitt ab, auch sonst fließt der Löwenanteil üblicherweise in den Boulevard. Allein die Stadt Wien hat 2018/19 um 33 Millionen Euro in Print, Online, Rundfunk geworben.

Unterstützt wurde die Studie von der Tiroler Tageszeitung, den Salzburger Nachrichten, den Oberösterreichischen Nachrichten und den Vorarlberger Nachrichten.

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Autor
Alexander Zens
Redakteur Wirtschaft
Alexander Zens

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126  Kommentare
126  Kommentare
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deroberoesterreicher (1.277 Kommentare)
am 09.11.2020 22:36

Die ORF Leute haben ein mrdteures privilegiertes Pensionszusatzsystem. Klar daher, die einseitige regierungsfreundliche Berichterstattung. U.diese skandalös privilegierten ORF Journalisten, wettern ständig gegen die einfachen Asvg Angestellten die mit 55 arbeitslos werden oder den Asvg Angestellten die 40 Jahre gearbeitet haben u. um eine BU oder I Pension ansuchen. Von den mrdteuren OeNB Luxuszusatzpensionssystem für ein paar tausen OeNB Banker ganz zu schweigen.

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cyrill24 (656 Kommentare)
am 06.11.2020 20:11

Wie war das mit Franz Olah nochmal, der hat mit Gewerkschaftsgelder den Dichand unterstützt als dieser 1959 die neue Österreichische Kronenzeitung herausbrachte. Mit der Auflage das die Krone ein Sozialistenfreundliches Massenblatt wird.
Oder wie ist das mit der ÖBB die in den Zeitungen oft über eine ganze Seite Werbung machen für was?? Ein Unternehmen das 30 Milliarden Euro Schulden hat und jedes Jahr 6 Milliarden Euro Subventionen benötigt, warum müssen die, die Zeitungen mästen wohl damit die nicht über die Misswirtschaft in der ÖBB berichten!!!!

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jopc (7.371 Kommentare)
am 06.11.2020 21:13

Neues von der Gehirnwaschanlage:

Wo hat die ÖBB 30 Mrd Schulden?
Wo sind denn die 6 Mrd Subventionen?

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cyrill24 (656 Kommentare)
am 07.11.2020 12:18

JOPC eine Gehirnwäsche wäre bei dir sicherlich nicht möglich bzw. Sinnlos!!
Es ist ein leichtes sich darüber zu informieren wie hoch der Schuldenstand der ÖBB ist
und wieviel die ÖBB im Jahr Subventionen kassiert. Sich darüber zu informieren wie hoch die Quersubventionen sind ist nicht einfach bzw unmöglich, und als Spindelegger vor x Jahren sagte er will alle Subventionen der ÖBB offenlegen hat er gehen müssen!!

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franck (6.819 Kommentare)
am 06.11.2020 19:00

Wir wollen endlich echte Pressefreiheit, die parteipolitische Unterwürfigkeit der großen Medien stinkt zum Himmel.

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glingo (4.970 Kommentare)
am 06.11.2020 19:16

So kauft man sich Wahlen!
Und es funktioniert.

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Lamborghini44 (1.972 Kommentare)
am 06.11.2020 17:38

OÖN: Wer im Glashaus sitzt.....usw.usw.

Warum verzichtet ihr nicht auf dieses Schweigegeld, dass ja die Medien fast zur regierungstreuen Berichterstattung verpflichtet.

Dann könntet ihr wirklich "unabhängig" berichten, so aber ist eure Kritik nur Anpatze.

Nur nebenbei: Wir sind jahrelange ABO Besitzer, da die Nachrichten unter den "Abhängigen" noch immer die "Unabhängigsten sind.

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DrWatts (1.079 Kommentare)
am 06.11.2020 16:38

Neid ist was schreckliches.

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( Kommentare)
am 06.11.2020 18:48

DRWATTS - Neid ist eine Sache, Wettbewerbsverzerrung die andere!
Sie sollten einmal über den Unterschied nachdenken!

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pprader (1.661 Kommentare)
am 06.11.2020 16:03

Schon blöd, wenn die türkise PR Maschinerie nicht merkt oder zu wenig honoriert, wie oft Kurzsche Schwurbeleien unreflektiert und unwidersprochen in den OÖN gedruckt werden

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franck (6.819 Kommentare)
am 06.11.2020 19:02

Viele Mediennutzer durchschauen den türkise Schauspieler, manche nicht.

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jopc (7.371 Kommentare)
am 06.11.2020 21:16

DEN habe ich schon vor einigen Jahren durchschaut.
Nämlich nach seinem Schwenk zu Flüchtlingen als er vom Integrationsstaatssekretär zum Minister wurde.

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Steuerzahler2000 (4.071 Kommentare)
am 06.11.2020 15:59

Was der ORF an Geldern einstreicht, da sind das ja Peanuts, die GIS-Zwangsgebühr kann man schliesslich auch Steuergelder nennen, nur zum Unterschied dass dieses Geld aufgrund der Rechtslage DIREKT zum Nutzniesser kommt....

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Steuerzahler2000 (4.071 Kommentare)
am 06.11.2020 15:56

Und die vielen YouTube-Videos nicht vergessen - diese Werbung scheint sicherlich auch nochmals eine Unsumme an Steuergeldern kosten ...

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franck (6.819 Kommentare)
am 06.11.2020 19:04

Wer finanziert den Schrott mit Kaiser, Stein, Wodarg und Bakdhi?

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jopc (7.371 Kommentare)
am 06.11.2020 21:17

Bhakdi ist Schrott?

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lentio (2.769 Kommentare)
am 06.11.2020 14:24

Vielleicht wäre es schlauer zu schweigen? Die OÖN kann froh sein, dass ihre Monopolstellung überhaupt geduldet wird....

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snooker (4.426 Kommentare)
am 06.11.2020 13:45

Presseförderung und Parteienförderungen gehen Hand in Hand!
Sag das aber einem Chefredakteur, der streitet dir alles ab!
Und schon von anderen gesagt: Der Neid ist ein Hund!

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scharfer (5.103 Kommentare)
am 06.11.2020 13:43

so wie die öst. politiker, so auch ihr geförderter schund.

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am 06.11.2020 13:42

Das Regierungsblatt oön fühlt sich für ihre wohlgesonnene u untertänige Berichterstattung von der Regierung unterbezahlt?

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PR1234 (1.032 Kommentare)
am 06.11.2020 12:17

erschreckend: ~50k pro jahr ans oö volksblatt?!?!

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Linz2013 (3.204 Kommentare)
am 06.11.2020 12:25

Ja, das wäre eigentlich ein eigener Skandal.

Das Volksblatt ist eindeutig eine Parteizeitung. ÖVP-Landesräte lassen dort ebenfalls großzügig inserieren. Das ist eigentlich eine verdeckte Parteienförderung.

Den Namen des 100%-Gesellschafters des Volksblattes findet man auch auf der OÖ-ÖVP-Seite im Impressum:

https://www.firmenabc.at/oberoesterreichische-media-data-vertriebs-und-verlags-gmbh_eGi
https://ooevp.at/impressum/

Über viele verwobene Gesellschaften ist auch die ÖVP-OÖ am Volksblatt beteiligt.

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europa04 (21.652 Kommentare)
am 06.11.2020 13:04

@PR1234: OÖ-Volksblatt ist zu 100% im Eigentum der ÖVP.

https://volksblatt.at/impressum/

Treugeberin: Österreichische Volkspartei Oberösterreich (mit 100%), Obere Donaulände 7, 4010 Linz
Landesparteiobmann: Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer
Landesgeschäftsführer: Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer

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xolarantum (2.762 Kommentare)
am 06.11.2020 11:50

gier, neid, eifersucht...
schauts dass mal auf EIGENEN beinen stehts

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Gugelbua (31.906 Kommentare)
am 06.11.2020 11:58

Es ist weder gier, neid, eifersucht... 😋
hier gehts um Millionen Zahlungen aus dem Staatlichen Füllhorn wie sichs eben die Führungselite unseres Landes per Gesetz aushandelt
sowas nennt man Demokratie😁

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Linz2013 (3.204 Kommentare)
am 06.11.2020 11:46

Das ist alles unser Steuergeld. Die Parteien kaufen sich die Gunst der Medien.

Auch die gratis Lokalzeitungen und Magazine arbeiten ähnlich. Man zahlt Ihnen Geld und dann schreiben sie einen "redaktionellen" Artikel, der eigentlich als Werbung deklariert werden muss.

Parteiförderungen gehören drastisch reduziert. Auch die Werbeausgaben der Regierung müssen begrenzt werden. Mit dem ersparten soll man die Medienförderung aufstocken und diese an Qualitätskriterien knüpfen. Z. B. an die Anzahl der wirklichen Redakteure, oder ob man Mitglied des Pressevereins ist.

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Augenstein (90 Kommentare)
am 06.11.2020 11:42

Die Trumpisten erreicht man halt nur über bestimmte Medien.

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danube (9.663 Kommentare)
am 06.11.2020 11:40

Hey hey, der Strache wollte die Krone kaufen. Der Kurz ist super sauber - also kein Skandal. Oder?

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( Kommentare)
am 06.11.2020 13:44

Dem Kurz-Intimus Benkö gehört die Krone zu 50%. Der machts halt geschickter als HC. Aber er hat ja bei Orban gut zugesehn.

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rmach (15.052 Kommentare)
am 06.11.2020 11:39

Gibt es in unserem Österreich noch irgendetwas, das mit Ämtern und/oder Ministerien im Zusammenhang steht und nicht zum Himmel stinkt?

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Gugelbua (31.906 Kommentare)
am 06.11.2020 11:38

von den Werbeeinnahmen ganz zu schweigen,
Werbekunden sind von jeglicher Kritik ausgenommen😉

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( Kommentare)
am 06.11.2020 11:15

Komisch, "der falter" ist nicht dabei. Wird diese linke schmierzeitung vom soros bezahlt?

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franck (6.819 Kommentare)
am 06.11.2020 19:06

Der Falter bekommt viel wenig, ist in der Liste, aber den haben die öon offensichtlich unterschlagen

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( Kommentare)
am 06.11.2020 11:08

Der wochenblick bekam kein Geld. Weil diese Leute eine unabhängige Berichterstattung wollen und eine ehrliche. So etwas nennt man freien journalismus.

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jopc (7.371 Kommentare)
am 06.11.2020 21:21

Und die Welt wäre fast am untergehen gewesen als sie unter schwarzblau Inserate um 15 000.- EUR bekamen

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LiBerta1 (3.293 Kommentare)
am 06.11.2020 10:32

Die Fütterung gibt es schon immer. Nehmen wir nur die letzten 20 Jahren. Wir hatten verschiedene Varianten an Koalitionen. Keine hielt es für notwendig, etwas daran zu ändern. Höchstenst ändert sich der Verteilerschlüssel. Politiker wollen eine wohlwollende Berichterstattung und das erreicht man am ehesten mit Abhängigkeit.

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( Kommentare)
am 06.11.2020 10:53

In totalitären Regimen sind die Medien geleichgeschaltet. Bei uns werden sie angefüttert und sind deswegen "objektiv".

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Gugelbua (31.906 Kommentare)
am 06.11.2020 11:41

Zensur kostet eben 😉

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Bergonzi (4.578 Kommentare)
am 06.11.2020 10:23

ich liebe diese Förderungen, böse würden von Bestechung sprechen!

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hongar (483 Kommentare)
am 06.11.2020 10:16

Wenn diese Aufstellung die Österreichische Seele und Intelligenz widerspiegelt dann schauts düster aus.

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rmach (15.052 Kommentare)
am 06.11.2020 11:42

Von Schwarz bis Rot, alles im düsteren Nebel.

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shakesbeer (1.048 Kommentare)
am 06.11.2020 10:15

"Wie die Regierung den Boulevard mit Steuergeld füttert" ... Sads ma ned bes, aber wenn die Höhe der Presseförderung nur den Boulevard betreffen würde müsste die OÖN im Ranking höher gelistet sein. Meines Erachtens gehört diese Förderung sowieso ersatzlos gestrichen.

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europa04 (21.652 Kommentare)
am 06.11.2020 10:12

Bei ALLEN Förderungen für im privaten Bereich, z.B. Wohnbeihilfe, gibt es sehr niedrige Einkommensgrenzen ab der dann KEINE Förderung mehr bewilligt wird.
Warum ist es bei den Medien genau umgekehrt?
Je mehr ein Medium durch ihre Auflagenstärke und Inserate verdient, um so höher fällt die politisch motivierte Presseförderung aus.
So will sich die Politik das Wohlwollen der großen Medien sichern und eine Regierungskritische Information hinten anhalten.
Beiß NIE die Hand die dich füttert!!!

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( Kommentare)
am 06.11.2020 10:54

Bei Förderungen, da kennst dich aus, gel?

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europa04 (21.652 Kommentare)
am 06.11.2020 12:54

@AETIUS: Nach 45 Jahren Arbeit in der Privatwirtschaft habe ich eine sehr, sehr schöne Pension, deshalb habe ich auch noch NIE Förderungen in Anspruch genommen, im Gegensatz zu dir, du Schmarotzer!

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Franz66 (1.056 Kommentare)
am 06.11.2020 10:11

So kauft man sich Medien.

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glingo (4.970 Kommentare)
am 06.11.2020 10:04

Vorarlberg 2x
Tirol
Salzburg
Oberösterreich 2x

ein Schelm der dabei an die Landesregierungen denkt

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vinzenz2015 (46.155 Kommentare)
am 06.11.2020 09:56

Inseratenaufträge und
Presseförderung sind zwei oaar schuach!

Parteipolitische Werbung durch Inserate Inserate geht natürlich an die auflagenstärksten Medien,
Der Graubereich zwischen Inseraten aus den Ministerien und reinen Partei/Regierungsinseraten zählt selbstvst zu den Parteiinseraten!

.
Die sogenannte Presseförderung gehört abgeschaft,
weil sie Steuergeld den ohnenhin "Starken" in den Hals stopft!!!

Oder topdown umgestellt!!
Nur Medien UNTER einer durchschnittl. Auflage sind förderungswürdig!!

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Bergonzi (4.578 Kommentare)
am 06.11.2020 09:47

alle "Förderungen" streichen!

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reibungslos (14.460 Kommentare)
am 06.11.2020 10:12

Am Ende zahlt es trotzdem der Bürger, d.h. ohne Förderungen könnte man zwar die Steuern senken, vieles wäre aber teurer. Wie das praktisch geht, kann man in den USA sehen.

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